„Ich finde ihren Mangel an Glauben beklagenswert.“ Darth Vader:

Disclaimer: Die in diesem Artikel eingefügten Links zur gigapixel.gmbh zu den vollen Auflösungen der Panoramen dienen AUSSCHLIESSLICH der Darstellung und ausdrücklich NICHT kommerziellen Zwecken. Danke
Vorsicht, Nerdalarm

Anfang 2021 bekam ich eine Mail in meinen Posteingang, die eine Kickstarter-Kampagne für einen Panorama-Kopf inkl. Astro bewarb, Benro-Polaris.
Nach dem Lesen der Beschreibung und einigen Recherchen über derartige Kickstarter-Kampagnen entschloss ich mich, ein paar Hundert Euro zu riskieren.

Benro-Polaris in Ruhestellung
Benro-Polaris in Ruhestellung

Was ist Benro-Polaris?

Benro-Polaris ist ein motorgetriebener Panorama-Kopf, der verschiedenste digitale Kameras in zwei Achsen bewegt. Das Gerät wird über eine App vom Mobiltelefon oder Tablet gesteuert. Die jeweilige Kamera ist per USB-Kabel mit dem Kopf verbunden. Das Mobilteil verbindet sich per Wlan mit der Software. Benro hatte von Beginn an versprochen, möglichst viele Kameramodelle zu unterstützen. Meine diversen Nikon DSLR lassen sich problemlos ansteuern.

Was kann Benro-Polaris?

Benro-Polaris mit aufgesetzten Teilen für ein Panorama, inkl. Verbindungskabel

Fotos auslösen, Timelapse, Motion-Timelapse, Focus-Stacking, Panoramen, Astro mit Nachführung.

Nachführung

Was bedeutet Nachführung? Damit sind Geräte gemeint, die für eine gewisse Zeit die Erdrotation durch eine Gegenbewegung kompensieren können. Bisher konnte ich Belichtungszeiten von 180s mit einem 15mm Objektiv ohne sichtbare Sternspuren realisieren. Meine Schmerzgrenze in Bezug auf Sternenspuren liegt bei dieser Brennweite bei ca. 30s ohne Nachführung.
Alle mir bisher bekannten Geräte müssen auf der Nordhalbkugel nach Stella Polaris justiert werden. Den Feldbeschreibungen zufolge ist das meist keine anspruchslose Aufgabe, zumal sich selbst der Polarstern nicht exakt auf der Erdrotationsachse befindet. Die Beschreibungen der Justierung auf der Südhalbkugel klingen noch dramatischer.
Benro-Polaris würde man mit dem Mobiltelefon oder Tablet justieren können, so das Versprechen. Dazu sage ich heute an dieser Stelle: „Na ja…“
Ich vermute die Ursache der Schwierigkeiten beim Kalibrieren in der großen Ungenauigkeit des Kompasses im Mobilteil; bei mir ein iPhone. Gemeinsam mit Freunden, haben wir 3 verschiedene iPhones auf eine ebene Tischplatte gelegt und hatten Abweichungen bei der Nordweisung von mehr als 25°. Das mag für einen Politiker bei seinen Aussagen zur Energieversorgung hochpräzise sein. Für die Astro-Fotografie ist es das mitnichten.

Die Anfänge:

Logischerweise gab es auf Facebook seinerzeit sofort eine Gruppe für Benro-Polaris.
Das war einer der Momente, an dem ich mich glücklich schätzte, schon ein bisschen älter zu sein. Heiß wurde dort diskutiert. Ich fand es köstlich. Etliche Mitglieder erklärten ausführlich, warum das Astro-Kit nicht würde funktionieren können.
Mein physikalisches Vorstellungsvermögen ist nicht das allerbeste. Der Kopf mit dem Astro-Kit kann in drei Achsen rotieren. Ein Körper im Raum hat prinzipiell drei mögliche Bewegungsachsen. Warum sollte die Kompensation der Erdrotation so unmöglich sein? Egal…

Dann verzögerte sich die Entwicklung und Auslieferung der Geräte um ca. 6 Monate. Der Shitstorm war heftig und amüsant. Damals gab es so eine verrückte Sache namens Covid 19.
In meiner Erinnerung war ich „Backer“ 452. Ende Dezember 2021 kam die Nachricht, mit der Bitte, die Sendeadresse zu prüfen und ggf zu aktualisieren. Im Januar klingelte der Postbote mit dem Päckchen und der Zollrechnung. Glücklicherweise gehörte Dtl. zu einer der ersten Regionen, an die ausgeliefert wurde.

