In den letzten Wochen habe ich mich der Ketzerei schuldig gemacht. Namentlich, ich habe mich von der reinen Lehre der Analog-Fotografie abgewandt. Häresie!

Nö, nicht ins digitale Lager gewechselt, das ist nur eine mindere Sünde und wird lediglich damit bestraft, dass man die Bedienungsanleitung einer Sony A7 fressen muss (immer noch besser, als sie lesen zu müssen). Ich war so vermessen, mich Silbersalz-Film zuzuwenden. Die Strafen sind noch nicht festgelegt, aber vermutlich brennt man dafür im ewigen Zelluloid-Höllenfeuer. Whatever. No risk, no fun.

Da nicht jedem klar sein muss, wovon hier eigentlich die Rede ist, ein paar Worte zur Begriffsklärung. „Silbersalz“ ist Kodak Vision 3 Cinefilm, den „Silbersalz35“, eine Firma in Stuttgart in 35mm Filmdosen packt und mit Entwicklung und Scan inklusive verkauft. Das Angebot der Entwicklung ist wichtig, weil C-41  nicht angewendet werden kann. Wegen einer speziellen Beschichtung des Films, des „Remjet-Layers“, kommt das ECN-2 Verfahren zum Einsatz, das nicht zur Palette der „normalen“ Fotolabore gehört. Der Kodak Vision 3 ist auch die Grundlage für den Cinestill-Film (der C-41 entwickelt wird), aber da ist die Remjet-Schicht entfernt. Nebenbei: Ich würde auch diesen Film gern ausprobieren, ob der Unterschied zu „true“ Cinefilm wirklich so groß ist. Da ich dazu bisher keine Zeit hatte, enthalte ich mich auch einer Bewertung in der Hinsicht.

Silbersalz
Silbersalz 200T: Ein wohlbekanntes Gebäude auf einer Nordseeinsel… nach Mitternacht. Leica M6 mit 21mm Super-Elmar
Silbersalz
…und so sieht der zugehörige Rohscan aus! Shocking indeed! Ultraflach, aber mit 16 Bit Tiefe an Information, man muss sie nur herauslocken.

Mir fällt kein Zacken aus der Krone, wenn ich zugeben muss, dass mir vor der Recherche zu Silbersalz-Film nicht klar war, dass auch heute ein signifikanter Anteil großer Filmproduktionen nach wie vor analog gedreht wird! Einige (Top-) Regisseure legen gesteigerten Wert auf die Bildwirkung und haben sogar vor ein paar Jahren dafür gesorgt, dass der Kodak Vision Cinefilm weiterhin hergestellt wird. Filme wie „Lala Land“, „Dunkirk“, „Once upon a time in Hollywood“, „The last Jedi“ und viele mehr sind damit entstanden.

Was ist so wichtig für die Filmemacher? Der größte Unterschied zu „normalem“ Film ist, das der Cinefilm so ausgelegt ist, erst mal eine maximale Menge an Bildinformation aufzunehmen. Der Film ist für den Scan-Prozess optimiert, sehr feinkörnig (natürlich wieder je nach Empfindlichkeit) und erst in der Postproduktion wird festgelegt, welcher „Look“, welche Farben, welche Tonwerte die Aussage der Story unterstützen.

Silbersalz
Silbersalz 250D, postprocessing naturnah. Leica M6 mit 50mm Summilux
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Silbersalz 250D, mitgeliefertes Preset („Color Science“) von Silbersalz35. Leica M6 mit 50mm Summilux
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Silbersalz 250D, Lightroom Preset „modern05“. Leica M6 mit 50mm Summilux
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Silbersalz 250D, der Kulturschock: So sieht der Rohscan aus! Leica M6 mit 50mm Summilux

Und das heisst im Klartext: Wenn die Scans ankommen, muss man sich überlegen, was man damit anfangen will. Zugleich erfordert das tiefere Kenntnisse von Bildbearbeitung vor allem in Photoshop, aber auch in Lightroom (oder dem Raw-Konverter, den man persönlich bevorzugt) und zwar durchaus über das hinaus, was eine digitale Raw-Datei erfordert. Und das ist vielleicht ein „no-go“ für so manchen, der sich der analogen Fotografie verschrieben hat, gerade weil er froh ist, seine Zeit woanders als am Monitor zuzubringen. Im Gegensatz dazu die Scans vom Kodak Portra von „Mein Film Lab“ downgeloadet, man freut sich über die schönen Bilder und das war’s. Beim Cinefilm fängt die Arbeit dann erst an.

