Leica SL: Ein Jahr ist um; behalten… oder nicht?

Leica SL: Ein Jahr ist um; behalten… oder nicht?

Kommentare

  
  1. Olaf Engler sagt:

    Wenn man 1 Jahr überlegen muß, ob man mit der SL die richtige
    Kamera hat, dann hat man die falsche. Natürlich kann man an der
    SL alle möglichen Objektive verwenden, sie ist wie ein Chamäleon,
    doch am besten funktioniert die SL mit den Objektiven, die für sie
    gemacht sind (nativ). Ich habe meine vor ca. einem Jahr bekommen
    und habe vieles mit Adapter ausprobiert. M Objektive, R Objektive auch
    Canon Objektive und alles nur weil mir das 24 -90 zu groß, zu schwer
    war. Egal wie, das 24-90 gehört zur SL und produziert die besten Aufnahmen. Es ist die Seele der Kamera. Nur so nebenbei ein heißer Tipp “ Tenba Switch 8″ die ideale Ergänzung zur Leica SL. Eine leichte
    Fototasche, die genau die Ausmaße der Sl + 24-90 mit angesetzter Streublende hat. Das macht die Kamera leicht und handlich.
    Oft wird die SL mit der M10 verglichen. Das kann man doch garnicht.
    Die SL ist eine Spiegelreflexkamera ohne Spiegel, die M10 ist eine
    Sucherkamera. Das, was sie verbindet, sie machen beide Bilder.
    Ich habe und hatte an Kameras so ziemlich alles was gut und teuer ist,
    seit Neustem auch eine Sony a9, aber die SL mit dem 24-90 ist unschlagbar.
    Danke für die Geduld.
    Viele Grüße
    Olaf

  2. Mit allen Konsequenzen als Besitzer und Fotograf für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete, bin ich nach einer gewissen Anlaufzeit jetzt mehr den je von der SL mit Elmarit überzeugt. Die Nachteile der Blackout zischen den 11 Belichtungen keine Staubentfernung und vielleicht etwas zu wenig Schutz der Kanten also Abnutzungskratzer und das 24–90mm kann auch sozusagen geklebt werden müssen.
    Könnt ihr mich dazu ja fragen. Bin ich absolut bereit damit volle Kanne weiter zu machen. Jetzt war ich auf Srilanka für eine Reportage für Touristik. Davor einige Industriereportage oder People at work oder Weddings. Hab auch das 90-280mm. Für mich einfach bessere Qualität als die Weichzeichner aus Japan. Es lohnt sich bei jedem Shot zu wissen das es geniale Schärfe bis in die Ecken geben wird. Meinen Kunden zeige ich die Ergebnisse voller Stolz und selbst bin ich Happy das ich mal wieder was vernünftiges liefern kann.

  3. Stephan sagt:

    Zum Tri-Elmar. Dies ist ein altes Objektiv, dem man das Alter ansieht. Die meisten R oder M Objektive in diesem Brennweitenbereich sind deutlich besser. (R 35-70 Makro oder Contax 3.4/35-70). Das würde ich also nur selten verwenden. Das 24-90 ist um mehrere Qualitätsstufen besser.
    Im Gegensatz dazu ist das WATE (Wide Angle Tri Elmar) ein hochklassiges und sehr kompaktes UWA Zoom (an der SL ist es ein echtes Zoom).
    Die Landschaftsausrüstung für die SL – SL plus M Adapter plus WATE (16-18-21) ist deutlich kleiner und beweglicher als eine Sony alpha mit dem Zeiss 16-35 Zoom. (Vom Gewicht her ein paar Gramm schwerer, aber wer kann das Gewicht schon so genau unterscheiden ?)

  4. Stephan sagt:

    Interessant, dass bei einer Kamera, die kaum ein Kilo wiegt, die Grösse und das Gewicht eine so herausragende Rolle spielen. Aber bei einem Auto, wie bei den oft auch bei Photographen so beliebten (Diesel) SUVs, fallen ein paar hundert Kilo kaum ins Gewicht. Bemerkenswert.

    Auch die Idee nach einem Jahr zu entscheiden, ob man eine Kamera noch behält, grenzt schon ein wenig an Komik. Das ist wahrscheinlich dem Trend geschuldet, dass man sein Handy einmal im Jahr überprüft (behalten oder weg).
    Und wenn man sich fürs behalten entscheiden sollte, dann müsste man die Kamera erst mal haben – aber die meisten hier sind Fuji oder Sony Fans (vielleicht noch M) und haben niemals eine gehabt.

