Die Plaubel Makina 67 – Industriedesign, zu schade fürs Museum

Die Plaubel Makina 67 – Industriedesign, zu schade fürs Museum

Kommentare

  
  1. AvatarMichael Gehrke sagt:

    Dieser Artikel hat mir wehmütig Freude bereitet, die Erinnerungen an meine Lehre… Als Fotofachverkäufer im zweiten Ausbildungsjahr (1982 in Bonn) durfte ich mir eine Makina 67 für einige Filmrollen ausleihen und ausgiebig probieren. Das Aufsehen, dass sie bei vorbeigehenden Passanten verursachte, war mir etwas unangenehm, aber mit 18 oder 19 Jahren spielte natürlich auch Stolz eine Rolle!
    Zum Glück waren keine Wechselobjektive möglich, ich hätte mir sicherlich ein Riesentele davor geschraubt… 😉
    Die Qualität konnte ich mir damals nur über die Negative ansehen, ein Ausbelichten war für mich dann finanziell nicht möglich, es waren schlussendlich ja “dienstliche” Aufnahmen. Trotzdem ist mir gerade diese Kamera noch lebhaft im Gedächtnis geblieben.
    Nach der Lehre habe ich übrigens jahrzentelang keine Fotos mehr gemacht, da ich nachhaltig bei dem Betrachten der Kundenbilder “geschädigt”, eigentlich ALLES gesehen hatte, was man fotografieren kann… (Schlechte Bilder durfte man zurückgeben. Bei einem Preis von 99 Pfennig pro Bild wurde dies natürlich sehr häufig gemacht!)

    Etwa 30 Jahre später, seit 2012, habe ich dann, nachdem ich einige Lieder zu einer brasilianischen Dokumentation schreiben und einspielen konnte, bei der Uraufführung in einem Kölner Kino den Kameramann dieser Doku kennengelernt, der alles mit einer Canon DSLR aufgenommen hatte. Ich hatte mich tatsächlich soweit zurückgezogen, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, dass das technisch möglich ist!
    Also…seit dem war ich dann mir der Fotografie (und Video) wieder verreint.

    Nun, zu einer Leica hat es bei mir nie gereicht, dies wäre tatsächlich auch kein Ziel für mich gewesen, aber die Ästhetik der Modelle hat sich bis heute wirklich Zeitlos in der Kamerageschichte etabliert und wird darin fortbestehen. Zumindest eine art “Gefühl” einer Messsucherkamera bilde ich mir mit einer Panasonic GX9 ein, die ich mir vor einiger Zeit zugelegt habe. Ich muss zugeben, dass ich diese ob ihrer praktischen Größe wesentlich öfters mitführe, als meine anderen Modelle. Und mehrere schöne SW-Profile sind dort verfügbar, was mir besonders viel Vergnügen bereitet.

    Ich verplappere mich – doch wollte ich schon seit vielen Monaten meinen Dank an Sie für diesen Blog richten, den ich häufig aufsuche. Alleine schon durch die stilsichere Sprache und deren sinnvollen Anwendung in einer Zeit, in der dies leider immer seltener anzutreffen ist. Man wird abgeholt und mitgenommen – auf kleine Ausflüge und größere Aktionen, erlebt und fühlt diese vergnüglich mit der geschuldeten Aufmersamkeit mit.

    In diesem Sinne bleibe ich natürlich am Ball
    Liebe Grüße aus Bonn
    Michael Gehrke

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Michael,

      Vielen Dank für die nette Rückmeldung. Für mich ist immer wieder faszinierend, wie ich durch die Webseite Kontakt zu verwandten Geistern bekomme. Zu diesem kühnen Schluss bin ich gekommen, weil mich die Mailadresse neugierig machte. Kurz gegoogelt und – voila! – “Brüder im Geiste”.
      Schaute mir ein paar Youtube-Videos auf deinem Kanal an und muss sagen: Witzig, informativ und an den richtigen Stellen auch mal sarkastisch, genau meine Kragenweite.