Kirschblüte im Frühling, D850, 50mm, f/8, ISO 64
Kirschblüte im Frühling, D850, 50mm, f/8, ISO 64

Ganz ehrlich, zu diesem Zeitpunkt befanden sich App und Firmware in einem „frühen“ Stadium. Einige Dinge hätte ich heute immer noch gern anders. Dennoch ist es in der Tat bemerkenswert, wie schnell die Entwickler mithilfe der Erfahrungen der Nutzer, die Software bisher verbessert haben.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich nur die Panorama-Funktion und die Astro-Funktion benutzt. Zu Timelapse und Motion-Timelapse und Focus-Stacking kann ich keine Aussagen treffen.

Wenn in der Facebook-Gruppe eine Frage gestellt wird, gibt es erfahrungsgemäß relativ schnell Antworten zur Problemlösung.

Wie erfolgt die Steuerung der Kamera?

Steuern bedeutet hier konkret, dass auf der Oberfläche der App alle Einstellungen der Kamera angezeigt werden und verändert werden können, sprich, ich kann Blende, Belichtungszeit, ISO, Weißabgleich wählen.
Im zugehörigen Forum lese ich immer wieder über Probleme bei der Verbindung der Kamera mit dem Pano-Kopf. Oft liegt die Ursache bei den verwendeten Kabeln. Ich kenne allein 3 verschiedene USB-Buchsen an Kameras, Mini, Micro, USB-C. Eine andere Fehlerquelle wird die Vielzahl der unterschiedlichen Mobilgeräte sein. So mag es die Wlan-Verbindung z.B. nicht, wenn zwischen 2,4 und 5 GHz automatisch hin und her geschaltet wird. Macht mein uralt iPhone nicht…

Mitten in der Panorama Sequenz, die App auf einem iPhone
Mitten in der Panorama Sequenz, die App auf einem iPhone


Ist die Kamera mit dem Benro-Kopf per Kabel verbunden, schaltet sich die D850 automatisch in den PC-Mode. Das Ändern von Einstellungen der Kamera ist dann ausschließlich mittels App möglich.
Im Endeffekt ist die Steuerung wie bei einem Tethered-Shooting. Achtung, der Kamera-Akku und der Mobil-Akku werden förmlich leergesaugt. Benro liefert für die Nikon eine Dummy-Batterie, an die man eine Power-Bar anschließen kann, wenn längere Benutzung der Kamera im PC-Mode erforderlich ist, z.B. bei einer Timelapse Aufnahme über eine ganze Nacht.

Halbmond, nachgeführt, 200mm, 1/60s, f/11, ISO 64
Halbmond, nachgeführt, 200mm, 1/60s, f/11, ISO 64

Panoramen:

Bisher habe ich eine sündteure (ca. 850€), manuelle Montierung von Novoflex benutzt. Die funktioniert prima, solange man beim Drehen entlang der Achsen das Stativ nicht bewegt/berührt. Das passierte mir mehrfach und diese Panoramen sind durch entstehende Parallaxenfehler oder Stufen kaum zu retten. Dazu sind meine PS-Kentnisse zu rudimentär.
Die Benro-App erleichtert das Aufnehmen der Einzelbilder enorm. Der Kopf mit der verbundenen Kamera wird im Pro-Modus vom Startpunkt zum gewollten Endpunkt gefahren. Vorher gibt man die Brennweite des Objektives, die Ausrichtung der Kamera (horizontal/vertikal) und die benötigte Überlappung der Einzelaufnahmen (Ich benutze 40%) ein. Die Software berechnet daraus die notwendigen Zeilen und Säulen des gewünschten Panoramas und zeigt den abgedeckten horizontalen und vertikalen Bildwinkel an, beispielsweise 210° und 85°.

Okay, für den Benro-Kopf musste ich die Nodalpunkte der Objektive neu ausmessen. Dabei habe ich mich an den alten Aufzeichnungen vom Novoflex orientiert, kein Problem demzufolge.

Aber… die Kamera saß immer in Landschaftsorientierung auf dem Kopf. Panos mache ich normalerweise in Porträtausrichtung. Aus den Teilen meiner Novoflex-Montierung habe ich mir eine Möglichkeit zusammengestellt, die es erlaubt, die Aufnahmen wieder in Porträt-Ausrichtung zu erstellen.

Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle:
Macht zwischen das Stativ und den Benro-Kopf eine Nivellierung. Die Panos werden um einiges besser, wenn der Kopf „im Wasser“ ist. Bevor ich den Kopf aufschraube, lege ich eine Wasserwaage auf die Nivellierung und stelle die genau ein, insbesondere bei Astro. Im Dunkeln ist das oft nicht unproblematisch.
In der Facebook-Gruppe schrieb mir jemand, dass man das gleichfalls mittels der Stativbeine ausführen kann. Da hat er logischerweise völlig recht. Ich weiß indes nicht, ob er schon fertig nivelliert hat, wenn ich wieder daheim bin. Das kann man so machen, ist aber Sch…e.

Die „Wasserwaage“ auf der Nivellierkalotte Magic-Balance

Zur App:

Vornweg:

Die App bietet die Möglichkeit, direkt auf der SD-Karte im Pano-Kopf das Stitchen durchzuführen. Das wird dann mit den kleinen JPG-Dateien aus der Kamera erledigt. Das sollte unbedingt deaktiviert werden. So viel Lebenszeit hat man nicht. Ich denke, dass die Prozessorleistung des Benro-Kopfes dazu nicht ausreicht.

App und Vorbereitung

Gaaaaanz wichtig. Bevor! man die Kamera am Pano-Kopf festschraubt, sollte die Belichtung gemessen werden. Ich suche mir den dunkelsten und hellsten Punkt und stelle einen Kompromiss ein, der eher zur hellsten Stelle passt, aber nicht perfekt. Ein bisschen Überbelichtung darf schon sein. Der EV-Umfang der D850 ist groß. HDR kann man ebenfalls machen. Das habe ich bisher nicht ausprobiert. Wenn z.B die aufgehende Sonne ausgefressene Lichter hat, ist mir das egal. Als Nächstes die Kamera in den M-Modus und die ermittelte Belichtung einstellen. Das lässt sich ebenso in der App erledigen. Ich fotografiere oft mit einem 50mm Objektiv mit einer Anfangsöffnung von f/1.4. Das sollte bei f/5.6 seine optimale Abbildungsleistung haben. Danach setzt schon Beugung ein und lässt die effektive Auflösung des Panos wieder kleiner werden. Ebendarum, Blende fast immer f/5.6 bei mir bei 50mm.
Im Übrigen wird auf dem Mobil-Display das Histogramm live angezeigt. Beim Einstellen von Start- und Endpunkt kann man das ein bisschen beobachten, um allzu große Belichtungsfehler zu vermeiden. Denn: Überbelichten heißt unrettbar ausgebrannt, Unterbelichten kauft Rauschen bei der späteren Bildbearbeitung.

200mm Objektiv, direkt auf Benro-Polaris auf vertikal gedreht
200mm Objektiv, direkt auf Benro-Polaris auf vertikal gedreht
Screenshot der App-Oberfläche während einer Panorama-Aufnahme

Der Aperture-Priority-Modus der Kamera funktioniert ebenso recht leidlich in Bezug auf das Zusammensetzen der Bilder. Den nutze ich bei großen Helligkeitsunterschieden zwischen dem Vordergrund und dem Himmel. Die Folgen dessen müssen später mit Photoshop beseitigt werden.

Dann wähle ich einen gewünschten Fokuspunkt, fokussiere und schalte den Autofokus ab.
Es gibt die Möglichkeit, Autofokus zu benutzen. Aber…, dabei wird bisher nur der mittige Fokusmesspunkt der Kamera benutzt, was nicht weiter störend wäre. Bei meinen Motiven ist meist ein großes Stück Himmel mit im Bild. Genau dort wird kein AF mehr funktionieren. Leider bietet die App bisher nicht die Option, ein Pano zu pausieren. Dann könnte man an der Kamera von AF auf MF umstellen.
Für den Weißabgleich wähle ich ebenso einen festen Wert, meist 5500K. Da die Bilder als RAW und JPG gespeichert werden, ist das nicht so entscheidend. Leider muss man die Kamera so einstellen, dass JPG gespeichert wird. Das verlangt die Benro-Polaris-Software, weil auf der SD-Karte im Gerät ebenso abgelegt wird.
Es reicht völlig, kleinste JPGs zu wählen. Die werden nur gebraucht, um auf dem Mobiltelefon die Zwischenbilder zu zeigen. Dazu kann man dort einen Kontrollblick auf das Histogramm werfen, siehe oben.
Die spätere Bearbeitung bei mir geschieht immer mit den RAW-Bildern.
Kleiner Hinweis: Wenn man Raw und JPG auf derselben Karte in der Kamera speichert, lösche ich vor dem Import in Lightroom die sinnlosen JPG-Dateien.

