Warum Leica M-System?

Warum Leica M-System?

Kommentare

  
  1. AvatarDetlef Lichtrauter sagt:

    hallo herr sassenberg,
    so erhellend ihr artikel auch ist…er macht mich arm. spaß beiseite, die für mich bis dato unbeantworteten fragen haben sie mit ihrem tollen bericht in gänze beantwortet.
    nachdem ich meine dslr ausrüstung verkauft habe, bin ich bei der olympuspen-f gelandet, die ich auch als backup kamera behalte. ich bin total heiß auf eine monochrom, bin jedoch in zweierlei hinsicht total unsicher. Welche Kamera? M8, M9, M10 monochrom? welches objektiv? ich fotografiere fast ausschließlich straße, kunst, experimentell. haben sie für mich als einsteiger vielleicht noch ein paar ultimative tipps?
    herzlichen dank vorab.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Herr Lichtrauter,

      welche Monochrom man erhascht, richtet sich wohl nach Gelegenheit und Geldbeutel. Die M10 ist auch als “normale” Kamera mein bevorzugtes digitales Arbeitspferd, aber mit den anderen fühlte ich mich auch nicht eingeschränkt. Jedenfalls nicht mehr, als ich das freiwillig selber wollte.
      Für Ihre bevorzugten Genres kann ich nur entweder 50 oder 35mm Brennweite empfehlen. Das ist eine Sache des persönlichen Gefühls, ich bin z.B. eher der 35mm Typ. (Trotzdem war ich heute nur mit einem 50mm unterwegs. Man stellt sich sowieso drauf ein und weiß, was man vom Bildwinkel der jeweiligen Brennweite erwarten kann. Das ist der Vorteil mit der Festbrennweite.)

      Aber reden Sie sich nicht ein, dass es gleich ein Summilux sein muss, Freistellung und Lichtstärke sind bei Summicron, Summarit, selbst Elmarit ebenfalls ausserordentlich.

      Der Rest, vor allem der Umgang mit dem Messsucher, ist reine Übungssache. Es wird auch nicht gleich alles gelingen, dass muss einem klar sein.

      Viele Grüße (ich hoffe, Sie müssen meinetwegen nicht gleich eine Hypothek aufnehmen),

      Claus Sassenberg

  2. AvatarStefano Strampelli sagt:

    Sehr geehrter Herr Vlutters,
    Ich mag auch mein GX8 sehr und bin tatsächlich über sie mit Leica in Berührung gekommen. Ich war von den Panasonic Leica Objektiven (insbesonderen vom Nocticron 1/1,2 42,5mm) so angetan, dass es irgendwann mein Interesse an eine echte Leica geweckt hat (vorher war ich nicht auf den Gedanken gekommen). Nach monatelangem inneren Widerstand ging ich zum Leica Store in meiner Stadt und bat sie um Leihgabe einer Leica M mit zwei Objektiven für ein Wochenende. Zu meiner völligen Überraschung bin ich mit dem Messsucher auf Anhieb zurechtgekommen, obwohl meine allerersten Objektive bewegt waren und ich so bekloppt war, dass ich sofort mit Blende 1,4 fotografieren wollte; zugegeben, bei 35mm ist es kein Ding der Unmöglichkeit. Die Vernunft ging dann schnell in den Winterschlaf und bald fand eine M10 mit einem Objektiv den Weg in meine Kameratasche.
    Die GX8 habe ich aber immer noch und ich nutze und schätze sie weiter, wenn ich einen Autofokus haben möchte oder die Brennweiten brauche (unter 21 oder über 90), die von der M nicht abgedeckt sind Es kommt zwar mittlerweile selten vor aber ich bin froh diese Option zu haben.

    Viele Grüße
    Stefano Strampelli

  3. AvatarPeter Vlutters sagt:

    Interessanter Artikel , interessante website.

    Als jugendlicher mit Pentax P30 angefangen damals war Manuell Fokussieren die normalste Sache der Welt. Jahrzehnt nicht mehr fotografiert ausser ein bisschen Knipsen mit Canon 350d)

    Jetzt seit 3 Jahre aktiv mit Lumix GX8 und G9 und seit ein Jahr Mitglied von ein Fotoclub mit erfahrene Neben die Komplimente sind vor allem die Inspiration und kritische Bemerkungen sehr lehrreich.