Silbersalz
Wer’s mag… Hier ein Silbersalz 250D Bild mit einer 70er-Jahre-Simulation aus DxO Filmpack. Leica IIIf mit 50mm Summitar

Diese Tatsache erzeugte auch einige Missverständnisse, als Silbersalz 2018 an den Start ging. Dei traditionelle Analog-Gemeinde war über die superflachen Scans extrem verwirrt, bis es im Laufe von 2019 langsam dämmerte. Aber die Traditionalisten sind gar nicht so sehr die Zielgruppe für Silbersalz, das ist eher die jüngere Generation von Enthusiasten, die das analoge Lager aufsuchen. Man merkt das überdeutlich an der Art, wie die Kunden angesprochen werden: Eine over the top „USA-Style Marketing-Rethorik“ für Hipster. „Hooray, hooray“ ist die Überschrift der Mail, die die fertigen Scans ankündigt, schon witzig, wenn das mitten aus Schwaben kommt.

 

Dieser Paradigmenwechsel äußert sich auch darin, dass man für das zurücksenden der Negative extra löhnen muss. Undenkbar für unsereinen, auf die Hardware zu verzichten! Selbstverständlich will ich die Negative zurück haben, zumal der Kodak Vision beste Archiv-Eigenschaften hat.

Bilder aus der Leica IIIf mit Silbersalz 250D. Alles schick, aber dafür kann man natürlich auch Kodak Portra nehmen. Silbersalz glänzt eher bei spezielleren Belichtungssituationen (und das heisst nicht, dass auch z.B. Portra bei „herausfordernden“ Lichtbedingungen tolle Bildwirkung zeigt).

Motivsuche

Es gibt übrigens vier Filme unterschiedlicher Empfindlichkeit zur Auswahl. 50D, 200T, 250D und 500T. Die Nummer entspricht ASA, das „D“ steht für Daylight und das „T“ für Tungsten, also Kunstlicht. Silbersalz empfiehlt selbst, den Film eine Blende überzubelichten, das geht jedem Nutzer von analogem Farbfilm sofort ein. Die Kunstlichtfilme können ohne Probleme auch bei Tageslicht benutzt werden. Wenn man den Blaustich nicht als Stilmittel möchte, benutzt man einen 85b-Konversionsfilter zum aufwärmen des Lichts.

Der 250D und der 200T, die ich ausprobiert habe, weisen auf jeden Fall den gewohnten breiten Belichtungsspielraum  (oder sogar mehr?) von Farbnegativfilm auf. Den ersten 250D verballerte ich in der Leica IIIf (der erste Farbfilm, den die jemals bei mir sah) und zwar ausschliesslich nach „Sunny-Sixteen“ Belichtungs-Regel. Kein Ausschuss wegen Fehlbelichtung. Dann ging einer durch die Leica M4 und die Langzeitbelichtungen mit dem 200T entstanden mit der Leica M6, da machte ich allerdings die Lichtmessung mit dem Gossen Digipro F2. Bei Belichtungszeiten über einer Sekunde nahm ich für die Kompensation des Schwarzschild-Effekts ungefähr die Werte von Kodak Portra an, das hat auf jeden Fall hingehauen.

Silbersalz
Ein Hauch vom Steg bei „Lala Land“: Wenningstedt um Mitternacht. Silbersalz 200T, Leica M6 mit 35mm Summilux
Silbersalz
Und hier wieder der Rohscan!
M6 TTL
Leica M6 TTL mit 35mm Ultron

Ich fotografierte zunächst alles, was mir vor die Linse kam, bei bestem Wetter und Sonnenschein. Für „Mainstream“-Landschaft könnte man es mit Kodak Portra oder Ektar aber einfacher haben. Anders ist das schon bei Porträts, wenn man bestimmte Effekte erzielen möchte oder einen spezifischen „Look“ sucht (und wiederum: Da bietet normaler Farbnegativfilm auch Spielraum, z.B. der „Pastell-Look“ bei Kodak Portra). Mir war klar, dass der Cinefilm bei speziellen Lichtbedingungen glänzt, namentlich Gegenlicht, niedriger Sonnenstand, natürlich Kunstlicht und insbesondere Fotos bei Nacht, vorzugsweise mit hellen Lichtquellen, um die sich die charakteristischen „Halos“ bilden. Also versuchte ich dann auch, solche Belichtungssituationen zu finden.