    Ich habe eine SL und auch noch einige Rs von früher, scheine aber der einzige hier zu sein. Dafür kann ich mir dann anhören wie toll Fuji X ist. Ueberhaupt scheint kaum eine andere Kamera so ungeschickt konstruiert zu sein wie die SL

    Kurz: „Ein netter Bericht“ für Fans von japanischen Marken, aber nicht im geringsten ansprechend für einen Leica SL Benutzer. Ich erwarte also demnächst Berichte zu Mercedes SL, in denen vorallem geschwärmt wird, wie toll Porsche, BMW und Audi diese Produkt ersetzen können.

    Ausserdem scheint dies eine Messucher-Ecke zu sein – was hat die SL hier verloren ? Ich kenne mehrere Fotografen, die die SL nie ersetzen würden, da sie spezielle Eigenschaften besitzt, die den meisten anderen Kameras fehlen. Hier wurde aber nicht einmal aus Höflichkeit versucht etwas derartiges auch nur in Spuren zu finden.
    Also NICHTS für Leica SL Benutzer, aber ein wunderbares Forum, um auf die Leica Produkte zu zeigen mit dem Hinweis sind sowieso alle überholt. (Sehr empfehlenswert für alle anderen „mirrorless“ Interessierten).

    Ende Mai wurde die Firmware der SL erneuert, mit etwa 30 neuen oder verbesserten Fähigkeiten. Unter anderem auch einen Elektronischen Verschluss ähnlich wie in den Sony Kameras (A9).
    Natürlich hat man hier nichts davon bemerkt, und hat auch kein Interesse daran. Na dann gratuliere ich mal zu der gelungenen Website. (Abschreckung in Reinkultur).

    Typisch leider auch die ständig wiederholte Verwechslung: Die Kamera ist nicht sehr gross, allein die ersten drei AF Objektive sind es (wirklich aussergewöhnich gross). Es werden weitere leichtere Objektive folgen. Oder man kann Objektive verwenden von M, R (die Macros und die Teles sind toll), Contax oder Nikon.
    Genau wie andere Objektive extremer Grösse (Otus) sind auch diese Objektive vorallem auf optische Qualität hin konstruiert worden. Dass dies nicht jeder versteht, ist klar. Aber dass kein einziger den Versuch macht das zu verstehen ist schon seltsam.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Stephan,

      eine ganze Webseite mit einer grossen Bandbreite an Inhalten wegen eines Gast-Artikels zu verurteilen, ist wirklich ein Lehrstück für Intoleranz. Ich habe nichts gegen kontroverse Kommentare, aber „der Ton macht die Musik“. Lies dir dein Machwerk mal durch und überlege, ob es möglicherweise an Höflichkeit mangelt? Deinen Standpunkt kann ich im Prinzip nämlich nachvollziehen (darum habe ich ihn nicht „wegmoderiert“), aber so kommt das sehr übel bei mir an.

      Du spielst hier in bester Manier die beleidigte Leberwurst, weil jemand deiner Kamera zu nahe getreten ist und sie nicht so toll findet wie du (was meinst du, wie es mir seit Jahren geht? Ein M-Shooter wird von den Gear-Heads täglich der Lächerlichkeit preisgegeben! – get over it!). Okay, Pistolen im Morgengrauen…

      Ausserdem solltest du möglicherweise nicht bemerkt haben, dass dies ein Artikel von Mike Evans ist, so übersetzt von Macfilos. Das heisst auch, dass ich nicht persönlich mit seinen Schlüssen konform gehe. Ich übernehme solche Artikel manchmal, eben weil sie kontrovers sind, um mir nicht ständig vorwerfen zu lassen, dies sei nur eine Fanboy-Seite. Nun kommst du und stellst mich wegen Hochverrats an die Wand. Super. Scylla und Charybdis sind nichts dagegen.

      Ich persönlich halte die SL für eine extrem gute Kamera! Aber ich bin nun mal ein Messsucher-Fan, daher habe ich sie mir nie angeschafft. Wenn es die M10 nicht gäbe, hätte ich sie „in a heartbeat“!

      Wenn du dir nur ansatzweise die Mühe gemacht hättest, mal meinen Standpunkt zu Leica vs Fernost herauszufinden, wüsstest du, wie ich dazu stehe.

      Falls möglicherweise dein Ärger wieder herunterkocht, kann man sich ja noch mal vernünftig darüber unterhalten. Höflich. Ich in für neue Versuche stets offen. Ansonsten… good riddance!

      Claus

    • Kai sagt:

      Hallo, Stephan,
      ehrlich gesagt, kann ich Deine Begeisterung für die SL verstehen, ich würde bestimmt gerne mal mit ihr fotografieren. Aber ich weiß auch, dass ich eben keinen elektronischen Sucher mag. Seit mehr als 20 Jahren fotografiere ich mit Leica. Was ich an diesem Forum schätze, ist ein gewisses Nievau. Und so interessiert mich auch eine Meinung über einen SL-Nutzer. Zugegeben finde ich es fast dekadent, nach einem Jahr zu fragen, ob ich eine SL behalten möchte.

      Deine Kritik an diesem Forum indes kann ich so gar nicht nachvollziehen. Konstruktiver wäre es sicherlich gewesen, eigene Erfahrungen mit einem Jahr SL zu schreiben und vielleicht mit Claus zu sprechen, ob es nicht einen Bericht wert ist. Diese Schimpferei indes kenne ich eigentlich aus den Kommentaren von Photoscala.

      Ich mache übrigens eigene Entscheidungen nicht abhängig davon, was andere davon halten. Mein Argument anderen gegenüber: Ich will – und Du musst ja nicht….

      Ich freue mich über dieses Forum, auch, wenn ich mich neben meiner Leica M durchaus für Spiegelreflex mit Teleobjektiven begeistern kann. Und, könnte ich sie mir ansatzweise leisten, gerne mal eine Leica S probieren würde. Wegen des optischen Suchers eben. Ansonsten: meine Gratulation zu Deiner SL, aber mehr Fröhlichkeit in der Auseinandersetzung.

      Gruß

      Kai

      • Jo sagt:

        Moin Kai,
        ob eine Kamera mit zwei optischen Systemen oder nur einem Objektiv für die Komposition und das Belichten zum Einsatz kommt, hängt von den persönlichen Präferenzen des Lichtbildners ab. Zwei Optiken zeigen nie das Gleiche (Ausschnitt, Blendenwirkung etc.) bei der Komposition an. Dafür verpasst man leicht den richtigen Moment aufgrund der langen Auslöseverzögerung des EVF oder der Spiegelabdeckung des Prismensuchers. Die Wahl der Ausrüstung stellt immer einen Kompromiss dar. Am Ende zählt jedoch allein das ausbelichtete oder gedruckte Foto und das WIE und WOMIT rückt komplett in den Hintergrund!
        Gut Licht!
        Jo

    • Peter Steffens sagt:

      Hallo Stephan,
      ich kann Deinen Unmut gut verstehen. Fast immer wird bei den Vergleichen zwischen M10 und SL argumentiert die SL sei zu schwer. Der Rest wird ausgeblendet. Die paar Gramm Unterschied! Und dann wird auf die M10 ein 21er Summilux oder ein 0,95 Noctilux geschraubt … vielleicht noch ein Handgriff und Visoflex. Meiner Meinung nach sind beide Kameras objektiv zu schwer, um auf der Reise herumgeschleppt zu werden. Eine Leica Q ist leichter. Aber dennoch schleppe ich gerne auch eine SL mit M-Objektiven (oder – wenn ich hätte – eine M10) herum. Erst nach einigen Monaten Gebrauch ist mir klar geworden, dass das Bedienungskonzept der SL einmalig und intuitiv ist: Schneller, individuell einstellbarer Zugriff auf wichtige Einstellungen. Seitdem kommt mir die Bedienung der Nikon D4S (und der Leica Q) altbacken vor. Stephan, es wäre hilfreich gewesen, wenn Du in Deinem Beitrag auch einmal konkret auf einige Vorzüge der SL eingegangen wärst. Aber wahrscheinlich wäre der Artikel dann zu lang geworden 🙂 Leica selbst trägt meines Erachtens wesentlichen Anteil daran, dass die SL nicht die Beachtung erfährt, die sie verdient. Ich habe den Verdacht, dass das Leica-Marketing nur die M als Kernmarke und „historische Identität“ zur Cash Cow pusht. Was bedeutet das wohl für die Zukunft der SL?

      Und noch etwas: Diese Webseite halte ich dank Claus für eine sehr informative und stilvolle Informationsquelle rund um das Thema Messsucher. Da sollten wir fair bleiben.