    Lumix, darf man das hier in noblen Leica milieu überhaupt erwähnen
    Enfin wenn sie von Hass im Internet reden MFT ist schon lange Todgesagt worden von Trollen und Youtube geeks die beide meist nicht Fotografieren aber nur labern.

    Tja LEICA alle ältere Herren in unser Fotoclub träumen davon gleich wie die jüngere… gleich wie ich
    und das obwohl viele doch avanciertere Kamera haben.

    Aber für mich hat nicht so sehr der roter Punkt aber der Ruf der Qualität und Typen wie HCB ein großer Strahlkraft.

    Einige Bemerkungen habe ich doch

    An all Trolle Youtubers und Geeks… Vollformat Full Frame ist Blödsinn. Oskar Barnack hat das Format erfunden. Auf Deutsch Kleinbildformat weil es halt kleiner war wie 645 6×6 oder 6×7… Nicht-so-Vollformat währe korrekter… Nennen wir MFT fortan Kleinbild

    Dann haben Sie Recht so ein Sony A7 ist kompakt ein Sony 400mm 2.8 ist es nicht, (ist auch nicht billiger wie ein Leica-Linse wohl weniger schön)

    MFT ist da unschlagbar, obwohl es natürlich seine Defizite hat, aber genauer betrachtet haben das alle Kamerasysteme. Ein Pana-Leica 200mm = 400mm Kb 2.8 ist lichtstark scharf und so kompakt dass man dem ding nicht nur ein ganzen Tag mitnehmen kann… Aber dass man damit dank Stabilisierung auch aus der hand Fotografieren kann…

    Damit bin ich wieder beim echten LEICA…. LEICA hat immer schon die hochwertigste Objektive gehabt in ein format das viel kompakter war wie der Konkurrenz (gibt es die wirklich?)

    Etwas korrigieren muss ich doch. Der Elektronische sucher beim GX8 vor Allem aber beim G9 ist so groß schnell und klar dass mann im dunklen ein sehr helles Bild hat. Single point Focus trifft immer den gewünschte Fokuspunkt und ist blitzschnell auch in der Dämmerung.

    Obwohl mein G9 viel”besser” ist als mein GX8 und für mich beim Makrofotografie ( eine der Schwachpunkte von Messucherkameras wie Sie selbst schon erwähnte) liebe ich mein GX8 nach wie vor.

    Warum?

    Das kompakte Gehäuse in Kombination mit 25mm (KB 50mm) ist ideal für “Street Photography“ ( auch so ein Wort…wie nennte HCB seinen Art der Fotografie). Drr Klappsucher öffnet neue Perspektive und dank immer noch blitzschneller Autofocus wird es auch leichter Le Moment désisive fest zu legen.

    Dabei kommt dass ich dass “Messucher-Modell“ neben angenehmer auch viel schöner finde.

    Und damit bin ich wieder bei LEICA

    Wenn meine Fotografisches Kompetenzen ein Leica würdig geworden sind (mal schauen ob das gelingt) So so ein Leica natürlich
    ein absoluter Traumkamera….

    Nein kein S kein SL aber natürlich das wahre ein “EM”

    und da ich Schwarzweiss liebe (in Street so wie Makro) bitte ein M Monochrom der hat kein roter Punkt aber dass brauch ich nicht….

    Aber vielleicht ein M monochrom mit DFD-Focus…. Oder ist so etwas fluchen am heiligsten Ort.

    Vorläufig für mich leider kein Leica sonder nur Pana-Leica…

    Trotzdem find ich ihre Website äußerst amüsant und ihr Passion und Enthusiasmus sehr inspirierend…

    Und schauen darf mann hier hoffentlich doch auch als Leica-Bewunderer statt Leica-Fotograf …. oder

    (Bitte verzeih mit mein Deutsch die Rechtschreibung ist gleich so leicht eir Manuell Fokussieren mit einer lichtstarke Linse)

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Herr Vlutters,

      vielen Dank für das Kompliment zur Webseite und natürlich darf hier jeder über “seine” bevorzugte Kamera reden, zumal das bei mir im Fall der Lumix-Modelle auf vollstes Verständnis stößt!

