Impressum

Impressum

Kommentare

  
  1. Lieber Claus Sassenberg,
    mit grosser Interesse habe ich Ihren Blogbeitrag über Objektive gelesen. Ich besitze seit 6 Monaten eine Leica M10. Davor habe ich fast ausschliesslich mit Hasselblad und Rolleiflex analog fotografiert – klaus-polkowski.de
    Ich möchte zur M10 ein 21 mm Objektiv kaufen und schwanke zwischen dem Elmarit 21mm 2,8 (bekomme ich von meinem Händler gebraucht in sehr gutem Zustand für 1500 Euro angeboten) und dem Super Elmar 3,4. Das letztere müsste ich mir neu kaufen, macht einen unterschied von über 1000 Euro. Aber um das Geld geht es mir nicht, sondern um das Foto! Und natürlich geht es auch um die Verzeichnung und Schärfe. Vielleicht könnten Sie mir einen Tip geben? Herzliche Grüsse aus Freiburg von Klaus Polkowski

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Guten Abend Herr Polkowski,

      auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Meine Empfehlung ist ganz klar das Super-Elmar! Das Elmarit war viele Jahre lang das Beste, was man in dem Bereich bekommen konnte. Ist auch heute noch keine “Krücke”.

      Aber: Das Super-Elmar ist für digitale Sensoren gebaut, sehr viel besser optisch korrigiert und überdies handlicher als das sperrige Elmarit.

      Peter Karbe (Chef-Konstrukteur der Objektive bei Leica) selbst sagt über dieses Objektiv, dass es z.B. nicht notwendig ist, abzublenden, um irgendeinen optischen Vorteil zu haben. Es ist bereits bei voller Öffnung (fast) distortionsfrei, scharf bis in die Ecken und hat einen schönen Mikrokontrast und Farbwiedergabe.

      Und in der Tat gebrauche ich es ausschliesslich bei f/3.4, ausser, wenn es einfach zu hell ist. Seit ich es habe, sammelt das Elmarit Staub im Schrank.

      Die halbe Blende weniger beim Super-Elmar ist für eine Kamera wie die M10 total vernachlässigbar, dabei können dadurch Linsenfehler besser ausgeglichen werden und das Objektiv bleibt klein und kompakt.

      Viele Grüße aus Ostwestfalen,

      Claus Sassenberg

      P.S. bin sehr beeindruckt von Ihren fotografischen Leistungen, vor allem, weil ich ja selbst noch die analoge Fotografie pflege.

  2. Rudolf Nosek sagt:

    Hallo Dr. Sassenberg,

    nachdem ich mich seit 2 Jahren, von der digitalen Nikon-Welt kommend, mit Analogfotografie beschäftige, bin ich recht bald nach einer SLR-Olympus in der Messsucherwelt gelandet, konkret bei M3 und M6, und fühle mich dort gut aufgehoben. Bei der Suche nach Lektüre bin ich sehr bald auf Ihren Blog gestossen.

    Offenbar ist die Mischung aus klassischer Fotografie und klassischer Musik eine sehr befruchtende Kombination. Ich finde die pragmatischen, im positiven Sinn unaufgeregten Texte und die ausgezeichneten Fotos sehr spannend und freue mich auf Weitere.

    Nachdem meine Nikon immer mehr im Schrank liegen bleibt, ich aber doch nicht auf die digitale Welt verzichten wollte, ist dieses Wochenende eine gebrauchte M 240 hinzugekommen und ich bin von der Geradlinigkeit der Bedienung, aber auch der Qualität der DNGs angenehm überrascht. Ich denke, ich werde in der Leica-Welt hängenbleiben und da sind Sie nicht ganz unschuldig 🙂

    Ich freue mich auf weitere Beiträge Ihrerseits
    liebe Grüsse aus Wien
    Rudolf Nosek