Silbersalz
Silbersalz 200T. Enorme Farbpalette in dem Film.
Silbersalz
Rohscan. Jetzt reichts aber damit. Nur zur Klarstellung: Es war Dunkel! Der Film sammelt bei Langzeitbelichtung eine riesige Menge an Informationen, man kann praktisch alle Schatten öffnen und so ein „Fake-HDR“ produzieren

Das mit den Fotos bei Nacht war in dieser Jahreszeit gar nicht so bequem, wirklich dunkel wird es erst nach 23.00 Uhr. Da ich meinen Nachtschlaf aus naheliegenden Gründen dringend brauchte, kam ich erst in einer Urlaubswoche auf Sylt dazu, mir die Nacht um die Ohren zu hauen. Für tagsüber hatte ich meine M4 mit Kodak Portra geladen, aber für die beabsichtigten „Dunkelfotos“ hielt ich die M6 mit 200T darin bereit. Im Norden geht die Sonne noch eine Stunde später als bei uns in Ostwestfalen unter und eigentlich war’s erst ab Mitternacht halbwegs dunkel. Da ist Herbst und Winter schon praktischer zur Motivsuche, z.B. wenn’s mal wieder sowas wie Weihnachts- oder Jahrmärkte gibt (viele Lichter!).

Silbersalz
Silbersalz 200T: Kursaal. Leica M6 mit 35mm Summilux
Silbersalz
Silbersalz 200T, 100% Vergrößerung. Feines Korn.

Postprocessing

Zur Entwicklung kann man übrigens Wünsche äußern in Bezug auf „Push“ oder „Pull“, es gibt auch „Bleach Bypass“ (das ist sehr speziell und hat was mit dem Remjet-Layer zu tun). Man bekommt die Scans von jedem Film in drei Varianten zurück: Eine kleine Vorschaudatei als JPG, ein Scan mit einem „Silbersalz-Preset“ überlagert und einmal den unveränderten „Roh“-Scan. Beides Letztere ist im JP2-Format, ein unkomprimiertes JPG-Format, etwas weniger voluminös als Tiff. Das unpraktische bei JP2 ist, dass es nicht mit Lightroom kompatibel ist. Der Mac-User muss die Dateien erst in XnConvert in Tiffs umwandeln. Photoshop nimmt JP2 sofort, das sind immerhin 16-Bit-Dateien (siehe unter „Bild“/Modus), die eine Menge Spielraum beim Bearbeiten zulassen. Um XnConvert zu umgehen, kann man auch die Dateien in Photoshop öffnen und als Tiff exportieren. Die Tiffs behalten 16Bit Tiefe, wie ein kurzes Experiment mit einem Rohscan zeigte.

Silbersalz
Silbersalz 200T: Bei Edward Hopper geklaut. Leica M6 mit 75mm Apo-Summicron
Silbersalz
Silbersalz 200T: Alte Tonnenhalle. Leica M6 mit 21mm Super-Elmar

Bekommt man diese Rohscans das erste Mal zu sehen, wundert es nicht, dass der „normale“ Analog-Shooter erst mal konsterniert ist. Die Scans sind „ultraflach“ und wirken total flau. Aber es steckt eine Menge Potential darin, man muss es nur hervorholen. Der Filmstreifen wird in seiner ganzen Größe gescannt, darum ist um jedes Bild der schwarze Rand. Über Entwicklung und Scan kann man sich diverse Videos anschauen, die auf der Webseite von Silbersalz35 zu finden sind.