      Selbstverständlich sind MFT-Kameras absolut konkurrenzfähig! Sehr gute Bildqualität und kompakte Kameras/Objektive. Ich mache mich immer unbeliebt, wenn ich es sage, aber trotzdem: Die SL oder die S sind mit Objektiven derartig gigantisch, die tollste Technik und Bildqualität gleicht nicht aus, dass man sich einen Bruch hebt. Selbst die schwerste analoge Mittelformat-Kamera, die ich habe, die Hasselblad 501c, ist noch leichter zu handhaben.

      Wer hierher kommt und meint, dass ich hier das Loblied auf SL oder S singe, hat den Titel der Webseite wohl nicht verstanden. Für mich ist das M-System (analog wie digital) das ultimative Werkzeug. Mittlerweile habe ich auch einen fatalen Hang zum analogen Mittelformat.

      Und das “noble” Leica-Milieu ist das, was ich unbedingt vermeiden will! Hier (auf dieser Webseite) geht es nur um Fotografie und das optimale (und dabei minimalistische) Werkzeug dazu. Das muss nicht zwangsläufig von Leica sein.

      Viele Grüße,

      Claus Sassenberg

  4. AvatarHeike sagt:

    Ich habe mich vor drei Jahren mit einer gebrauchten M9 von dem ganzen 1Mio Autofokus-pkt. Wahn getrennt.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten (die hat wohl jeder, der nicht mit Messsuchern aufgewachsen ist) bereue ich den Zeitpunkt keinen Tag.
    Die M ist ein liebgewonnener Alltagsbegleiter geworden.

    • AvatarKai sagt:

      Hallo, Heike,
      irgendwie scheint es mir selten, dass eine Frau mit einer Leica M fotografiert. Oder sich auch einfach dazu nur seltener äußert. Ich wäre neugierig auf Deine Bilder.
      Gruß Kai

  5. AvatarBenjamin WL sagt:

    Ich würd hier gern weiterlesen, da interessante Seite, aber die Schrift ist viel zu klein und typographisch mehr als ungeeignet für die Darstellung im Browser.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Warum stellen Sie nicht den Browser größer(??). Beim Mac geht das mit cmd+, bei Windows muss es da auch was geben. Die Seite ist so programmiert, dass sie sich selbstständig vom Layout anpasst. Das Problem liegt auf Ihrer Seite.
      Ausserdem gibt’s noch die Reader-Funktion…

  6. Avataroz sagt:

    Hallo,
    mir ist der Begriff “aufgeschraubte Thermoskanne” fremd und wollte Sie fragen was dies bedeutet.
    Ich bin Hobbyfotograf und bin mit dem Foto-Jargon nicht wohl bekannt. Die Suchmaschine meiner Wahl hat leider keine Ergebnisse hervorgebracht, dies ist der Grund für diesen Eintrag.
    Mit Besten Wünschen
    oz