      Herzlichst
      Peter

  5. Peter sagt:

    Meine Entwicklung mit den Kameras lief ähnlich wie wohl bei so vielen hier.
    Der Einstieg wieder zu Leica fand durch die T statt, früher war es eine R7 zu analog Zeiten. Danach folgte die M 240, sie machte richtig Spass mit sehr guten Ergebnissen. Mit der Zeit stellte sich aber eine Veränderung meiner Sehkraft ein mit dem Ergebnis dass das Fokussieren mit dem Messsucher einfach zeitraubend und anstrengend wurde. Die Unzufriedenheit wuchs, kein gutes Foto zu erhalten was wirklich scharf war kann frustrieren. Die Zeit bis zum Auslösen war einfach zu lange um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten.
    Eines Tages bestand die Möglichkeit mal mit der SL einen Tag durch die Gegend zu schlendern. Und da ich bereits die Leica T hatte mit dem Adapter zu den M – Optiken steckte ich diese Kombination ein und liess das 24-90 einfach stehen. So spielte ich den ganzen Tag mit dieser meiner momentan besten Kombination und freute mich der Ergebnisse.
    So bin ich jetzt bei der SL gelandet und verwende sie ausschließlich mit den M Optiken, vorzugsweise mit Summilux 35 und 50.
    Eine M kann ich leider nicht mehr nutzen, ist mir auf Dauer zu langsam und zu ungenau in der Fokussierung, aber wie gesagt meiner Sehschärfe geschuldet. Das Gewicht macht mir dabei keine Sorge da ich sie immer mit einer Handschlafe trage. Ich vermisse nicht meine M, ich würde meine SL vermissen.
    Danke und ein gutes langes Wochenende
    Peter

  6. Jolomy sagt:

    Backside illuminated CMOS-Sensors, wie sie heute schon die A9 verwendet, eröffnen neue Potentiale und dürften künftig den Fotografen von Arbeiten wie etwa Bildoptimierungen der Kamera JPEG oder RAW Dateien mehr und mehr entlasten, so wie es moderne SmartPhones bereits bieten. Der Fotograf richtet die Kamera auf das Motiv aus, den Rest besorgen Hardware und Software automatisch – ohne jegliche Einarbeitung seitens des Anwenders.
    Meinen Exkurs in die sogenannte „Digitalfotografie“ beendete ich nach rund 10 Jahren und belichte KB-Farbdiafilme vorzugsweise mit meiner betagten Leica M, die ich zur Entwicklung direkt an den Filmhersteller per Briefpost versende (so, wie früher die Kodachrome Filme) und treffe dann am Sortierkasten eine Auswahl der gerahmten Dias zur Projektion. Das erspart mir die tägliche Datensicherung auf Reisen abends im Hotel und sehr viel Zeit am Rechner …

  7. Kai sagt:

    Oh ja, das zeigt doch, dass es bei einer Entscheidung für eine Kamera kein Richtung und kein Falsch gibt, sondern dass es immer ein individuelles Empfinden ist. Für mich persönlich käme die SL allerdings nicht infrage, weil sie keinen optischen Sucher hat. Pauschal habe ich ja auch nichts gegen einen Spiegel einzuwenden, entgegen dem üblichem Mainstream.
    Allerdings denke ich, dass in dem beschriebenen Brennweitenbereich die M die idealere Kamera ist.
    Die SL würde ich eher in der Landschaftsfotografie oder Tierfotografie sehen, wo es auf größere Brennweiten ankommt. Ich bedauere bis heute, dass sich die Leica R mit digitalem Rückteil nicht durchsetzen konnte, was ich auch nicht so ganz verstehe.

    • Jolomy sagt:

      Alle Hersteller, die aus Gründen der Kompatibilität des Objektivsortiments ihre Bajonette beibehielten, müssen weitere Kompromisse eingehen. Vor 30 Jahren wagte nur ein Kameraproduzent einen harten Paradigmenwechsel hin zur einem optisch-elektrischen Komplettsystem und liefert heute i.S. Digital Imaging alles von der Optik über den Sensor & CPU, Servos, Raw-Converter etc. bis hin zu den High End Photo Printern aus einer Hand!
      Das die robusten Top Modelle mit lichtstarken Prismensuchern plus hochgeöffneten Zoomobjektiven voluminös und gewichtig ausfallen, ist eine Eigenschaft, mit der (gewerbliche) Fotografen heute leben müssen …