      Viele Grüße aus dem anderen Ende von NRW,

      Claus

  2. Guten Tag,
    ich habe diese Seite gerade gefunden und den Artikel gelesen. Soweit so gut und ich kann auch alles beschriebene bestätigen da ich mir in 2014 eine 670 zulegte. Es mußte die 670 sein, weil ich einen Sack voll 220er Filme hatte und mir später noch einige besorgt hatte. Der Vorrat kann mangels Masse leider kaum mehr aufgefüllt werden.
    Ich kannte die Kamera aus verschiedenen Publikationen und natürlich auch aus dem Wim Wenders-Film “Palermo Shooting”. Ich wußte, daß ich sie eines Tages haben werde.
    Aktuelle will sie nicht so wie ich es will und so ist sie in der Klinik und bekanntlich stirbt die Hoffnung zu letzt.
    Arbeitstechnisch besteht zur Leica-M 6 nur der Unterschied bei der Festbrennweite und des Filmformates mit seinen bedingten 10 Bilder/Film (120). Ansonsten greife ich immer öffter zur 670er, denn zur M. Vielleicht liegt es an den aufgezwungenen 10Bilder/Film und doch ist es für mich die Bildqualität und die ruhige Arbeitsweise und dann das satte, förmlich schnalzende Auslösegeräusch neben dem Ohr, welches mich immer wieder erfreut.
    Ein Problem wird es, wenn eine Reparatur ansteht, da mir aktuell nur 2 Adressen bekannt sind und eine davon fällt aus Prinzip für mich weg, bedingt durch eigene Erfahrungen mit einer Leica IIIf, die der Vorverkäufer genau dort hat warten lassen und wo mir mein privater Leicaspezialist sagte: sie treifte aus allen Poren mit Öl und die Schrauben waren im Schlitz überwiegend vergniedelt.
    Dies meine Gedanken zur Plaubel Makina 670, die ich gerne noch mit einer 67W ergänzen würde.
    Doch mein Hauptanliegen zu diesem Beitrag war meine Verärgerung zur scheinbar in diesen Zeiten offensichtlich unausweichlichen politischen Agitation und Propaganda, die vermutlich durch keine Sachkenntnis getrübt ist. Dann wäre es ratsam besser darüber zu schweigen als sich dem vermeintlichen Zeitgeist anzubiedern.
    MfG
    J.B.

  3. Ich darf mich auch glücklich schätzen so einen Schatz zu besitzen.
    Da ich mich nur noch der analogen Fotografie widme hat mir der Beitrag und die Kommentare dazu sehr gut gefallen und etliches Wissen über die Makina ist hinzugekommen.
    Sehr gut passt der HP5 400 aber auch der Fomapan 400 zu dieser Kamera. Ich liebe auch die kleinen abgerundete Ecken der Negative. Daher versuche ich möglichst gerade mit der Kamera zu bleiben um keinen Verlust zu haben.
    Einen kleines Manko habe ich allerdings, als Brillenträger habe ich oft Probleme durch das gesamte Sucherfenster zu sehen. Hat da einer eine Idee was man da machen könnte ?
    danke für den Beitrag und vielleicht auch für mein Manko (-;
    Gruß
    Josef Safranek

    danke
    Danke für den Beitrag !!

  4. AvatarStefano Strampelli sagt:

    Sehr geehrter Herr Sassenberg

    Seit einem Dreivierteljahr habe ich die analoge Fotografie (mit einer M6 TTL) wiederentdeckt und habe die Entscheidung nie bereut. Wenn ich zurückblicke, fällt mir auf, dass die analogen Bilder unten denen, die ich mir immer wieder gerne anschaue, überproportional vertreten sind. Eine Mittelformatkamera hat mich zwar immer gereizt und ich hatte tatsächlich schon lange die Plaubel Makina ins Auge gefasst. Letztendlich hatte ich aber den Gedanken immer verworfen. Zum einem bin ich mit den Bildern der M6 sehr zufrieden, zum anderen schätze ich an den analogen Bildern die ganz andere Anmutung und für die technisch „perfekten“ Bilder habe ich die M10 (dachte ich). Ich war sogar froh, dass die Vernunft manchmal aus ihrem Dauerschlaf erwacht und ich die GAS (eine Gefahr gegen die kein Fotograf immun ist) halbwegs im Griff hatte. Letzte Woche habe ich beim Vorbeilaufen eine Plaubel Makina im makellosen Zustand im Schaufenster eines Fotofachgeschäftes in meiner Stadt gesehen und ich musste mich doch schnell geschlagen geben. Die Versuchung war einfach zu groß und schnell fand die Kamera den Weg in meine nicht vorhandene Fototasche. Die ersten zwei Rollen habe ich am selben Tag belichtet und heute habe ich die Scans bekommen. Die Bilder sind wirklich schön, die Spotmessung für den Belichtungsmesser ist genial und ich habe keine einzige Fehlfokussierung bei offener Blende. Ich gebe die Kamera nicht mehr her.

    Viele Grüße
    Stefano Strampelli

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Guten Morgen Stefano (ich heiße Claus 🙂 ),

      den psychologischen Effekt, dass man irgendwie die analogen Bilder höher einschätzt, kann ich bestätigen. Vielleicht, weil man mehr “Herzblut” in den Prozess der Bilderstellung legt, vielleicht, weil man mehr “skill” beweist als bei einem digitalen Foto. Wenn ich eine Raw-Datei unterbelichte oder eine Gegenlichtsituation falsch eingeschätzt habe, korrigiere ich den Fehler ungestraft in Lightroom. Wenn ich einen Film falsch belichte, gibt es kein (vorzeigbares) Foto, so einfach ist das.

      Die M6 ist ein wunderbares Werkzeug (ich höre, dass sie jetzt, bei steigendem Interesse an der analogen Fotografie, so stark gesucht wird, dass die Preise ordentlich klettern. Glücklich also jeder, der sie schon hat. Taugt sogar als Wertanlage). Ich persönlich fotografiere am liebsten S/W Kleinbildfilm, gerne die Klassiker Tri-X oder Ilford HP5. Dabei geht es gar nicht um die technische Perfektion oder die Auflösung an sich. Der Charakter zählt.

      Aber Auflösung: Erwin Puts hat die SL2 “getestet”. Der 47MP-Sensor mit 50mm Apo-Summicron erreicht je nach Blende 80-100 lp/mm (lp=Linienpaare). Ein paar Wochen später nahm er das gleiche Objektiv vor eine M7 und legte einen Ilford Delta 100 ein. Ergebnis: 160 lp/mm (!!).

      Die Plaubel ist wirklich sowas wie eine M6 für Mittelformat. Wenn man es recht bedenkt, ist die Arbeitsweise mit beiden Kameras ziemlich ähnlich, darum findet sich auch jeder sofort wieder, der an KB-Messsucher gewöhnt ist.

      Viel Freude mit der Plaubel, schönes Wochenende,

      Claus

  5. AvatarThomas Wilhelm sagt:

    Lieber Claus,

    ganz vielen herzlichen Dank für deinen Artikel über die “alten” Schätze.
    Das war spannend zu lesen.
    Seit gestern habe ich nun auch eine gebrachte M6 mir gegönnt.
    Jetzt fehlt mir nur noch der Film.
    Wo schickst du deine Filme zum entwickeln hin? Dank dir ganz sehr!!!

    Ganz viele Grüße

    Thomas

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Thomas,

      danke für das Feedback! Gratuliere zur M6, ist eine extrem populäre Kamera geworden! Die Preise für analoge M-Modelle gehen wegen der Nachfrage zur Zeit deutlich in die Höhe.

      Filmentwicklung und alles, was dazugehört: Ganz klare Empfehlung “Mein Film Lab“, auch unbedingt im Blog stöbern, viele gute Tipps zur Belichtung!

      Viele Grüße,

      Claus

  6. AvatarAlbert Döbele sagt:

    Hallo Herr Sassenberg,
    Ihren Blog verfolge ich seit einigen Jahren in stiller Regelmäßigkeit. Ihre Beiträge empfinde ich als sehr kompetent und ausgesprochen interessant. Seit über 30 Jahren fotografiere ich mit Leica Kameras und ich bin froh, dass Leica erfolgreich den Weg ins digitale Zeitalter gefunden hat, ohne seine Werte zu vernachlässigen. Sicherlich sehe ich auch bei Leica Entwicklungen, die mich nachdenklich stimmen und dazu gehört die Vernachlässigung des analogen Kamerasegments. Gerade deshalb finde ich Ihre informativen Ausflüge in die analogen Gefilde inspirierend. Inzwischen fotografiere ich wieder zunehmend analog mit meiner Voigtländer Bessa III 667 und einer Makina 67. Entschleunigung pur und Beschäftigung mit dem „Wesentlichen „ kann ich hier nur sagen. Trotzdem nehme ich auch immer wieder meine M’s oder die Q zur Hand. Ich finde, beide Photowelten, digital und analog, passen hervorragend zusammen.
    Vielen Dank auch dafür, dass Sie sich nicht beirren lassen und Ihre Beiträge nicht nur mit der LEICA Brille schreiben. Das gefällt mir, insbesondere auch deshalb, da Sie sich von polemischer und unangebrachter Kritik nicht beirren lassen,
    Ich bin schon jetzt gespannt, womit Sie uns das nächste Mal überraschen werden. Inspirierend wird es ganz bestimmt wieder.
    Viele Grüße aus Hessen
    Albert

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Ich freue mich natürlich immer, wenn ich so ein Feedback bekomme, vielen Dank!

      Ihr Mittelformat-Duo hat es ja voll in sich! So eine Bessa 667 III (oder die Fuji GF 670) ist auch sehr verlockend, aber da die ungefähr genauso teuer wie die Plaubel ist, halte ich mich erst mal zurück.

      Ansonsten sehe ich das wie Sie: Das beste aus beiden Welten (analog wie digital) mitnehmen. Digital bin ich mit M10 und “Klassik”-Q ebenfalls bestens zufrieden und brauche nicht mehr.

      Viele Grüße aus Ostwestfalen, schönes Wochenende,

      Claus

  7. AvatarDierk sagt:

    Wer hier liest kennt es sicher, ein besonders gutes und auch schönes Werkzeug macht einfach viel Spass. Frag mal einen Handwerker, oder einen Maler, der ist auch nicht bei seinem Tuschkasten geblieben ist.
    Soviel zur eigen Freisprechung 🙂

    Im letzten Jahr stieß ich auf eine Makina II mit 3 Objektiven zu einem sehr interessanten Preis. Als sie kam stellte ich fest, dass das Tele überhaupt nicht zu dem Anschluß passte. Und es gab auch weitere Mängel, so dass ich sie gleich zurück geschickt habe. Ein Profi Händler! Da der Artikel bei weitem nicht der Darstellung entsprach verlangte ich auch die Rückkosten zurück, was der Händler ablehnte.

    Ich bin aber auch nicht traurig darum, so bekommt meine wunderbare BROOKS PLAUBEL VERIWIDE 100 6x10cm wenigstens keine Konkurentz aus der Ecke. Die Veriwide hat ein 47mm Großbildobjektiv, dass an dem Format 6x10cm eine Bilddiagonale von 100° abdeckt, deshalb der Name. Es wurden nach meiner Kenntnis nur ca. 2000 Stück vor ca. 60 jahren gebaut, also ein richtiges Juwel 🙂

    VG dierk

  8. AvatarKai sagt:

    Stimmt, Bielefeld gibts ja doch:-)
    Hast Du von der schönsten Seite gezeigt. Ein tolles Format.
    Vielleicht machen wir in diesem Jahr unsren Sommerurlaub im Weserbergland. Bei der Makina musste ich an die letzte analoge Mittelformat denken, an die Voigtländer Bessar. Die gab es meines Wissens mit zwei oder drei Festbrennweiten, festverbaut. Sie erschien recht kurz vor den digitalen Hype.

  9. AvatarMike Obert sagt:

    Hallo Claus,
    die Agfa Optima 1535 war meine erste eigene Kamera, ein Geschenk von meinen Eltern zur Erstkommunion 1983.

    Die Agfa habe ich heute noch, und sie funktioniert nach all den Jahren einwandfrei. Die Belichtungsautomatik muss man bei Gegenlicht oder Langzeitbelichtungen mit bewusst falsch eingestellter Filmempfindlichkeit überlisten, aber die Einstellung ist gut zugänglich. Die Automatik spielt im Langzeitbereich bis deutlich über 15 Sekunden problemlos mit, da habe ich viele schöne Aufnahmen gemacht. Im originalen Etui ist noch Platz für einen kurzen Drahtauslöser. Mit Gruß an Herrn Schwarzschild die halbe Filmempfindlichkeit einstellen, Drahtauslöser anschließen und Kamera auf eine wackelfreie Unterlage stellen oder Atem anhalten und gegen einen festen Gegenstand drücken. So einfach kann das sein……….

    Ich bin gespannt auf Deinen Testbericht !

    Gruß
    Mike

    P.S.:
    So eine aufgeblasene 1535 hätte ich auch gerne 😉

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Mike,

      das war schon witzig, auf dieses vergessene Kleinod zu stossen. Wenn ich die Optima ausprobiere, werde ich deine Tipps berücksichtigen!

      Ich habe momentan leider ein Zeitproblem, darum wird das so schnell nichts werden (weisst du zufällig, wo man diesen Zeitumkehrer aus Harry Potter bekommen kann?).

      Viele Grüße,

      Claus

  10. AvatarDirk Säger sagt:

    Hallo Claus,
    da hast du mal wieder einen tollen Beitrag für deinen Blog geschrieben, der sich wie immer sehr gut liest.
    Ja, die beliebten Objektivtests, sind sie nicht lustig. Ich bin im Moment auf der Suche nach einem Zenit Helios 58mm 1:2 für meine Nikon. Das hat sicher auch erstklassige optische Werte…..
    Wir sind dann gleich mal für eine Woche auf Rügen und hoffen, viel vor die Linsen zu bekommen.
    Ich wünsche dir frohes Schaffen und eine entspannte Woche.

    Viele Grüße, Dirk

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Lieber Dirk,

      genau meine Meinung! Es gibt so viele Objektive, die möglicherweise grauenhafte Spezifikationen (kurz gesagt: Fehler!) haben, aber “Charakter” kann man eben nicht messen. Ein anderes Beispiel für sowas ist z.B. mein Schraubleica-Summitar. Ein absolut “wildes” Bokeh, aber hat was!

      Viel Spass auf Rügen! Ich wünschte, ich könnte auch mal wieder “raus”, aber das geht momentan aus bestimmten Gründen nicht.

      Viele Grüße,

      Claus

  11. AvatarJoachim Simon sagt:

    Hallo Herr Sassenberg
    wieder ein schöner Artikel zur Makina. Es macht wirklich Spaß wieder mit den alten Kameras zu arbeiten. Diesbezüglich kann ich noch weiteres Spielzeug empfehlen: Rollei 35 mit separatem Bei, Leica CL analog mit dem alten Schraub-Elmar 4/90 (superkompakt) oder mit Voigtländer 15mm und Aufstecksucher (die Reise-Waffe), oder die Welta Perle 6×9 Balgenkamera(!!) mit I-Phone Maß. Gut ist auch eine M9 mit Lochblendendeckel (Fräskanten kontrollieren!). Das geht wg. dem Messsucherfenster besser als mit jeder analogen Lochblendenkamera.
    Wenn sie am Nimbus der Makina Kamera Spaß haben, dann schauen Sie sich doch auch mal den Film Palermo Shooting mit Campino an….Gruß von Joachim Simon

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Herr Simon,

      es gibt eine Menge interessante Hardware aus früherer Zeit, aber mein Spieltrieb hat Grenzen. Es ist zwar so, dass ich es spannend finde, die technischen Lösungen verschiedener Hersteller auszuprobieren, aber das Ganze verkommt nicht zum Selbstzweck.

      Ich bevorzuge eigentlich Kameras, die ich genau kenne, von denen ich weiß, was sie mir liefern können. Die M6 oder M4 z.B. sind meine Favoriten, wenn ich Kleinbild-Film belichte. Vertraut in der Hand, zuverlässig und das geeignete Werkzeug für meinen Zweck. Ebenso würde ich im Mittelformatbereich zu einer Super-Ikonta, Rolleiflex oder jetzt der Makina greifen. Weil das Geräte sind, mit denen ich bis ins kleinste Detail vertraut bin.

      Ich suche nicht ständig nach neuen “Spielzeugen”, zumindest nicht aktiv. Manchmal kommt einfach etwas (wie die geschenkte Zeiss Nettar) und bringt mich auf eine Spur, die ich weiterverfolge. Oder wie die Agfa Optima, die plötzlich im Fundus auftaucht.

      Und am Ende fehlt mir auch einfach die Zeit, mich von einer Kamera zur nächsten zu stürzen. Lieber greife ich zu den vertrauten Geräten. Aber wenn mal was Neues “um die Ecke kommt”, sage ich nicht nein, wenn es meine Neugierde weckt.

      Viele Grüße,

      Claus Sassenberg

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