Ich musste mit den ungewohnten Dateien warm werden, aber das dauerte nicht lange. Zunächst hatte ich den Eindruck, dass die Ergebnisse aus Photoshop denen aus LR überlegen waren, aber das traf nur für bestimmte Aufnahmesituationen zu. In Photoshop arbeitete ich mit einer Ebenenkopie, die ich für Smartfilter konvertierte, dann Anpassungen in Camera Raw, Einstellungsebenen für Tonwerte, Gradationskurve, Kontrast/Helligkeit und Farben hinzugefügt, ein Smartfilter für eine Unscharfe Maske rundete die Sache ab. Für mehrere Bilder mit gleichen Belichtungsbedingungen erstellte ich eine „Aktion“ oder ein Droplet und automatisierte so die Verarbeitung.

Silbersalz
Silbersalz 200T: Westerland ZOB. Leica M6 mit 35mm Summilux

Das klappte ohne Probleme, aber ich muss sagen, dass die konvertierten Tiffs sich in LR ebensogut bearbeiten lassen. Und war ich mal mit einem Ergebnis nicht so zufrieden, wich ich dann auf Photoshop aus. Wohin die Reise bei der Nachbearbeitung geht, kann man selbst nach Gefühl und Wellenschlag bestimmen. Es ist auch kein Problem, z.B. Filmemulationen (wie aus DxO Filmpack) darüber zu legen. Und diese Eigenschaften sind genau die Punkte, die in den Kodak Vision Film herein konstruiert wurden: Für maximalen Bearbeitungsspielraum.

Silbersalz
Silbersalz 200T: Wie könnte man an den „grünen Riesen“ vorbeigehen? Leica M6 mit 35mm Summilux

Insgesamt gab es eine“learning-curve“, die aber nicht allzu steil war. Nach dem ersten Film hatte ich meinen Workflow optimiert. Als ich die Negative zurückbekam, scannte ich sie versuchsweise mit meinem Nikon Coolscan mit Silverfast-Software um festzustellen, dass die Rohscans von Silbersalz schon echt gut sind und kaum getoppt werden können. Der Nikon ist high-end für den Hausgebrauch, da kommt ein Flachbettscanner nicht mal annähernd mit.

Silbersalz
Silbersalz 200T: Wenningstedt. Leica M6 mit 21mm Super-Elmar

Fazit

Also, Silbersalz ist „something completely different“, wie Monty Python sagt. Man muss die Nachbearbeitung in Kauf nehmen, aber dann enthüllt der Film erstaunliche Flexibilität. Die Möglichkeiten, die sich bieten, konnte ich hier nur anreißen. Ich werde der klassischen analog-Fotografie keinesfalls untreu, aber freue mich, den Umgang mit diesem speziellen Material im Repertoire zu haben. Schön wär’s noch, wenn’s Silbersalz für Mittelformat gäbe (aber das würde für die Firma komplett neue Hardware zu Entwicklung und Scan erfordern). Vielleicht probiere ich mal den Cinestill, den gibt’s nämlich in 120er Format. Jetzt habe ich noch einen 500T in der M6 liegen und würde gern mehr  „Dunkelaufnahmen“ machen, aber bin zur Zeit zu faul dazu. Ich freue mich schon auf den Herbst, wenn alles weiterhin gut läuft, findet dann nämlich die Lasershow „Der Hermann leuchtet“ wieder statt, das wäre eine Super-Anwendungsmöglichkeit für den 500T.

Portra
Es ist ja nicht so, dass man unbedingt Silbersalz braucht! Kodak Portra ist nach wie vor ein genialer Universalfilm. „Der Hermann leuchtet“, Hasselblad 500c, 80mm Planar, Kodak Portra 400
Portra
…oder hier, Mindener Messe. Leica M2 mit 50mm Summilux, Kodak Portra 160

10 Kommentare

  1. „Bleach bypass“ hat nix mit dem Remjetlayer zu tun.
    Durch weglassen des Bleichbades erzieltt man eine andere Bildwirkung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bleichauslassung
    (Bitte informieren, statt behaupten)

    • Claus Sassenberg

      Entschuldigung, dass mir mal bei der ganzen Arbeit mit solchen Beiträgen mal was durch die Lappen geht! Ungnädiger war die Kritik wohl nicht anzubringen.