  3. Dirk Menker sagt:

    Moin!
    Nachdem ich schon einige Male hier war und mich an Ihren engagierten Beiträgen erfreut habe, habe ich heute die neue Übersicht zur Q gefunden. Vielen Dank für diese tolle Darstellung der wichtigsten Aspekte. Meine Sicht ist sehr ähnlich: ich habe auch eine Q und sie spielt eine immer größere Rolle, aus genau den von Ihnen beschriebenen Gründen. Die Sony liegt immer häufiger zuhause. Den Umstieg von der M9 zur Q (u.a. wegen der Augen) habe ich nicht bereut. Die Aussicht auf eine zweite Q (hergeben oder tauschen würde ich meine nicht) mit höherer Brennweite macht mich unruhig.. Woher haben Sie die Gerüchte?
    Nochmals Danke für Ihr Engagement!
    Gruß Dirk

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Dirk (wenn das “du” o.k. ist?),

      vielen Dank für die lobenden Worte zur neuen Seite für die Q. Wie ich schon dort schrieb, es besteht offenbar hohes Interesse an der Kamera, daher schien es mir sinnvoll, die wichtigsten Aspekte mal zusammenzufassen.
      Ich würde meine Q auch nicht hergeben. Wenn eine länger Brennweite kommt, könnte man mit zwei Q’s eine ganze Menge erreichen.
      Meine Quelle darf ich leider nicht nennen, aber das etwas “in Arbeit” ist, ist ziemlich sicher.

      Viele Grüße aus Ostwestfalen,

      Claus

  4. Markus Matter sagt:

    Sehr geehrter Herr Sassenberg
    Die Q. Ja ich besitze eine und habe mich natürlich im Web informiert bevor ich das Geld ausgab. Erschreckt hat mich die rein technische herangehensweise einiger Forenten die Streifen, Rauschen und wer weiss was zählen bis geht nicht mehr, oder fordern fast ultimativ von Leica Nachbesserung mittels einer neuen Firmware. Deshalb besten Dank für Ihren Bericht von der Anwenderseite. Ja, sie liefert fantastische Bilder und befreit mich von Balast, lässt mich einfach fotografieren weil immer zur Hand ohne gerade das falsche Objektiv drauf zu haben. Grüsse M. Matter

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Das Problem der “Forenten” ist, dass sie sich selbst im Wege stehen, an den Stärken einer Kamera Freude zu haben und das auszuschöpfen, was sie bietet.
      Stattdessen werden die Schwächen der Kamera aufgebauscht, bis es so aussieht, als sei sie völlig unbrauchbar. Wenn deren Hauptproblem eben jene “Streifen” (das Banding) sind, muss man sich doch klar machen, dass die nur bei bestimmten Belichtungskonstellationen auftreten und bei sehr hohen ISO-Werten.
      Da solche Situationen nur einen kleinen Teil der Realität darstellen, ist das Problem für mich viel geringer. Dabei mache ich wirklich viel Low-Light-Fotografie. Ich versuche z.B., mit der ISO unter 6400 zu bleiben, bei dem lichtstarken Objektiv muss es schon sehr dunkel sein, dass höhere Werte nötig sind. Aber wie gesagt, beim Konzert “Tanz der Vampire” war öfter mal ISO 10.000 dabei, wenn dann Streifen auftraten (und das ist nicht zwangsläufig der Fall), waren sie kaum zu finden und nicht störend.
      Man muss sich mal vor Augen halten, dass es noch vor wenigen Jahren utopisch war, mit ISO 3200 rauscharme Bilder zu machen. Das ist also Jammern auf ganz schön hohem Niveau.
      Wer unbedingt mit ISO 25.000 streifenfrei fotografieren muss, kann sich ja eine Sony kaufen. Aber es entgeht ihm die Möglichkeit, mit einem gut durchdachten, einfach zu bedienenden Werkzeug Spass zu haben. Und wie Sie schon sagten, man ist eine Menge Ballast los, sowohl bei der Objektiv-Wahl als auch im Menü.

      Viele Grüße,

      Claus Sassenberg

  5. Raymund Töpfer sagt:

    Hallo Herr Dr. Sassenberg!
    Die neue, frische Website gefällt mir optisch sehr gut – inhaltlich sowieso.
    Hat die “Q” Sie doch schwach gemacht ;-)… wenigstens kurzzeitig.
    Viele Grüße aus Sachsen!
    R. Töpfer

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht.

Folgende HTML-Tags und Attribute dürfen verwendet werden:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

© 2018 - Messsucherwelt

Powered by WordPress - Built by ThemeShift

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen