Zuallererst: Mit einer Leica-M zu fotografieren, das hat nichts damit zu tun, dass die Kamera vermeintlich eine bessere Qualität abliefert als eine vergleichbare Vollformat-Kamera mit gutem Glas davor. Die aktuelle M10 befindet sich lediglich auf einem Level mit anderen High-End Geräten. Für die meisten Fotografen ist sie definitiv dritte Wahl, wenn sie eine Nikon- oder Sony-Vollformat-Kamera in die Finger bekommen können. Vermutlich würden auch viele aus dem Fuji-Lager mit APS-C-Sensoren nur entrüstet schnauben, wenn man ihnen erklären würde, eine Leica-M sei besser. Mehr wert – ja, aber besser? Was muss eine Kamera können? Das ist extrem subjektiv, jeder hat andere Ansprüche an die Technik, je nachdem, was er eigentlich fotografieren will.

LeicaAber ganz klar: Gute Kameras – und Leute, die sie bedienen können, gibt es reichlich. Ebenso gibt es einen Haufen Nichtskönner, die mit den teuersten Kameras der Welt beschissene Bilder machen. Leica ist nicht nur Hersteller hochpräziser optischer Instrumente, sie haben auch einen Status als „Luxusmarke“ und ziehen Snobs an wie der Kadaver einer drei Wochen toten Ratte Kakerlaken. Die einen hängen sich das Ding wie ein Juwel um, die anderen – fast noch schlimmer – meinen, sie hätten mit der Kohle, die sie ausgegeben haben, gleichzeitig auch tolle Bilder gebucht und müllen damit das Internet zu. Genauso gut könnte man meinen, mit dem Meissel von Michelangelo aus jedem Marmorblock einen David zu holen.

An dieser Stelle muss ich die Anekdote einwerfen, die von Gertrude Steins Besuch einer Ausstellung von Leica-Ikone Henri Cartier-Bresson handelt. Besonders pikant ist dabei noch, dass H.C.B. ursprünglich viel früher eine Karriere als Maler anstrebte und die Stein nur einen Blick auf eines seiner Werke geworfen hatte, um ihm dann zu raten, doch lieber ins Familiengeschäft einzusteigen. Ziemlich vernichtende Kritik also. Jetzt, einige Jahre später, hatte H.C.B. seine Berufung gefunden und auch schon einen Namen. Gertrude Stein besuchte also seine Vernissage. Nach ausführlicher Begutachtung der Fotos lobte sie diese und fragte ihn, mit welcher Kamera er sie gemacht habe. Daraufhin antwortete Cartier-Bresson offenbar deutlich angefressen: „Meine Liebe, ich habe Ihr letztes Buch gelesen, es ist wunderbar. Sagen Sie, mit welcher Schreibmaschine haben sie es getippt?“

Es ist über 10 Jahre her, dass ich meine Canon 5D II auf die virtuelle Müllkippe warf – für eine Leica M9, die wesentlich weniger konnte. Deren Sensor bei DxO gegen den der 5D unterirdisch abschnitt, weniger Auflösung (auf dem Papier) hatte, kein Live View und schon gar kein Autofokus. War ich verrückt geworden? Oder einer dieser Snobs, die mit dem roten Punkt angeben wollen? Aber wie? In all den Jahren war für die meisten jede M, die ich umhatte, nur eine archaisch wirkende Kamera. Ich verkehre offenbar in den falschen Kreisen.

Als Statussymbol kann ich die also vergessen. Für fotografisch nicht interessierte Menschen stellt sie allerdings einen Hingucker dar. Ich wurde schon häufig von Leuten auf die Kamera angesprochen, die ansonsten achtlos an einer fetten DSLR mit aufgeschraubter Thermoskanne (=dickes Zoom-Objektiv) vorübergehen.

Ganz anders im Internet: Erschreckend, wie viel Hass und Sozialneid hervorbricht, wenn es um Leica-Produkte geht. 98% der Trolle, die jede Neuvorstellung von Leica trashen, haben allerdings noch nie so etwas in der Hand gehabt. Die restlichen 2% werden von der Konkurrenz dafür bezahlt.

Was sind die Punkte, die für mich zählen?

  • Es ist das kompakteste Vollformat-System auf dem Markt, und das ist für meine Zwecke sehr wichtig. Als die M9 neu war, gab es überhaupt nichts vergleichbares, heute mag jemand einwenden, dass es die Sony A7 gibt. Aber mit deren Systemeigenen Objektiven ist die deutlich größer, wegen des ganzen Autofokus-Krims-Krams. Natürlich – mit manuellen Fremdobjektiven ist die Sony auch klein. Aber erstens funktionieren dabei die weiten Brennweiten nur mit deutlichen Abstrichen in der Bildqualität, zweitens ist dann das manuelle Fokussieren mit Fokus-Peaking zeitraubend. Warum? Siehe übernächster Punkt.
  • Manuelles Fokussieren (wenn man es beherrscht) schliesst Fehlerquellen aus, die bei Autofokussystemen auftreten. Der Autofokus sucht sich häufig unkontrolliert ganz andere Punkte als die anvisierten aus. Fokussieren durch Glasscheiben oder Zäune manuell kein Problem, mit Autofokus nicht möglich.
  • Der „Messsucher“ zur Entfernungsmessung ist ein hochpräzises optisch-mechanisches Instrument. Das manuelle Fokussieren ist Übungssache, viele können sich nicht vorstellen, wie man damit zum Beispiel bewegte Motive sicher festhält. Aber viele können sich auch nicht vorstellen, wie man eine Bachsonate auf einer Querflöte spielt… und es geht trotzdem. Das arbeiten mit einem Messsucher ist jedenfalls deutlich schneller als z.B. verwenden von Fokus-Peaking. Der Grund: Der Messsucher ist im Sucher der Kamera integriert, das Objektiv damit gekoppelt. Ein Dreh, und der Fokus ist eingestellt. Bei Fokus-Peaking jedoch blickt man durchs Objektiv. Man muss die Blende öffnen, Entfernung mittels Fokus-peaking einstellen, wieder auf Arbeitsblende schliessen, dann erst auslösen… in der Zeit habe ich mit einem Messsucher bereits fünf Fotos gemacht.
  • Fokussieren auch bei schwindendem Licht wesentlich länger möglich als selbst bei sehr guten Autofokussystemen. Durch den hellen Sucher (sehr viel heller als der Sucher einer DSLR!) kann man länger Konturen unterscheiden als der Autofokus, der dann höchstens ein nerviges Hilfslicht aussendet, das über 1,5m hinaus sowieso nichts nützt.
  • Es gibt direkte (physische) Kontrollen für die drei Parameter, die die Belichtung determinieren: Blende (der Blendenring am Objektiv), Belichtungszeit (das Zeitenrad auf der Oberseite der Kamera) und ein ISO-Wahlrad, wo früher die Rückspulkurbel war. Egal, ob die Kamera eingeschaltet ist oder nicht, ein Blick von oben genügt, um zu wissen, was aktuell eingestellt ist. Nur drei Variablen… ist das nicht unglaublich, was die fernöstliche Kameraindustrie daraus gemacht hat? Die heutigen Nachfahren der klassischen (und auch vom mir hoch geschätzten) Nikon F2 oder F3 sehen aus, als hätten sie Elephantiasis und Pocken. Aufgeblähte Plastikmonster mit zu vielen Knöpfen. Menüs, durch die kein Schwein mehr durchsteigt. Die Qual der Wahl bei „Scene-Modes“ und Belichtungsautomatiken. Frei belegbare Knöpfe, die sich kein Mensch merken kann. Das bringt uns direkt zum nächsten Punkt:
  • Sie ist ein absolut „ehrliches“ Werkzeug. Sie versucht nicht, für den Fotografen zu denken und so ungewollte Überraschungen zu erzeugen. Jeder, der den Zusammenhang zwischen Blende und Belichtungszeit verstanden hat, kann sofort damit fotografieren, ohne auch nur einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen. Was er dann künstlerisch daraus macht, ist eine andere Sache. Telefonbuchdicke Bedienungsanleitungen gehören der Vergangenheit an. Insbesondere bei der M10 ist das Menü noch einmal abgespeckt worden.

Leica

  • Verarbeitung und Design. Sorry aber… wo wird sonst noch so viel Metall und Glas verarbeitet? Als das erste iPhone vorgestellt wurde, verglich Steve Jobs es mit einer Leica. Das Design ist ikonisch. Bauhaus. Dieter Rams. Form follows function, u.s.w.
  • Daraus folgt: Der Form-Faktor! Fotografiert man völlig Fremde, bleiben die wesentlich entspannter, als wenn man einen Fernost-Boliden mit fettem Zoom auf sie richtet, das sie dann unwillkürlich mit einem Raketenwerfer assoziieren.
  • Ein diskretes Verschluss-Geräusch. In den letzten zehn Jahren sind die DSLR’s auch leiser geworden, aber zur Zeit der M9 klangen die immer, als wenn Möbel umstürzen. Dagegen stellt das sanfte Klicken einer M keine Störung dar (z.B. bei klassischen Konzerten).
  • Die Objektive des M-Systems zählen unwidersprochen zu den besten der Welt. Und z.B. Zeiss und Voigtländer als „Fremdmarken“ sind auch nicht gerade 2. Wahl. Wenn ich bedenke, was für recycelte Glasbausteine von Canon als Profi-Klasse (roter Ring) angeboten werden, dann bleibt mir ob der Dreistigkeit die Spucke weg.
  • Riesige, unglaublich vielseitige Auswahl an „Vintage“-Objektiven. Da mit Adapter auch die Objektive der Schraub-Leicas auf der modernsten M funktionieren, funktioniert auch „Vorkriegsware“. Es gibt wenige Ausnahmen, z.B. können die versenkbaren Objektive zwar benutzt, aber dürfen nicht eingefahren werden. Manche der älteren sehr lichtstarken Objektive leiden unter „Focus-Shift“, sollten also besser über Live-View fokussiert werden. Man kann diese Ausnahmen an einer Hand abzählen gegen Hunderte, die tadellos kompatibel sind.

Heute, 10 Jahre und diverse Leica-Modelle (digital und analog) später – habe ich immer noch keine Kamera gefunden, die ich einer Leica-M oder Q vorziehen würde.

Hier noch ein Statement von „La Vida Leica“, einer amerikanischen Fan-Seite:

Conclusion: There you have it. Some additional things to think about, or maybe think differently about when you talk of Leica gear. Sure, you can call them a luxury brand. But for many of us that shoot Leica gear, it’s not about that. It’s about the build quality, optical performance, consistency, simplicity and reliability of these tools that don’t stand in our way, try to change our methods or thinking and let us concentrate on what matters most – getting the shot. When you use the best gear available, it sets the bar higher for even your worst work. You cannot blame your gear any longer. There’s no such thing as „the lens sucked“ or „I was distracted while setting feature X and missed the shot.“ The M, whether mechanical or digital is as primal a tool as you’ll find. Its simplicity ties directly into your mind’s eye and responds only to your manipulations. While you might never live up to its capabilities, it will never hold you back from reaching them either.

Comments

  1. Dieter Fröhling
    5. Juli 2021

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    Hallo!

    Nunja Nikon seit 1986 (F2 F3 bis zur D850 und Z6) und immer wieder mal ne M haben wollen. War dann mal möglich. M7 und später die M9. Nee nicht neu.
    Es kam ne Fujiausrüstung auch dazu. Was man über Autofokus lernt dabei ist viel. Und jede Kamera ist ein Werkzeug für einen bestimmten Zweck.
    Was einen für viele Arbeiten doch zur M greifen lässt. Makro mit der Nikon und dem 200er Micro. Es gibt für das eine und andere System die optimale Anwendung

    So ist die Z6 auch mit M Optiken bestens unterwegs. Und die Menüführung (vieles was ein Hebel bislang war ist ins Menü gewandert) läßt einen doch zu „einfacheren“ Modellen (F2-3-4) oder die M7. Bieten was man braucht und nötig ist.
    Optiken zur M? von 21 bis 135 von Leica, Zeiss und Voigtländer.
    Gewissermaßen die Fuji ähnlich zu nutzen. Keine Konkurrenz zur M. Eben anders.

    Ein prima lesbarer Artikel. Weiter so!

    Gruß Dieter

  2. Günter Szwoch
    8. Juni 2021

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    Hallo Claus (ich glaube ich kann es mit 81 Jahren zu dir sagen)
    Ich bin Günter aus Canada und wir haben schon öfter kommuniziert. Ich habe lange auf einen deiner Artikel gewartet, aber wie immer du hast deinen mir Schreibstil nicht verändert was ich sehr schätze. Dein Artikel ist klar und sehr präzise ind ich liebe deinen Humor. Ich hoffe noch in diesem Jahr auf Urlaub nach Deutschland zu kommen, und es wäre mein größter Wunsch dich mal kennen zu lernen.
    Warte auf deinen nächsten Artikel.
    Viele Grüße
    Günter aus Canada

    • Claus Sassenberg
      9. Juni 2021

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      Hallo Günter,

      ja, ich erinnere mich gut! Wenn du „in der Gegend“ bist, melde dich gerne!

      Viele Grüße nach Canada,

      Claus

  3. Alexandra Quade
    6. Juni 2021

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    Lieber Herr Sassenberg,
    Sie treffen die Dinge immer perfekt. Ich lese Ihre Artikel sehr gerne, auch die „alten“. Sie sind unterhaltsam, interessant und soooo richtig. Ich liebe die Fotografie mit der M. Warum? Sie ist immer dabei ( nachdem ich die Neid-und Verlustangst etwas abgelegt habe, die „Einarbeitungszeit“ nicht zu vergessen).
    Viele Grüße
    A. Quade

    • Claus Sassenberg
      7. Juni 2021

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      Liebe Alexandra,

      vielen Dank für die nette Rückmeldung!

      Es stimmt: Man man darf sich vom Wert der Ausrüstung nicht hemmen lassen. Evtl. kann eine Kameraversicherung zur eigenen Beruhigung nützlich sein. Ich habe so etwas seit Jahren. Sollten Kamera oder Objektive geklaut oder (wie auch immer, auch durch eigene Trotteligkeit) beschädigt werden, wird der (Neu-)Wert voll ersetzt.

      Weiterhin viel Freude mit der M, viele Grüße,

      Claus

  4. Detlef Lichtrauter
    17. Mai 2020

    Leave a Reply

    hallo herr sassenberg,
    so erhellend ihr artikel auch ist…er macht mich arm. spaß beiseite, die für mich bis dato unbeantworteten fragen haben sie mit ihrem tollen bericht in gänze beantwortet.
    nachdem ich meine dslr ausrüstung verkauft habe, bin ich bei der olympuspen-f gelandet, die ich auch als backup kamera behalte. ich bin total heiß auf eine monochrom, bin jedoch in zweierlei hinsicht total unsicher. Welche Kamera? M8, M9, M10 monochrom? welches objektiv? ich fotografiere fast ausschließlich straße, kunst, experimentell. haben sie für mich als einsteiger vielleicht noch ein paar ultimative tipps?
    herzlichen dank vorab.

    • Claus Sassenberg
      17. Mai 2020

      Leave a Reply

      Hallo Herr Lichtrauter,

      welche Monochrom man erhascht, richtet sich wohl nach Gelegenheit und Geldbeutel. Die M10 ist auch als „normale“ Kamera mein bevorzugtes digitales Arbeitspferd, aber mit den anderen fühlte ich mich auch nicht eingeschränkt. Jedenfalls nicht mehr, als ich das freiwillig selber wollte.
      Für Ihre bevorzugten Genres kann ich nur entweder 50 oder 35mm Brennweite empfehlen. Das ist eine Sache des persönlichen Gefühls, ich bin z.B. eher der 35mm Typ. (Trotzdem war ich heute nur mit einem 50mm unterwegs. Man stellt sich sowieso drauf ein und weiß, was man vom Bildwinkel der jeweiligen Brennweite erwarten kann. Das ist der Vorteil mit der Festbrennweite.)

      Aber reden Sie sich nicht ein, dass es gleich ein Summilux sein muss, Freistellung und Lichtstärke sind bei Summicron, Summarit, selbst Elmarit ebenfalls ausserordentlich.

      Der Rest, vor allem der Umgang mit dem Messsucher, ist reine Übungssache. Es wird auch nicht gleich alles gelingen, dass muss einem klar sein.

      Viele Grüße (ich hoffe, Sie müssen meinetwegen nicht gleich eine Hypothek aufnehmen),

      Claus Sassenberg

  5. Stefano Strampelli
    24. April 2020

    Leave a Reply

    Sehr geehrter Herr Vlutters,
    Ich mag auch mein GX8 sehr und bin tatsächlich über sie mit Leica in Berührung gekommen. Ich war von den Panasonic Leica Objektiven (insbesonderen vom Nocticron 1/1,2 42,5mm) so angetan, dass es irgendwann mein Interesse an eine echte Leica geweckt hat (vorher war ich nicht auf den Gedanken gekommen). Nach monatelangem inneren Widerstand ging ich zum Leica Store in meiner Stadt und bat sie um Leihgabe einer Leica M mit zwei Objektiven für ein Wochenende. Zu meiner völligen Überraschung bin ich mit dem Messsucher auf Anhieb zurechtgekommen, obwohl meine allerersten Objektive bewegt waren und ich so bekloppt war, dass ich sofort mit Blende 1,4 fotografieren wollte; zugegeben, bei 35mm ist es kein Ding der Unmöglichkeit. Die Vernunft ging dann schnell in den Winterschlaf und bald fand eine M10 mit einem Objektiv den Weg in meine Kameratasche.
    Die GX8 habe ich aber immer noch und ich nutze und schätze sie weiter, wenn ich einen Autofokus haben möchte oder die Brennweiten brauche (unter 21 oder über 90), die von der M nicht abgedeckt sind Es kommt zwar mittlerweile selten vor aber ich bin froh diese Option zu haben.

    Viele Grüße
    Stefano Strampelli

  6. Peter Vlutters
    22. April 2020

    Leave a Reply

    Interessanter Artikel , interessante website.

    Als jugendlicher mit Pentax P30 angefangen damals war Manuell Fokussieren die normalste Sache der Welt. Jahrzehnt nicht mehr fotografiert ausser ein bisschen Knipsen mit Canon 350d)

    Jetzt seit 3 Jahre aktiv mit Lumix GX8 und G9 und seit ein Jahr Mitglied von ein Fotoclub mit erfahrene Neben die Komplimente sind vor allem die Inspiration und kritische Bemerkungen sehr lehrreich.

    Lumix, darf man das hier in noblen Leica milieu überhaupt erwähnen
    Enfin wenn sie von Hass im Internet reden MFT ist schon lange Todgesagt worden von Trollen und Youtube geeks die beide meist nicht Fotografieren aber nur labern.

    Tja LEICA alle ältere Herren in unser Fotoclub träumen davon gleich wie die jüngere… gleich wie ich
    und das obwohl viele doch avanciertere Kamera haben.

    Aber für mich hat nicht so sehr der roter Punkt aber der Ruf der Qualität und Typen wie HCB ein großer Strahlkraft.

    Einige Bemerkungen habe ich doch

    An all Trolle Youtubers und Geeks… Vollformat Full Frame ist Blödsinn. Oskar Barnack hat das Format erfunden. Auf Deutsch Kleinbildformat weil es halt kleiner war wie 645 6×6 oder 6×7… Nicht-so-Vollformat währe korrekter… Nennen wir MFT fortan Kleinbild

    Dann haben Sie Recht so ein Sony A7 ist kompakt ein Sony 400mm 2.8 ist es nicht, (ist auch nicht billiger wie ein Leica-Linse wohl weniger schön)

    MFT ist da unschlagbar, obwohl es natürlich seine Defizite hat, aber genauer betrachtet haben das alle Kamerasysteme. Ein Pana-Leica 200mm = 400mm Kb 2.8 ist lichtstark scharf und so kompakt dass man dem ding nicht nur ein ganzen Tag mitnehmen kann… Aber dass man damit dank Stabilisierung auch aus der hand Fotografieren kann…

    Damit bin ich wieder beim echten LEICA…. LEICA hat immer schon die hochwertigste Objektive gehabt in ein format das viel kompakter war wie der Konkurrenz (gibt es die wirklich?)

    Etwas korrigieren muss ich doch. Der Elektronische sucher beim GX8 vor Allem aber beim G9 ist so groß schnell und klar dass mann im dunklen ein sehr helles Bild hat. Single point Focus trifft immer den gewünschte Fokuspunkt und ist blitzschnell auch in der Dämmerung.

    Obwohl mein G9 viel”besser” ist als mein GX8 und für mich beim Makrofotografie ( eine der Schwachpunkte von Messucherkameras wie Sie selbst schon erwähnte) liebe ich mein GX8 nach wie vor.

    Warum?

    Das kompakte Gehäuse in Kombination mit 25mm (KB 50mm) ist ideal für “Street Photography“ ( auch so ein Wort…wie nennte HCB seinen Art der Fotografie). Drr Klappsucher öffnet neue Perspektive und dank immer noch blitzschneller Autofocus wird es auch leichter Le Moment désisive fest zu legen.

    Dabei kommt dass ich dass “Messucher-Modell“ neben angenehmer auch viel schöner finde.

    Und damit bin ich wieder bei LEICA

    Wenn meine Fotografisches Kompetenzen ein Leica würdig geworden sind (mal schauen ob das gelingt) So so ein Leica natürlich
    ein absoluter Traumkamera….

    Nein kein S kein SL aber natürlich das wahre ein “EM”

    und da ich Schwarzweiss liebe (in Street so wie Makro) bitte ein M Monochrom der hat kein roter Punkt aber dass brauch ich nicht….

    Aber vielleicht ein M monochrom mit DFD-Focus…. Oder ist so etwas fluchen am heiligsten Ort.