  7. AvatarWolfgang Marzin sagt:

    Hallo Herr Sassenberg,
    habe mich intensiv mit Ihrer Homepage befasst und Ihre Berichte in Gänze mit Genuss gelesen und dabei versucht, Ihre Philosophie zur Fotografie -insbesondere Leica M- nachzuvollziehen. Da ich Parallelen zu meiner Philosophie entdeckt habe, erlaube ich mir, hier einige Anmerkungen zu formulieren.
    Zunächst Kompliment zu Ihren interessanten, engagierten Ausführungen.
    Obwohl von Hause aus Jurist begeistert mich die hobbymäßige Fotografie schon seit vielen Jahren.
    Fotografischer Werdegang: Pentax – Leica M6 (verkauft) – Nikon (diverse mit vielen, guten Objektiven – nunmehr verkauft) – Leica Q sowie Leica M 10-P. Linhof Technikardan S 4×5.
    Zielsetzung für den Kleinbild Bereich: Kompaktheit und geringes Gewicht bei hoher Qualität – daher Leica M -m.E. alternativlos.
    Begeisterung für Leica Summarit-M Objektive. Eigene Tests: Qualität steht den Summicronen und Summiluxen nicht sichtbar nach, aber deutlich geringeres Gewicht u. kompakter.
    Lichtstärke der neu gerechneten Objektive von 2.4 bei neuer M 10-P wegen des ausgezeichneten Rauschverhalten der Kamera insoweit eher zu vernachlässigen.
    Hintergrundunschärfe bei dieser Anfangsöffnung entspricht meiner Philosophie: Nicht zu viel, ab doch sehr deutlich -Erzeugung springender Schärfe bei noch sichtbarem Hintergrund-.
    Derzeit aktuell: Summarit 35 mm 2.4 asph: Qualität sehr hoch.
    Planung: Summarit 75 mm 2.4. In vielen Reviews (meist englischer Natur – nicht Overgaard) wurde diesem Objektiv eine hohe Schärfe attestiert, wobei deswegen bei der Erstellung von Portraits zur Vorsicht “gemahnt” wurde.
    Großbild (Linhof) besitze ich wegen der Auflösung: Der Sprung von Kleinbild zu Mittelformat ist mir in Bezug auf die Qualität zu gering, um die horrenden Preise für die digitalen Sensoren dort zu rechtfertigen (Phase One z.B.). Großbild im Format 4×5 inch ist zwar analog, zeigt aber eine deutlich ansprechendere Auflösung, selbst nach Scannen und Drucken, bei überschaubareren Preisen.
    Im Übrigen teile ich Ihre Meinung zur M-Thematik insgesamt. Die Leica Q ist m.E. einer der größeren Würfe von Leica. Diese Kamera ergänzt mit ihrem Summilux 28mm hervorragend die Leica M 10-P.
    P.S. Ihre Ausführungen zu Overgaard waren für mich neu, aber vielen Dank für diese Informationen.

    Beste Grüße aus Berlin
    Wolu

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Guten Morgen,

      charakteristisch für die Mehrzahl der Nutzer einer Leica-M ist der Weg über allerlei High-End-Hardware. Irgendwann kommt das Verlangen nach mehr Einfachheit, oft zusammen mit der Erkenntnis, dass in der Limitierung auch eine Befreiung liegt.

      Auch mir ist das vor einigen Jahren so ergangen.

      Was die Summarite betrifft: Ich werde auch nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es sich um zu unrecht unterschätzte Hochleistungsoptiken handelt. Aber Leica verkauft halt lieber die kostenintensiveren ‘Crons, ‘Luxe, etc. Mein eigenes 90mm Summarit kommt immer wieder zum Einsatz und hat mich nie enttäuscht.

      Würde selbst auch kein digitales Mittelformat haben wollen: Bin mit den 24MP Vollformat gut zufrieden. Vermutlich kann man nicht verhindern, dass es tendenziell mehr wird. Bisher war Leica zum Glück vernünftig und hat sich aus dem Megapixel-Wahn herausgehalten. Ich hoffe, es bleibt so.
      Mit analogem Mittelformat sieht es schon anders aus. Es macht schon Freude, mal die “Texas-Leica” oder die Hasselblad zu benutzen. Dafür gibt es keine rationalen Gründe.

      Was hohe Schärfe bei Porträts betrifft: Blödsinn, dann dürfte man dafür ja überhaupt keine Leica-Linsen nehmen (ausser vielleicht das Thambar, m.E. ein Spielzeug). Zuviel Schärfe kann nie schaden, das kann man schliesslich in LR oder PS “herunterregeln”, andersherum geht es nicht (wirklich).

      Viele Grüße nach Berlin,

      Claus Sassenberg

  8. AvatarRene sagt:

    Lustig und treffend geschrieben!

  9. AvatarBauer sagt:

    Hallo,
    Dickes Lob und Anerkennung für diese Seite!
    2 Fragen sind für mich offen geblieben:
    – mir ist aufgefallen, dass das gefertigte Foto bei der Bildansicht auf denn live-view Monitor sehr vom Ergebnis auf dem PC abweicht (vignettiert, sehr starker Kontrast, zu „gelb-lastig“ Gibt es eine Möglichkeit das zu ändern?
    – nehmen sie bei der Bearbeitung Änderungen bzgl Farbtöne vor (insbesondere bei Hauttönen)
    Danke

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Danke für die nette Rückmeldung!

