In High Places – mit einer Zeiss Ikon Nettar

In High Places – mit einer Zeiss Ikon Nettar

Kommentare

  
  1. Hallo Claus,

    für das kleine Packmaß sind die Bilder riesig. Leichte Randunschärfen gehören fast zum antiken Charme so einer Kamera. Die Objektivvergütung zeigt m.E. Farben, die mich etwas an das letzte Jahrtausend erinnern. Finde ich aber marginal und absolut passend zum Erlebnis. Neben dem Spaßfaktor finde ich auch die Kompaktheit gegenüber einer Hasselblad oder Pentax 67 vorteilhaft. Es sei denn, ich denke an die Plaubel Makina … aber da sind wir preislich leider schon in einer anderen Welt.

    Immer wieder schön, Deine Artikel zu lesen. Danke!

    Beste Grüße,
    Thomas

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Thomas,

      die Kompaktheit ist wirklich das hervorstechende Merkmal der Faltkameras. Wie ich schon mehrfach betonte, war ich selbst über das akzeptable Ergebnis der Nettar überrascht (die eigentlich als “run-of-the-mill”- Kamera der 50er Jahre gedacht war).

      Mittlerweile (“Blut geleckt”) habe ich eine Zeiss Super-Ikonta 533/16 mit f/2.8 Tessar-Objektiv und Messsucher auf e-bay-Kleinanzeigen gefunden, übrigens für einen Bruchteil des Preises, den die wirklich wert ist (ein kleiner innerer Vorbeimarsch). Die wird mich in nächster Zeit öfter begleiten.

      Viele Grüße, gutes Licht,

      Claus

  2. AvatarVolker sagt:

    Hallo Claus,
    deinen Neuzugang hatte ich ja kürzlich schon in der Hand und war gespannt, wann erste Ergebnisse zu sehen sind. Bei “so wenig Objektiv” und dem Baujahr hätte ich deutlich weniger erwartet. Im Gegensatz zur digitalen Kamera-Welt und trotz Beugungsunschärfe ist starkes Abblenden dann doch dem Ergebnis sehr förderlich. Bemerkenswert finde ich die Farbwiedergabe, denn Mitte der 50er war ein Portra ganz weit weg…
    Du hast tolle Bilder mitgebracht!
    Volker

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Volker,

      wie ich schon im Beitrag schrieb, war ich selbst total vom “Output” der Kamera überrascht. In der Folge habe ich mich noch einmal stark mit Klappkameras befasst und gemerkt, dass ich deren Stellenwert bisher total unterschätzt habe.

      Ich habe sogar eine Super-Ikonta mit 80mm f/2.8 Tessar und Synchro-Compur-Verschluss ausfindig gemacht, die nächste Woche eintrifft…

      Liebe Grüße und schönen Sonntag,

      Claus

  3. AvatarKai sagt:

    Moin Claus.
    Herrliche Bilder.
    Wo ist denn da der qualitative Fortschritt? Was will man mehr als solche Qualität.
    Ich habe eine Filmrolle Kodak Portra 400 durchgehend um zwei Blenden überbelichtet, die Ergebnisse sind absolut top.Und das Ganze, ohne die Entwicklung anzupassen. Die Farben werden ähnlich dem Kodak Ektar, die Körnigkeit spielt ja bei 6×6 eine untergeordnete Rolle 🙂

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Kai,

      je länger man sich mit analoger Fotografie beschäftigt, desto heftiger schüttelt man den Kopf über die armen Tröpfe, die sabbernd auf die neuesten Features soeben (absichtlich) “geleakter” Kameras warten und glauben, dass sie das brauchen.

      Liebe Grüße,

      Claus

  4. AvatarThomas sagt:

    Hallo Claus,
    ein sehr schöner Bericht wie immer. Ich liebe dieses kleinen Faltkameras im 6×6 Format da ich auch viel in den Bergen am Weg bin. Dafür sind sie perfekt geeignet. Meine ist eine wunderbare Agfa Super Isolette, die ich von einer entfernten Großtante geerbt habe.
    Schöne Grüße
    Thomas

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Agfa Super-Isolette!

      Eine Super Kamera, auf die ich schon ein Auge geworfen habe, aber sie ist auch super-selten und meist nicht unter 500 Euro zu haben (im Gegensatz zur “gewöhnlichen” Isolette, die es für 40-100 Euro wie Sand am Meer gibt).

      Gut festhalten!

      Schöne Grüße,

      Claus

      (P.S. auf Grund der positiven Erfahrung mit der Nettar strecke ich meine Fühler zur Zeit nach einer Super-Ikonta aus…)

  5. AvatarDirk Säger sagt:

    Claus, Du bist ein absolutes Spielkind. Ich freue mich darüber, daß Du an solchen Dingen Spaß hast. Ich hätte den auch und würde es auch ausprobieren wollen. Bei dieser Kamera hätte ich nicht mal gewußt, daß so etwas jemals gebaut wurde; eine Mittelformatkamera in Kleinbildgröße.
    Auf jeden Fall hast Du mir meinen Morgen mit einer schönen, kleinen Geschichte und super Bildern aufgewertet.
    Danke !!
    LG Dirk

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Dirk,

      auch für mich war die Existenz von Mittelformat-Kameras dieser Größe neu. Ich kannte zwar flüchtig die Ikonta, hatte mir aber die Dimensionen nie klar gemacht. Andererseits habe ich eine Agfa “Billy Record” mit Anastigmat Apotar-Objektiv und Prontor II-Verschluss von meinem Großvater, die er 1936 gekauft hat. Die nimmt auch 120er Rollenfilm und macht 6X9 Negative, zusammengeklappt ist sie nicht größer als 3 x 15 x 7,5cm (leider ist irgendwas fatales mit dem Gewindegang der Distanzschraube der Frontlinse passiert, sonst hätte ich die längst benutzt).
      Jedenfalls war die Versuchung viel zu groß, die Nettar auszuprobieren. Wäre nun nichts dabei herausgekommen, hätte sie immer noch in der Vitrine landen können.

      Wie war deine Reise in die USA? Ich könnte mir vorstellen, dass du jede Menge sehenswertes Bildmaterial zurückgebracht hast.

      Frohes Schaffen,

      Claus

      • AvatarDirk Säger sagt:

        Hallo Klaus,
        ich hätte sie auch ausprobiert. Wir haben in Sedona in einem Fotoladen gestanden und ich war kurz davor mir eine EXA Ia zu kaufen, die mir 1988 in Italien gestohlen worden war, habe es dann aber gelassen.
        Tja Bilder, Bilder haben wir (Claudia & ich) ca. 4000 gemacht. Dir muß ich nicht sagen, wie viel Arbeit das war.
        Eine erste Auswahl findest Du hier: https://saegerdirk.myportfolio.com/ Da muß ich dann noch weiter arbeiten.

        Sei fleißig, LG Dirk

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