    Vorläufig für mich leider kein Leica sonder nur Pana-Leica…

    Trotzdem find ich ihre Website äußerst amüsant und ihr Passion und Enthusiasmus sehr inspirierend…

    Und schauen darf mann hier hoffentlich doch auch als Leica-Bewunderer statt Leica-Fotograf …. oder

    (Bitte verzeih mit mein Deutsch die Rechtschreibung ist gleich so leicht eir Manuell Fokussieren mit einer lichtstarke Linse)

    • Claus Sassenberg
      23. April 2020

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      Hallo Herr Vlutters,

      vielen Dank für das Kompliment zur Webseite und natürlich darf hier jeder über „seine“ bevorzugte Kamera reden, zumal das bei mir im Fall der Lumix-Modelle auf vollstes Verständnis stößt!

      Selbstverständlich sind MFT-Kameras absolut konkurrenzfähig! Sehr gute Bildqualität und kompakte Kameras/Objektive. Ich mache mich immer unbeliebt, wenn ich es sage, aber trotzdem: Die SL oder die S sind mit Objektiven derartig gigantisch, die tollste Technik und Bildqualität gleicht nicht aus, dass man sich einen Bruch hebt. Selbst die schwerste analoge Mittelformat-Kamera, die ich habe, die Hasselblad 501c, ist noch leichter zu handhaben.

      Wer hierher kommt und meint, dass ich hier das Loblied auf SL oder S singe, hat den Titel der Webseite wohl nicht verstanden. Für mich ist das M-System (analog wie digital) das ultimative Werkzeug. Mittlerweile habe ich auch einen fatalen Hang zum analogen Mittelformat.

      Und das „noble“ Leica-Milieu ist das, was ich unbedingt vermeiden will! Hier (auf dieser Webseite) geht es nur um Fotografie und das optimale (und dabei minimalistische) Werkzeug dazu. Das muss nicht zwangsläufig von Leica sein.

      Viele Grüße,

      Claus Sassenberg

  7. Heike
    4. Dezember 2019

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    Ich habe mich vor drei Jahren mit einer gebrauchten M9 von dem ganzen 1Mio Autofokus-pkt. Wahn getrennt.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten (die hat wohl jeder, der nicht mit Messsuchern aufgewachsen ist) bereue ich den Zeitpunkt keinen Tag.
    Die M ist ein liebgewonnener Alltagsbegleiter geworden.

    • Kai
      10. Dezember 2019

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      Hallo, Heike,
      irgendwie scheint es mir selten, dass eine Frau mit einer Leica M fotografiert. Oder sich auch einfach dazu nur seltener äußert. Ich wäre neugierig auf Deine Bilder.
      Gruß Kai

  8. Benjamin WL
    27. Oktober 2019

    Leave a Reply

    Ich würd hier gern weiterlesen, da interessante Seite, aber die Schrift ist viel zu klein und typographisch mehr als ungeeignet für die Darstellung im Browser.

    • Claus Sassenberg
      28. Oktober 2019

      Leave a Reply

      Warum stellen Sie nicht den Browser größer(??). Beim Mac geht das mit cmd+, bei Windows muss es da auch was geben. Die Seite ist so programmiert, dass sie sich selbstständig vom Layout anpasst. Das Problem liegt auf Ihrer Seite.
      Ausserdem gibt’s noch die Reader-Funktion…

  9. oz
    2. April 2019

    Leave a Reply

    Hallo,
    mir ist der Begriff „aufgeschraubte Thermoskanne“ fremd und wollte Sie fragen was dies bedeutet.
    Ich bin Hobbyfotograf und bin mit dem Foto-Jargon nicht wohl bekannt. Die Suchmaschine meiner Wahl hat leider keine Ergebnisse hervorgebracht, dies ist der Grund für diesen Eintrag.
    Mit Besten Wünschen
    oz

    • Claus Sassenberg
      2. April 2019

      Leave a Reply

      Das ist einfach ein abfälliger Begriff für „dicke“ Zoom-Objektive.
      Viele Grüße,
      Claus

  10. Wolfgang Marzin
    10. Februar 2019

    Leave a Reply

    Hallo Herr Sassenberg,
    habe mich intensiv mit Ihrer Homepage befasst und Ihre Berichte in Gänze mit Genuss gelesen und dabei versucht, Ihre Philosophie zur Fotografie -insbesondere Leica M- nachzuvollziehen. Da ich Parallelen zu meiner Philosophie entdeckt habe, erlaube ich mir, hier einige Anmerkungen zu formulieren.
    Zunächst Kompliment zu Ihren interessanten, engagierten Ausführungen.
    Obwohl von Hause aus Jurist begeistert mich die hobbymäßige Fotografie schon seit vielen Jahren.
    Fotografischer Werdegang: Pentax – Leica M6 (verkauft) – Nikon (diverse mit vielen, guten Objektiven – nunmehr verkauft) – Leica Q sowie Leica M 10-P. Linhof Technikardan S 4×5.
    Zielsetzung für den Kleinbild Bereich: Kompaktheit und geringes Gewicht bei hoher Qualität – daher Leica M -m.E. alternativlos.
    Begeisterung für Leica Summarit-M Objektive. Eigene Tests: Qualität steht den Summicronen und Summiluxen nicht sichtbar nach, aber deutlich geringeres Gewicht u. kompakter.
    Lichtstärke der neu gerechneten Objektive von 2.4 bei neuer M 10-P wegen des ausgezeichneten Rauschverhalten der Kamera insoweit eher zu vernachlässigen.
    Hintergrundunschärfe bei dieser Anfangsöffnung entspricht meiner Philosophie: Nicht zu viel, ab doch sehr deutlich -Erzeugung springender Schärfe bei noch sichtbarem Hintergrund-.
    Derzeit aktuell: Summarit 35 mm 2.4 asph: Qualität sehr hoch.
    Planung: Summarit 75 mm 2.4. In vielen Reviews (meist englischer Natur – nicht Overgaard) wurde diesem Objektiv eine hohe Schärfe attestiert, wobei deswegen bei der Erstellung von Portraits zur Vorsicht „gemahnt“ wurde.
    Großbild (Linhof) besitze ich wegen der Auflösung: Der Sprung von Kleinbild zu Mittelformat ist mir in Bezug auf die Qualität zu gering, um die horrenden Preise für die digitalen Sensoren dort zu rechtfertigen (Phase One z.B.). Großbild im Format 4×5 inch ist zwar analog, zeigt aber eine deutlich ansprechendere Auflösung, selbst nach Scannen und Drucken, bei überschaubareren Preisen.
    Im Übrigen teile ich Ihre Meinung zur M-Thematik insgesamt. Die Leica Q ist m.E. einer der größeren Würfe von Leica. Diese Kamera ergänzt mit ihrem Summilux 28mm hervorragend die Leica M 10-P.
    P.S. Ihre Ausführungen zu Overgaard waren für mich neu, aber vielen Dank für diese Informationen.