      Zu Frage 1: Ähm… welche Kamera ist denn gemeint? M9, M240 oder M10? Davon ab, egal welche Kamera, die Bildrückschau auf dem Monitor kann man in den JPG-Einstellungen ändern. Z.B. kann man sich die Bilder auch monochrom anzeigen lassen. Mir ist der beschriebene Effekt übrigens nie aufgefallen, dass liegt aber an zwei Dingen. Zum einen ist mir das Rückschaubild piepegal, solange ich DNG’s produziere (und das tue ich ausschliesslich). Zum anderen benutze ich es eh nur zur Überprüfung der Bildkomposition, ansonsten würde mir auch ein Histogramm reichen.

      Aber dass der Monitor im Verhältnis zum Preis der Kamera, speziell der M9, nicht der Brüller ist, ist ja bekannt. Bei der M240 war das schon deutlich besser und bei der M10 kann man überhaupt nicht mehr meckern.

      Zu Frage 2: Nein. Ich habe einfach keinen Bock, mich mit diesem Kleingefummel zu beschäftigen. Wenn überhaupt, mache ich globale Änderungen am Weissabgleich, aber an einzelnen Farben im Bild wird nicht herumgefummelt. Meine derzeitige Einstellung zu Leuten, die mir stundenlange Workflows beschreiben, in denen sie Bilder durch sieben verschiedene Programme jagen, ist mehr als kritisch. Wenn ein Foto nicht nach 20 Sekunden in LR meinen Wünschen entspricht, lasse ich es einfach bleiben. Das mag aber auch an meinem derzeitigen Rückfall in die analoge Fotografie liegen.

      Viele Grüße,

      Claus

  10. AvatarClermonton Jean Gregor sagt:

    Lob und Dank für die Mühe !

    Eine wunderbare Seite, wobei mir die ältere – offen gestanden – noch besser gefällt.
    Was man hier auf jeden Fall abändern sollte: Die Seite muss sich dynamisch in der Breite auseinanderziehen lassen, da die meisten Besucher die Seite wohl via Tablett ( 10-Zoll) ansehen – wie ich via IPAD – und da ist die Schrift mit gefühlt 6 DPI denn doch etwas winzig.

    Man liest dann nicht Wort für Wort – sondern “überfliegt” – und das ist denn doch wirklich schade.

    Daher meine Bitte: Die Seiten-Einstellung auf variabel ändern.

    Merci.
    Gut Licht !
    Jean Gregor

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Vielen Dank für das Lob! Ich freue mich immer über Rückmeldungen, man hat dann nicht so das Gefühl, in einen “leeren Raum” hinein zu produzieren.

      Die “alte” Webseite war lange gut, aber wurde immer mühsamer zu bedienen. Sie ist iWeb-basiert, welches nicht mehr von Apple unterstützt wird. Oft ging mir bereits erstelltes Material beim Schreiben eines Blogs verloren, weil sich das Programm nicht selbst sichert. Ich brauche wohl kaum zu sagen, wie man sich fühlt, wenn man soeben ein bis zwei Stunden Arbeit verloren hat…
      Dazu ist alles auf dem Server zuhause gespeichert, alle Änderungen an der Webseite sind nur von diesem Computer aus möglich.
      Und noch: Es passt sich nicht an mobile Geräte an. Auf vielen Handys ist das Layout ein einziger Salat.
      Kommentare sind nicht möglich, von HTML5 ganz zu schweigen. Es ist mittlerweile total von gestern, fast unbrauchbar.
      Ich werde sie vermutlich bald abschalten müssen. Vielleicht “rette” ich einige Inhalte auf die neue Seite.