  8. Hallo Claus

    Danke für den neutralen aber objektiven Bericht. Wenn ich am Samstag eine SL mit dem 24-90 dabei gehabt hätte…
    Konzert mit 8 Leuten auf einer kleinen Bühne. Die Q hat sich wacker gehalten. Bei diesen Lichtverhältnissen überragend. Das erste mal habe ich ein Zoom oder eine etwas grössere Brennweite vermisst. Die A6300 mit dem F2.8 24-70 GM welche hauptsächlich Julia benutzt hat, hat mich überrascht. Aber nicht unbedingt positiv…Wo sie bei Tageslicht glänzt, versagt sie öfters bei Konzerten. ISO 12800 waren nicht selten. Und dies nicht nur, weil Julchen nicht gemerkt hat, dass sie plötzlich 1/800 drin hatte. Der Drehregler verstellt sich zu leicht. Der AF sägt wie verrückt und MF war keine echte Alternative . Nur das dauernde Umstellen zwischen Spot- und Mittenmessung hat etwas geholfen. Das Resultat gleicht aber schon fast dem Spray and Pray verfahren. Waren doch am Schluss 370 Bilder auf der Karte. Die Q nur 230. 🙂 Sicher, wenn es gepasst hat, sind die Bilder gut geworden. Es fehlt aber einfach etwas ;-). Das Gewicht kommt der SL nah.
    Jetzt werde ich mal schauen, ob ich nicht die M10 und die SL bei einem Konzert mit dem passenden Glas testen kann. Dass ich mit der M10 schnell fokussieren kann, konnte ich bereits feststellen.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz

  9. Jolomy sagt:

    Die Leica SL mit dem 24 bis 90 mm Zoom würde ich behalten, da meine favorisierten Brennweiten (35, 50 & 90 mm) je nach Entfernung zum Sujet – ohne Aufwand – sofort mit einem Handgriff zur Verfügung stehen.
    Digitalkameras fallen größer aus, da Sensoren andere Objektiv- und Bajonettkonzepte erfordern und die EVF Elektronik einen deutlich höheren Stromverbrauch bedingt, was folglich Platz im Gehäuse für voluminösere Akkus mit höherer Kapazität voraussetzt. Die Leistungen der kompakten M oder Q Batterien mit weniger als zehn Wattstunden reichen da vermutlich kaum aus, oder?

  10. Martin sagt:

    Hallo Claus,

    ein netter Bericht der mich zurück versetzt in die Zeit vor zwölf Monaten. Du weist schon, die Zeit wo der Kauf meiner M-P (240) anstand. Auch da hatte ich immer wieder ein Auge auf die SL als Body für die M-Objektive geworfen. Aber wie es so schön in dem Bericht heißt: Gewicht, Gewicht, Gewicht …

    Mittlerweile hat sich dennoch eine weitere Kamera hinzu gesellt, mit der auch die fabelhaften M-Objektive genutzt werden können. Angesprochen von Deinen und Jürgen´s älteren Berichten zu den Fuji´s wurde es eine Fuji X-T10. Und das Gewicht, ja das ist deutlich geringer als das der M … Meine Frau freut es als Hauptnutzerin …

    Und das Trifft-Elmar 28-35-50 mm … ja ein feines und heut recht teuer zu erwerbendes gebrauchtes Objektiv gelang auch in meinen Fokus. Insbesondere wegen der für mich vernünftigen Brennweitenabstufung. Hier wird wohl mittelfristig das 28er Summicron oder auch Summarit meine schon vorhandene Reihung 50 – 35 – … entsprechend ergänzen.

    Liebe Grüße,
    Martin

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Martin,

      mit der SL ging es mir wie dir, Vorbehalte wegen Grösse und Gewicht. Mike hat es durchgestanden, vermutlich wäre es mir wie ihm ergangen, hätte ich die SL angeschafft.
      Das Tri-Elmar ist reizvoll als „Universallinse“, wenn ich mal auf eins zukomme würde ich vielleicht schwach. Aber so erinnere ich mich immer, dass ich schon reichlich Objektive habe (und oft einfach mit 35 oder 28mm auskomme, wenn ich nicht viel mitschleppen will).
      Die Fuji X-T10 ist ein feines Ding, überhaupt sind die Fuji-X-Kameras die ideale (familienfreundliche) Ergänzung zur M.

      Liebe Grüße, schönen Sonntag,

      Claus

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