    Beste Grüße aus Berlin
    Wolu

    • Claus Sassenberg
      11. Februar 2019

      Leave a Reply

      Guten Morgen,

      charakteristisch für die Mehrzahl der Nutzer einer Leica-M ist der Weg über allerlei High-End-Hardware. Irgendwann kommt das Verlangen nach mehr Einfachheit, oft zusammen mit der Erkenntnis, dass in der Limitierung auch eine Befreiung liegt.

      Auch mir ist das vor einigen Jahren so ergangen.

      Was die Summarite betrifft: Ich werde auch nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es sich um zu unrecht unterschätzte Hochleistungsoptiken handelt. Aber Leica verkauft halt lieber die kostenintensiveren ‚Crons, ‚Luxe, etc. Mein eigenes 90mm Summarit kommt immer wieder zum Einsatz und hat mich nie enttäuscht.

      Würde selbst auch kein digitales Mittelformat haben wollen: Bin mit den 24MP Vollformat gut zufrieden. Vermutlich kann man nicht verhindern, dass es tendenziell mehr wird. Bisher war Leica zum Glück vernünftig und hat sich aus dem Megapixel-Wahn herausgehalten. Ich hoffe, es bleibt so.
      Mit analogem Mittelformat sieht es schon anders aus. Es macht schon Freude, mal die „Texas-Leica“ oder die Hasselblad zu benutzen. Dafür gibt es keine rationalen Gründe.

      Was hohe Schärfe bei Porträts betrifft: Blödsinn, dann dürfte man dafür ja überhaupt keine Leica-Linsen nehmen (ausser vielleicht das Thambar, m.E. ein Spielzeug). Zuviel Schärfe kann nie schaden, das kann man schliesslich in LR oder PS „herunterregeln“, andersherum geht es nicht (wirklich).

      Viele Grüße nach Berlin,

      Claus Sassenberg

  11. Rene
    12. September 2018

    Leave a Reply

    Lustig und treffend geschrieben!

  12. Bauer
    7. November 2017

    Leave a Reply

    Hallo,
    Dickes Lob und Anerkennung für diese Seite!
    2 Fragen sind für mich offen geblieben:
    – mir ist aufgefallen, dass das gefertigte Foto bei der Bildansicht auf denn live-view Monitor sehr vom Ergebnis auf dem PC abweicht (vignettiert, sehr starker Kontrast, zu „gelb-lastig“ Gibt es eine Möglichkeit das zu ändern?
    – nehmen sie bei der Bearbeitung Änderungen bzgl Farbtöne vor (insbesondere bei Hauttönen)
    Danke

    • Claus Sassenberg
      7. November 2017

      Leave a Reply

      Danke für die nette Rückmeldung!

      Zu Frage 1: Ähm… welche Kamera ist denn gemeint? M9, M240 oder M10? Davon ab, egal welche Kamera, die Bildrückschau auf dem Monitor kann man in den JPG-Einstellungen ändern. Z.B. kann man sich die Bilder auch monochrom anzeigen lassen. Mir ist der beschriebene Effekt übrigens nie aufgefallen, dass liegt aber an zwei Dingen. Zum einen ist mir das Rückschaubild piepegal, solange ich DNG’s produziere (und das tue ich ausschliesslich). Zum anderen benutze ich es eh nur zur Überprüfung der Bildkomposition, ansonsten würde mir auch ein Histogramm reichen.

      Aber dass der Monitor im Verhältnis zum Preis der Kamera, speziell der M9, nicht der Brüller ist, ist ja bekannt. Bei der M240 war das schon deutlich besser und bei der M10 kann man überhaupt nicht mehr meckern.

      Zu Frage 2: Nein. Ich habe einfach keinen Bock, mich mit diesem Kleingefummel zu beschäftigen. Wenn überhaupt, mache ich globale Änderungen am Weissabgleich, aber an einzelnen Farben im Bild wird nicht herumgefummelt. Meine derzeitige Einstellung zu Leuten, die mir stundenlange Workflows beschreiben, in denen sie Bilder durch sieben verschiedene Programme jagen, ist mehr als kritisch. Wenn ein Foto nicht nach 20 Sekunden in LR meinen Wünschen entspricht, lasse ich es einfach bleiben. Das mag aber auch an meinem derzeitigen Rückfall in die analoge Fotografie liegen.