      Auf meine WordPress-Seite hingegen kann ich von überall her zugreifen, sie sichert sich selbst (ich mache zwar auch ein Backup auf meinem Computer, man weiß ja nie) und… sie stellt sich automatisch auf Mobilgeräte ein!
      Die Seite passt sich automatisch an die Browsergrösse an, man kann das auf einem Desktopcomputer sofort feststellen, wenn man mal das Browserfenster kleiner macht. Leider habe ich auf die Textgröße keinen Einfluß! Und das mag ein Nachteil sein, mit dem man leider leben muss. Bei meinem iMac kann ich natürlich mit “cmd +” die Seite vergrößern (damit auch die Schrift), aber das geht beim iPad glaube ich nicht. Sorry!
      Ich benutze ein professionelles WordPress-Theme von ThemeShift, dass sich an sich sehr gut für einen Fotoblog eignet. Ach so: Ausserdem kann ich jetzt im Gegensatz zur iWeb-Seite Bilder auch wirklich groß einstellen, gerade zum Betrachten sind viel mehr Funktionen vorhanden.

      Also zusammengefasst: Arbeiten mit der neuen Seite ist deutlich angenehmer, das macht mir das Leben leichter. Nun kann man ja über geschmackliche Dinge nicht streiten, meine alte Seite hat mir auch immer gefallen… aber man muss leider mit der Zeit gehen.

      Viele Grüße und ebenso gutes Licht!

      Claus

    • AvatarErich Lahartinger sagt:

      Hallo Dr. Strassenberg,
      Ihr Artikel über die Fuji X 70 hat mir insofern gut gefallen, da ich ebenso meine X100s verkauft und mir die kleinere X 70 gekauft habe. Komme mit der Einstellung hinsichtlich Schärfe und Belichtung noch nicht so richtig zu recht. Wählen Sie z.B. Halbautomatik mit Blenden- oder Zeitvorwahl oder Automatik ? Bei meiner letzten Wanderung wollte ich sowohl Zeit und Blende einstellen, aber da kam nicht das heraus, was ich mir erwartet habe. Habe am PC auch LR 6 installiert und werde wohl wieder in RAW meine Bilder machen. Danke und freundliche Grüsse
      Erich
      Lahartinger
      Innsbruck – Österreich

      • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

        Hallo Herr Lahartinger,

        ich fotografiere aus Gewohnheit immer mit Zeitautomatik (auch meist Auto-ISO), wähle aber die Blende selbst, da sie unter normalen Bedingungen wesentlich mehr Einfluss auf die Bildgestaltung hat. Den Fokuspunkt tippe ich auf dem Touchdisplay an, löse aber selbst aus. Eigentlich sollte dann mit der Belichtung nichts schiefgehen. Viel Freude weiterhin mit der X-70!

        Viele Grüße nach Innsbruck,

        Claus Sassenberg

  11. AvatarThomas Mührke sagt:

    Hallo Claus,
    ich bin über das Leica Forum auf deine Webseite gekommen und wollte Dir erst mal Respekt für deine Webseite und der damit verbundenen Arbeit zollen. Nach einiger Zeit ohne extra Kamera (hatte versucht die iPhone Camera als Haupt-Kamera zu benutzen) und einer langen Leica, Canon Vorgeschichte (mit diversen Kameras) bin ich wieder mit einer Q dabei…. und genieße es.
    Also Danke für deine Blogs und die diversen Anregungen …. ich werde sie weiter verfolgen.
    viele Grüße aus Hamburg
    Thomas

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für deine anerkennenden Worte, ich werde mich weiterhin bemühen.

      Die Q ist wirklich eine faszinierende Kamera, die einem trotz aller Automatiken viele kreative Freiräume lässt. Es macht einfach Spass, sie auszuführen.
      Dann die DNG’s, die sie liefert. In Verbindung mit Lightroom (btw, kann es sein, dass du mit dieser Firma was zu tun hast?) bekommt man Bilddateien, die sich mit jeder fetten professionellen Spiegelreflexkamera messen können (und wer braucht schon 50 Megapixel?).
      Für mich war übrigens interessant, dass die Jungs bei Dpreview die Q über die Sony RX1R II gestellt haben, dabei dachte ich, Sony hätte den eingebauten Gold-Award 😉

      Viel Freude mit der “Neuen”, viele Grüße aus Ostwestfalen,

      Claus

      • AvatarThomas Mührke sagt:

        Hallo Claus,
        ja das stimmt ich bin in der Software Entwicklung tätig. Allerdings sind wir mittlerweile eine relativ große Firma mit ca. 14.000 Mitarbeitern, wo von ca. 5 bis 6.000 in der Entwicklung arbeiten (verteilt auf allen Kontinenten). In Hamburg zBs. entwicklen wir unter anderem die LR Mobile Version.
        Wir haben ziemlich viele Leica Fan’s bei uns 😉 – das ist allerdings ein ziemlich privates Statement … und natürlich viele andere auch.
        Die anderen Links die du in deinem Blog erwähnt hast habe ich schon zum Teil gelesen und freue mich schon darauf mehr mit der Q zu entdecken.
        Viele Grüße aus Hamburg
        Thomas

  12. AvatarStefan Hundt sagt:

    Frohe Weihnachten Herr Dr. Sassenberg,

    herzlichen Dank für Ihre Webseite. Ein alter “Nikonexperte” möchte zu Leica wecheln.

    Ihre Ausführungen zur Leica M und auch zur Leica Q sind sehr hilfreich.
    Ich möchte die M kaufen und werde voraussichtlich bis zur Photokind warten. Als “Vorgeschmack” werde ich in den nächsten Wochen das Summilux 35mm 1:1,4 kaufen. Wenn Sie mir noch einen Tip geben könnten, wäre ich dankbar. Vielleicht wissen Sie ja mehr, was Leica plant.

    Beste Grüße

    Stefan Hundt
    Lennestadt

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Herr Hundt,

      ich bin mir immer nicht sicher, ob ich ein schlechtes Gewissen haben sollte, das sich manche hier den letzten Anstoß zum Systemwechsel abholen… doch zumindest hoffe ich, dass man sich auch über die Beschränkungen hier informieren kann.

      Mit dem 35er Summilux nehmen Sie genau den richtigen Einstieg, es ist eigentlich ein perfektes Universalobjektiv.

      Allerdings ist die Photokina noch ein wenig entfernt (im Sept. nächsten Jahres) und die Gerüchteküche liefert nur Vermutungen.
      Es liegt nahe, dass die nächste “M” einen “aufgepeppten” Sensor hat, vermutlich wieder etwas besser als der der Q oder SL. Vielleicht schafft man es ausserdem, die Kamera zu “verschlanken”.

      Ansonsten würde es eigentlich Leicas Philosophie widersprechen, wenn mehr Features kommen, als die jetzige M schon hat (was offensichtlich einigen Puristen schon zu viel ist, daher die M 262).

      Ich halte es aber nicht für unmöglich, dass die neue M mit bestimmten Objektiven zusammen (man denke an die neuen der SL) als Autofokuskamera funktionieren könnte, unabhängig vom Messsucher, der bei einer M definitionsgemäss nicht fehlen darf (sonst wäre es keine “M”, wie “Messsucher” mehr). Der Messsucher selbst könnte unter Umständen in teilweise elektronischer Reinkarnation erscheinen, da das rein optisch-mechanische Teil viel Platz weg nimmt und sehr teuer ist. Doch wird man bei Leica darauf achten, dass alle bisher kompatiblen manuellen Objektive auch weiterhin funktionieren wie immer.

      Das sind alles nur meine Vermutungen, ohne dass ich irgendeinen tieferen Einblick in die Pläne von Leica habe.

      Wenn Sie wirklich noch bis zur Photokina warten, wird sich bis dahin einiges fassbarer herauskristallisieren. Ich bin auch gespannt, aber bis dahin bin ich klaglos mit meiner M und der neuesten Ergänzung, der Q, zufrieden.

      Auch Ihnen wünsche ich gesegnete Weihnachten,

      Claus Sassenberg

  13. AvatarKlaus Henneberger sagt:

    Hallo Claus,
    herzlichen Glückwunsch zu Deiner neuen WebSeite, die ich soeben entdeckt habe. Mir gefällt es sehr gut und ich freue mich über Deine wieder zahlreicher zu werdenden Blogs. Dein Blog zur “Q” hat mir besonders gut gefallen, ich habe bei der “Q” sofort an Dich und Deine Vorliebe für die 28mm Brennweite gedacht. Bin mal gespannt ob es beim “Nein” bleibt…
    Herzliche Grüße aus dem “kuscheligen” Schweinfurt von Klaus Henneberger

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