  2. Oliver Schmidt

    Hallo Herr Sassenberg,
    als stiller Mitleser Ihres Blogs habe ich mich nun auch mal an den Silbersalz 250d herangewagt. Mich würde interessieren wie Sie die Rohdateien in Lightroom bearbeiten, da ich hier noch am Ausprobieren bin. Aktuell erziele ich mit der Anpassung der Weiß- und Schwarzpunkte in den einzelnen Kanälen (RGB) die beste Basis für die weitere Bearbeitung.
    Schöne Grüße
    Oliver Schmidt

    • Claus Sassenberg

      Hallo Oliver (wenn das „du“ ok ist),

      das anpassen der Tonwerte kann man ja mit unterschiedlicher Herangehensweise erzeilen. Ich mache jedenfalls auch nichts anderes (Schwarz- u. Weisspunkt anpassen). Dann Highlights und Tiefen etwas tweaken, die Gradationskurve nach Geschmack „verbiegen“. Oft korrigiere ich den Weissabgleich etwas, da die Tageslicht Silbersalz-Filme sehr warm sind.
      Aber das war’s auch schon.

      Weiterhin viel Freude mit den Filmen, schönen sonntag,

      Claus

  3. Florian Bauer

    Danke, Herr Sassenberg! Ich finde, Sie haben mit Ihren Bildern sehr gut gezeigt, was der Film kann!
    Ich habe vor 2 Jahren zum ersten Mal mit Silbersalz35 fotografiert und heute zum dritten Mal bestellt, weil…
    1. ich den Dynamikumfang und die Farben toll finde und sich damit richtig Stimmung erzeugen lässt!
    2. Kodak die Preise schon wieder um 20% erhöht, und Silbersalz35 dadurch finanziell noch attraktiver wird.
    3. die Kodak-Filme bei meinem Fotografen oft nicht lagernd sind (Lieferengpässe seit Corona). Und wenn ich ohnehin online bestellen muss, kann ich gleich Silbersalz35 nehmen.

  4. Pingback:Zurück zum Film, analoge Kameras und Silbersalz 35 – Robin-Oslo Images

  5. Andy Diehl

    Hallo Claus!
    Vielen Dank für diesen Tip. Werde ich gleich mal ausprobieren.
    Grüße

    Andy

  6. Moin Claus,
    das ist ja ein Hammer-Bericht von Dir, der sofort Lust darauf macht, das selbst auszuprobieren. Die Farben bei Nacht sind einfach nur umwerfend. Mir persönlich ist es nicht zu viel, wenn ich mal ein bißchen mehr bearbeiten muß. Das hat immer etwas von Meditation.
    Gibt es überhaupt ein Fotolabor, bei dem man für’s Zurücksenden nichts bezahlen muß? Porto sollte bei 2,70€ liegen und die Umschläge müssen ja auch gekauft werden.
    Vielen, vielen Dank, dass Du uns an Deinen Ideen und Ausführungen teilhaben läßt.
    LG Dirk

  7. Michael Gehrke

    Nun, da halte ich den Sprung ins digitale eher für Ketzerei! …und war auch meine erste Vermutung… 😉
    Sehr schön herausgearbeitete Farben (Posterverlangen?), tolles Material, die flachen Scans für Filmemacher nicht ganz unbekannt, da kommt in der Nachbearbeitung richtig Freude auf. Wenn man denn mag…
    Meinen Sprung zurück in die Analogwelt habe ich seit etwa 2 Monaten vollzogen, meines Fotohändlers „Qualität“ trieb mich auch noch zurück in die eigene Entwicklung der Filme…(!)
    Melde mich deswegen noch, wird vielleicht interessant.
    …und E. Hopper in Seitenverkehrt…wirklich gut!!
    LG
    Michael

  8. Schöner Beitrag, danke. Wobei ich nicht finde, dass das ein Frevel war, im Gegenteil. Ein paar Anmerkungen: Dass man für das Zurückschicken von Negativen extra zahlen muss, ist ja nicht nur bei Silbersalz so. Woanders kann man eben einlagern und gesammelt schicken lassen. Aber ich verstehe das System auch nicht, ist doch klar, dass man als Analoger die Negative haben will.

    Ein paar der Fragen sind hier im Video beantwortet, also warum kein 120er und der konkrete auch bildliche Unterschied zu Cinestill. Und ehrlich von den Bildern hier her, würde ich Silbersalz bevorzugen.

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