      Viele Grüße,

      Claus

  13. Clermonton Jean Gregor
    25. Juni 2016

    Leave a Reply

    Lob und Dank für die Mühe !

    Eine wunderbare Seite, wobei mir die ältere – offen gestanden – noch besser gefällt.
    Was man hier auf jeden Fall abändern sollte: Die Seite muss sich dynamisch in der Breite auseinanderziehen lassen, da die meisten Besucher die Seite wohl via Tablett ( 10-Zoll) ansehen – wie ich via IPAD – und da ist die Schrift mit gefühlt 6 DPI denn doch etwas winzig.

    Man liest dann nicht Wort für Wort – sondern „überfliegt“ – und das ist denn doch wirklich schade.

    Daher meine Bitte: Die Seiten-Einstellung auf variabel ändern.

    Merci.
    Gut Licht !
    Jean Gregor

    • Claus Sassenberg
      26. Juni 2016

      Leave a Reply

      Vielen Dank für das Lob! Ich freue mich immer über Rückmeldungen, man hat dann nicht so das Gefühl, in einen „leeren Raum“ hinein zu produzieren.

      Die „alte“ Webseite war lange gut, aber wurde immer mühsamer zu bedienen. Sie ist iWeb-basiert, welches nicht mehr von Apple unterstützt wird. Oft ging mir bereits erstelltes Material beim Schreiben eines Blogs verloren, weil sich das Programm nicht selbst sichert. Ich brauche wohl kaum zu sagen, wie man sich fühlt, wenn man soeben ein bis zwei Stunden Arbeit verloren hat…
      Dazu ist alles auf dem Server zuhause gespeichert, alle Änderungen an der Webseite sind nur von diesem Computer aus möglich.
      Und noch: Es passt sich nicht an mobile Geräte an. Auf vielen Handys ist das Layout ein einziger Salat.
      Kommentare sind nicht möglich, von HTML5 ganz zu schweigen. Es ist mittlerweile total von gestern, fast unbrauchbar.
      Ich werde sie vermutlich bald abschalten müssen. Vielleicht „rette“ ich einige Inhalte auf die neue Seite.

      Auf meine WordPress-Seite hingegen kann ich von überall her zugreifen, sie sichert sich selbst (ich mache zwar auch ein Backup auf meinem Computer, man weiß ja nie) und… sie stellt sich automatisch auf Mobilgeräte ein!
      Die Seite passt sich automatisch an die Browsergrösse an, man kann das auf einem Desktopcomputer sofort feststellen, wenn man mal das Browserfenster kleiner macht. Leider habe ich auf die Textgröße keinen Einfluß! Und das mag ein Nachteil sein, mit dem man leider leben muss. Bei meinem iMac kann ich natürlich mit „cmd +“ die Seite vergrößern (damit auch die Schrift), aber das geht beim iPad glaube ich nicht. Sorry!
      Ich benutze ein professionelles WordPress-Theme von ThemeShift, dass sich an sich sehr gut für einen Fotoblog eignet. Ach so: Ausserdem kann ich jetzt im Gegensatz zur iWeb-Seite Bilder auch wirklich groß einstellen, gerade zum Betrachten sind viel mehr Funktionen vorhanden.

      Also zusammengefasst: Arbeiten mit der neuen Seite ist deutlich angenehmer, das macht mir das Leben leichter. Nun kann man ja über geschmackliche Dinge nicht streiten, meine alte Seite hat mir auch immer gefallen… aber man muss leider mit der Zeit gehen.

      Viele Grüße und ebenso gutes Licht!

      Claus

    • Erich Lahartinger
      20. Februar 2017

      Leave a Reply

      Hallo Dr. Strassenberg,
      Ihr Artikel über die Fuji X 70 hat mir insofern gut gefallen, da ich ebenso meine X100s verkauft und mir die kleinere X 70 gekauft habe. Komme mit der Einstellung hinsichtlich Schärfe und Belichtung noch nicht so richtig zu recht. Wählen Sie z.B. Halbautomatik mit Blenden- oder Zeitvorwahl oder Automatik ? Bei meiner letzten Wanderung wollte ich sowohl Zeit und Blende einstellen, aber da kam nicht das heraus, was ich mir erwartet habe. Habe am PC auch LR 6 installiert und werde wohl wieder in RAW meine Bilder machen. Danke und freundliche Grüsse
      Erich
      Lahartinger
      Innsbruck – Österreich

      • Claus Sassenberg
        20. Februar 2017

        Leave a Reply

        Hallo Herr Lahartinger,

        ich fotografiere aus Gewohnheit immer mit Zeitautomatik (auch meist Auto-ISO), wähle aber die Blende selbst, da sie unter normalen Bedingungen wesentlich mehr Einfluss auf die Bildgestaltung hat. Den Fokuspunkt tippe ich auf dem Touchdisplay an, löse aber selbst aus. Eigentlich sollte dann mit der Belichtung nichts schiefgehen. Viel Freude weiterhin mit der X-70!

        Viele Grüße nach Innsbruck,

        Claus Sassenberg

  14. Thomas Mührke
    6. März 2016

    Leave a Reply

    Hallo Claus,
    ich bin über das Leica Forum auf deine Webseite gekommen und wollte Dir erst mal Respekt für deine Webseite und der damit verbundenen Arbeit zollen. Nach einiger Zeit ohne extra Kamera (hatte versucht die iPhone Camera als Haupt-Kamera zu benutzen) und einer langen Leica, Canon Vorgeschichte (mit diversen Kameras) bin ich wieder mit einer Q dabei…. und genieße es.
    Also Danke für deine Blogs und die diversen Anregungen …. ich werde sie weiter verfolgen.
    viele Grüße aus Hamburg
    Thomas

    • Claus Sassenberg
      6. März 2016

      Leave a Reply

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für deine anerkennenden Worte, ich werde mich weiterhin bemühen.

