Bildbearbeitung in Silver Efex

Bildbearbeitung in Silver Efex

Kommentare

  
  1. Jolomy sagt:

    Moin Claus,
    seit der Anschaffung einer MF-DSLR im Jahr 2004 speichere ich meine digitalen Schnappschüsse konsequent im RAW Format (ORF/CR2) ab und entwickle die Vorlagen mediengerecht mit Photoshop. Allerdings war der zeitliche Aufwand in die Einarbeitung der Rohdatenkonvertierung sowie der Feinjustierung der Farbkontraste etc. mit PS nicht unerheblich, aber inzwischen kenne ich die relevanten Funktion für die Bildbearbeitung via Photoshop ganz gut und verwende heute i.d.R. programmierte Standard Aktionen per F-Tasten für fast alle digitalen Vorlagen (DigiCam/Film-Scan). Von Plug-Ins, wie beispielsweise das oben beschriebene Silver Efex, mache ich keinen Gebrauch.
    Kennst du das „Athentech Perfectly Clear
    Photoshop and Lightroom Plug-in“?
    (Ken Rockwell schwärmt davon, verzichtet bewußt auf RAWs und nimmt als Vorlagen für seine Blog-Bilder nur noch die Camera-JPEG-Files: http://www.kenrockwell.com/tech/athentech/perfectly-clear.htm)

    Beste Grüße
    Jolomy

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Jürgen,

      ich speichere in Raw, seit ich im Jahr 2001 zur digitalen Fotografie übergelaufen bin. Meine Photoshop-Erfahrungen habe ich ebenfalls gemacht, um festzustellen, dass ich Lightroom (für meine Bedürfnisse) wesentlich bequemer finde. Ich fotografiere lieber, als Lebenszeit bei der Bildbearbeitung zu verschwenden, und diese Erkenntnis kommt aus einer Zeit, da ich ein paar Jahre Apha-Tester mit NDA für DxO-Optics Pro war und mich mit Kollegen in Belgien und Frankreich stundenlang über Bugs ausgetauscht habe. Seither ist mein Foto-Französisch exzellent, denn wenn diese Jungs versuchten, englisch zu kommunizieren, dachte man, sie sprechen klingonisch!
      Deswegen: Silver Efex, trotz Tutorial, ist mittlerweile Geschichte für mich, zu viel Aufwand für Ergebnisse, die obendrein zu schnell eine „digitale Signatur“ aufweisen. Ich bevorzuge inzwischen die S/W-Konvertierung in LR, die ich wesentlich schlichter, aber näher am analogen Look halte. Und ca. 20 Sekunden Zeit erfordert.

      Ken Rockwell hin oder her, die Dateien aus einer M oder Q brauchen i.d.R. nicht mehr als etwas Tonwertkontrolle, um genau so auszusehen, wie ich es möchte. K.R.’s Geschmack in Bildbearbeitung ist übrigens absolut nicht meiner. Aber: „De gustibus non est disputandum“. Wir in Ostwestfalen geben dazu die lakonische Stellungnahme: „Wer’s mach!“ (Wer es mag)

      Ich habe über die Jahre alle möglichen bildbearbeiterischen Sünden begangen, um daraus (hoffentlich geläutert) hervorzugehen mit der Devise: Weniger ist mehr. Trotzdem stehe ich zu der Entwicklung. Viele meiner alten Bilder entsprechen nicht mehr meinen heutigen Anforderungen, aber an der Stelle bin ich froh, die RAW’s zu haben.

      Liebe Grüße,

      Claus

      • Jolomy sagt:

        Hallo Claus,
        du bringst es auf den Punkt:
        „Ich fotografiere lieber, als Lebenszeit bei der Bildbearbeitung zu verschwenden!“
        Und je länger ich die Digitalfotografie zusätzlich betreibe, desto mehr befolge ich die Regeln der Filmfotografie. Weder die Komposition noch die Farbgebung etc. können in der Nachbearbeitung meine Fotos verbessern – auch nicht mit Photoshop (andere Software für Fotografen habe ich noch nicht ausprobiert) oder via RAW-Konverter.
        Im Ergebnis ist es auch nicht entscheidend, welche Technik zur Anwendung kam.
        Henri Cartier-Bresson formulierte es etwa so: „Unser Auge muß ständig messen und werten. Wir verändern die Perspektive durch eine leichte Beugung der Knie, wir bringen durch eine winzige Kopfbewegung Linien zusammen, aber das geht nur blitzschnell, reflexartig und hindert uns glücklicherweise daran, uns an Kunst zu versuchen.“
        „Man kann einen schwachen Bildaufbau bei der Aufnahme nur selten retten, indem man ihn in der Dunkelkammer neu komponiert … : Die Ganzheit des Blicks geht verloren.“
        Ich belichte heute immer noch vorzugsweise Farbnegativfilme, die ich in einem guten Labor entwickeln (die Negative werden selbstverständlich in Negativtaschen eingeschnitten) und kleine Bilder für Alben und große Fotos zur Rahmung ausbelichten lasse, alles ohne Anweisungen!
        Kopfzerbrechen bereitet mir z.Zt. die X-ray inspection in Hamburg (EDDH); eine visuelle (manuelle) Sicherheitskontrolle machen die nicht, sondern lassen Filmkameras, die sie im Handgepäck detektiert haben, noch einmal separat durch die Röntgenanlage laufen.
        Now, I am feeling to drop down to digital imaging! Na ja, vielleicht kaufe ich die Filme vor Ort und lasse sie vor dem Rückflug entwickeln? So könnte ich meine Reiseimpressionen mit meiner M4-P fotografieren?
        Die Leica M10 inklusive einem 35 mm Summicron ASPH mit den sechs Kontaken, wäre natürlich prima, aber soviel Geld für eine Flugreise, wegen eines Strahlenrisikos? Zusätzlich wäre noch ein neuer iMac inklusive einem Adobe Mietvertrag erforderlich. Vorsichtshalber habe ich mir schon mal eine schnelle 16 GB CF-Karte für meine DSLR besorgt (reicht für gut 500 RAW Files) …

        Beste Grüße
        Jolomy (blog handle)

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Jürgen,

      ich speichere in Raw, seit ich im Jahr 2001 zur digitalen Fotografie übergelaufen bin. Meine Photoshop-Erfahrungen habe ich ebenfalls gemacht, um festzustellen, dass ich Lightroom (für meine Bedürfnisse) wesentlich bequemer finde. Ich fotografiere lieber, als Lebenszeit bei der Bildbearbeitung zu verschwenden, und diese Erkenntnis kommt aus einer Zeit, da ich ein paar Jahre Apha-Tester mit NDA für DxO-Optics Pro war und mich mit Kollegen in Belgien und Frankreich stundenlang über Bugs ausgetauscht habe. Seither ist mein Foto-Französisch exzellent, denn wenn diese Jungs versuchten, englisch zu kommunizieren, dachte man, sie sprechen klingonisch!
      Deswegen: Silver Efex, trotz Tutorial, ist mittlerweile Geschichte für mich, zu viel Aufwand für Ergebnisse, die obendrein zu schnell eine „digitale Signatur“ aufweisen. Ich bevorzuge inzwischen die S/W-Konvertierung in LR, die ich wesentlich schlichter, aber näher am analogen Look halte. Und ca. 20 Sekunden Zeit erfordert.

      Ken Rockwell hin oder her, die Dateien aus einer M oder Q brauchen i.d.R. nicht mehr als etwas Tonwertkontrolle, um genau so auszusehen, wie ich es möchte. K.R.’s Geschmack in Bildbearbeitung ist übrigens absolut nicht meiner. Aber: „De gustibus non est disputandum“. Wir in Ostwestfalen geben dazu die lakonische Stellungnahme: „Wer’s mach!“ (Wer es mag)

      Ich habe über die Jahre alle möglichen bildbearbeiterischen Sünden begangen, um daraus (hoffentlich geläutert) hervorzugehen mit der Devise: Weniger ist mehr. Trotzdem stehe ich zu der Entwicklung. Viele meiner alten Bilder entsprechen nicht mehr meinen heutigen Anforderungen, aber an der Stelle bin ich froh, die RAW’s zu haben.

      Liebe Grüße,

      Claus

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