Die Sensoren der Leica M10 und Leica Q – Schwarze Magie?

Die Sensoren der Leica M10 und Leica Q – Schwarze Magie?

Kommentare

  
  1. Kai sagt:

    Moin Claus,
    ich dachte, Du warst schon generdet:-) Das hier liest man nicht gerade mal eben, ist aber wirklich aufschlussreich und ich verstehe jetzt endlich, warum die ISO erst bei 200 beginnt.
    Davon abgesehen geht es in den Foren viel zu sehr um die technischen Möglichkeiten einer Kamera, aber so gut wie nie um die Charakteristik eines Sensors, der ja in meinen Augen nichts anderes ist wie ein bestimmter Filmtyp im analogen. Denn übertragen sind die Eigenschaften nichts anderes bei einem Sensor oder Film.
    Und so kam es vor wenigen Tagen, dass mich eine der besten Reisebloggerinen ansprach auf eine neue Kamera, ihr gefällt nämlich die Charakteristik des Sony Sensors gar nicht. Und nun überlegt sie, für eine bessere Ausgewogenheit und Bildsprache auf Leica umzusteigen.
    Aber jetzt warte ich erst einmal auf den Abschluss Deines japanischen Sprachdiploms:-)
    Lieber Gruß
    Kai

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hollo Kai,

      da hast du vollkommen recht, sagenhafte Sensorleistungen sind nicht alles, das Gesamtpaket muss stimmen. Bei Leica macht sicher die Optik (sei sie auch von Voigtländer oder Zeiss etc.) viel aus, daneben muss der Sensor auch darauf abgestimmt sein (zumindest funktionieren vor allem die weiten Linsen nicht vor einer Sony A7). Dann gibt es noch die M9 mit dem CCD… da gibt es ja eine Menge Leute, die auf dessen “analoge Bildwirkung” schwören. Da ist was dran.
      Japanisch lernen habe ich verschoben, ich arbeite erst mal an einem analogen Gegenstück zu dem Artikel hier.

      Liebe Grüße,

      Claus

  2. Da hat aber jemand die Forumsbeiträge von Rico in den letzten 3 Jahren fleißig gelesen und verstanden. 🙂

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Schön, dass das im Forum war… aber da lese ich seit Jahren nicht mehr (ausser wenn ich mal wissen will, warum ich verlinkt wurde). Rico kenne ich nicht, aber er scheint auf jeden Fall in meine Nerd-Selbsthilfegruppe zu gehören 🙂

      Mit der Invarianz-Sache habe ich mich schon seit 2015 beschäftigt und recherchiert (entspr. Blog-Beiträge daselbst) und dieser Beitrag wurde durch die Sache mit der D-Lux 7 getriggert. Woraufhin ich mich noch mal auf die Suche nach aktuellen Informationen machte. Vermutlich kommt man immer so ziemlich auf die gleichen Quellen.

      Nur für’s Protokoll: Den Beitrag habe ich selbst zusammengestellt, es hat lange gedauert, alles so zu komprimieren (bei dem komplexen Thema verrennt man sich leicht, darum die vielen weiterführenden Links).

  3. Dirk sagt:

    Moin Claus,
    so, ich bin durch und hoffe, daß ich das Fazit richtig verstanden habe und auf die Q anwende und habe hoffentlich auch richtig verstanden, daß es bei der D810 anders ist.
    Ist die Klausur mit Textfragen (wie bei Santa) oder multiple Choice (wie in Biochemie)?

    Super gemacht und spannend zu lesen.
    LG Dirk

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Lieber Dirk,

      da will ich mal gnädig sein… bei dem Ding hat man schon bestanden, wenn man unten angekommen ist!

      Aber da du es erwähnst, ich würde gern mal eine meiner alten Klausuren ansehen, die wir bei Prof. Santamaria geschrieben haben. Vor allem, als wir ZNS oder Histo gemacht haben. Dagegen ist der Blog-Beitrag hier populärwissenschaftliches Gesäusel.

      Liebe Grüße in die Pfalz,

      Claus

      P.S. War letztes WE in Münster und habe – wirklich rein zufällig – bei einem Konzert in der Musikhochschule Prof. Ott getroffen!

      • Dirk Säger sagt:

        Lieber Claus,
        wie geht es dem Göttlichen?
        In meiner Erinnerung waren die Klausuren nicht soo schwer, aber lesen würde ich sie auch gern noch mal.

        Ich wünsche Dir eine schöne Woche und viele gute Motive,
        Dirk

        • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

          Er sieht original aus wie vor 30 Jahren (es gibt ja so zeitlose Typen), aber er scheint arge Rückenprobleme zu haben, musste sich nämlich bei jeder Gelegenheit mal hinstellen (sass ganz am Rand). Er ist erst seit 3 Jahren Emeritus (!!).

          Stimmt, es war weniger der Schwierigkeitsgrad bei Santas Klausuren als vielmehr die Gedächtnisleistung, die man bringen musste.

          Dir auch frohes Schaffen, schöne Woche,

          Claus

  4. Jürgen sagt:

    Hallo Claus,
    nachdem ich am Ende Deines Blogs angekommen bin, beunruhigt mich eine Aussage besonders: wenn dieser Artikel bei Dir “nur” den Nerdfaktor 9 erhält, wie soll dann eine 10 aussehen? Aber vielen Dank für Deine großartige Zusammenfassung! Es wäre wirklich besser, wenn eine (Teil-)Invarianz schon ziemlich weit oben in den Specs zu jeder Kamera auftauchen würde. Könnte man sich gleich drauf einstellen und müsste nicht selbst rumprobieren.
    Jürgen

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