      Die Q ist wirklich eine faszinierende Kamera, die einem trotz aller Automatiken viele kreative Freiräume lässt. Es macht einfach Spass, sie auszuführen.
      Dann die DNG’s, die sie liefert. In Verbindung mit Lightroom (btw, kann es sein, dass du mit dieser Firma was zu tun hast?) bekommt man Bilddateien, die sich mit jeder fetten professionellen Spiegelreflexkamera messen können (und wer braucht schon 50 Megapixel?).
      Für mich war übrigens interessant, dass die Jungs bei Dpreview die Q über die Sony RX1R II gestellt haben, dabei dachte ich, Sony hätte den eingebauten Gold-Award 😉

      Viel Freude mit der „Neuen“, viele Grüße aus Ostwestfalen,

      Claus

      • Thomas Mührke
        7. März 2016

        Leave a Reply

        Hallo Claus,
        ja das stimmt ich bin in der Software Entwicklung tätig. Allerdings sind wir mittlerweile eine relativ große Firma mit ca. 14.000 Mitarbeitern, wo von ca. 5 bis 6.000 in der Entwicklung arbeiten (verteilt auf allen Kontinenten). In Hamburg zBs. entwicklen wir unter anderem die LR Mobile Version.
        Wir haben ziemlich viele Leica Fan’s bei uns 😉 – das ist allerdings ein ziemlich privates Statement … und natürlich viele andere auch.
        Die anderen Links die du in deinem Blog erwähnt hast habe ich schon zum Teil gelesen und freue mich schon darauf mehr mit der Q zu entdecken.
        Viele Grüße aus Hamburg
        Thomas

  15. Stefan Hundt
    25. Dezember 2015

    Leave a Reply

    Frohe Weihnachten Herr Dr. Sassenberg,

    herzlichen Dank für Ihre Webseite. Ein alter „Nikonexperte“ möchte zu Leica wecheln.

    Ihre Ausführungen zur Leica M und auch zur Leica Q sind sehr hilfreich.
    Ich möchte die M kaufen und werde voraussichtlich bis zur Photokind warten. Als „Vorgeschmack“ werde ich in den nächsten Wochen das Summilux 35mm 1:1,4 kaufen. Wenn Sie mir noch einen Tip geben könnten, wäre ich dankbar. Vielleicht wissen Sie ja mehr, was Leica plant.

    Beste Grüße

    Stefan Hundt
    Lennestadt

    • Claus Sassenberg
      25. Dezember 2015

      Leave a Reply

      Hallo Herr Hundt,

      ich bin mir immer nicht sicher, ob ich ein schlechtes Gewissen haben sollte, das sich manche hier den letzten Anstoß zum Systemwechsel abholen… doch zumindest hoffe ich, dass man sich auch über die Beschränkungen hier informieren kann.

      Mit dem 35er Summilux nehmen Sie genau den richtigen Einstieg, es ist eigentlich ein perfektes Universalobjektiv.

      Allerdings ist die Photokina noch ein wenig entfernt (im Sept. nächsten Jahres) und die Gerüchteküche liefert nur Vermutungen.
      Es liegt nahe, dass die nächste „M“ einen „aufgepeppten“ Sensor hat, vermutlich wieder etwas besser als der der Q oder SL. Vielleicht schafft man es ausserdem, die Kamera zu „verschlanken“.

      Ansonsten würde es eigentlich Leicas Philosophie widersprechen, wenn mehr Features kommen, als die jetzige M schon hat (was offensichtlich einigen Puristen schon zu viel ist, daher die M 262).

      Ich halte es aber nicht für unmöglich, dass die neue M mit bestimmten Objektiven zusammen (man denke an die neuen der SL) als Autofokuskamera funktionieren könnte, unabhängig vom Messsucher, der bei einer M definitionsgemäss nicht fehlen darf (sonst wäre es keine „M“, wie „Messsucher“ mehr). Der Messsucher selbst könnte unter Umständen in teilweise elektronischer Reinkarnation erscheinen, da das rein optisch-mechanische Teil viel Platz weg nimmt und sehr teuer ist. Doch wird man bei Leica darauf achten, dass alle bisher kompatiblen manuellen Objektive auch weiterhin funktionieren wie immer.

      Das sind alles nur meine Vermutungen, ohne dass ich irgendeinen tieferen Einblick in die Pläne von Leica habe.

      Wenn Sie wirklich noch bis zur Photokina warten, wird sich bis dahin einiges fassbarer herauskristallisieren. Ich bin auch gespannt, aber bis dahin bin ich klaglos mit meiner M und der neuesten Ergänzung, der Q, zufrieden.

      Auch Ihnen wünsche ich gesegnete Weihnachten,

      Claus Sassenberg

  16. Klaus Henneberger
    6. Juli 2015

    Leave a Reply

    Hallo Claus,
    herzlichen Glückwunsch zu Deiner neuen WebSeite, die ich soeben entdeckt habe. Mir gefällt es sehr gut und ich freue mich über Deine wieder zahlreicher zu werdenden Blogs. Dein Blog zur „Q“ hat mir besonders gut gefallen, ich habe bei der „Q“ sofort an Dich und Deine Vorliebe für die 28mm Brennweite gedacht. Bin mal gespannt ob es beim „Nein“ bleibt…
    Herzliche Grüße aus dem „kuscheligen“ Schweinfurt von Klaus Henneberger

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