Inzwischen wurde die Software um eine „720“ genannte Funktion ergänzt. Den Namen verstehe ich nicht, verbirgt sich doch dahinter ein Kugelpanorama mit 360° x 180° Bildwinkel. Bei der Ausführung muss die Kamera in „landscape-orientation“ sein. Der Zenit-Punkt wird softwaregesteuert zuerst gesondert fotografiert. Danach werden die Reihen von oben nach unten abgearbeitet. Der Nadir-Punkt bleibt wie immer am Fotografen hängen. Gut, wenn es eine grüne Wiese ist und sich in Photoshop mit „inhaltsbasiert Füllen“ schummeln läßt. Blöd wird es bei Fliesen mit regelmäßigen Fugen.

Herbststimmung in den Weinbergen bei Weisenheim am Berg, Beispiel für ein 720

Für ein Pano gibt man die Brennweite des Objektives und die gewünschte Überlappung der Einzelaufnahmen in Prozent ein. Dann fährt man den Kopf mittels „Joystick“ in der App zum Startpunkt und zum Endpunkt. Die App errechnet die Reihen und Säulen anhand Brennweite und Überlappung. Gängige Brennweiten stehen zur Auswahl, individuelle können ebenso gewählt werden, nicht vergessen, die Ausrichtung „landscape“ oder „portrait“ einzustellen.

Jetzt kann man die Aufnahme der Sequenz mit „Beginn“ starten.
Der Kopf bewegt sich zum Startpunkt und danach von links unten, der Reihe folgend nach rechts, eine Etage hoch, nach links zurück, wieder eins hoch und nach rechts, usw. Am Ende bleibt er beim letzten Bild oben stehen. Betätigt man „Begin“ erneut, wird das gleiche Muster wiederholt.

Panoramaaufnahme in der Erdekaut bei Eisenberg


Cool wäre es, wenn die Software eine Papywizard-xml Datei schriebe. Die Aufzeichnung der Bewegung und die Ablage in einer Datei sollte möglich sein. Letzteres erleichtert das Stitchen in PTGui. In der Tat existieren in den Log-Dateien derartige Textzeilen, in denen die Winkel der Bewegungen angegeben sind. Ein cleverer Programmierer, der ich nicht bin, könnte daraus ganz gewiss die gewünschte xml-Datei basteln.

Sonnenblumenfeld
Sonnenblumenfeld im Abendlicht

Je nach Größe des Panos und Brennweite des Objektives vergeht einige Zeit, bis zum Beispiel 40 Einzelbilder auf der Speicherkarte sind. Die vertreibe ich mir mit einer anderen Kamera. Merke, die Benutzung von Benro-Polaris rechtfertigt den Erwerb und das Mitführen einer Zweitkamera.

Zusammensetzen des Panoramas (Stitchen = zusammensteppen)

Import der RAW-Dateien in Lightroom, die Tonwerte ändere ich nicht. Unter Umständen wird der Weißabgleich angepasst, die Klarheit auf 15 und im Color-Grading die Luminanz der Mitteltöne leicht (15) angehoben. Das mache ich an einem einzelnen Bild und lasse die anderen automatisch synchronisieren. Wichtig ist die Überprüfung der Objektivkorrekturen. Das Stitchen ohne vorher eine Vignettierung zu beseitigen ist ein Alptraum in der Nachbearbeitung.
Danach exportiere ich die Dateien als 16bit-Tiff.

Die Software meiner Wahl zum Zusammensetzen ist PtGui Pro. Die ist leider kostenpflichtig.

Bilder als Tiff in PtGui laden und am Raster ausrichten, z.B. 3 Reihen und 19 Säulen. Das ist hauptsächlich sinnvoll, wenn reichhaltig Himmel auf den Bildern ist. Dabei ist es egal, ob selbiger mit oder ohne Wolken ist. PtGui wird keine Kontrollpunkte finden und die Bilder nicht zusammensetzen können.


Wenig verwunderlich, lassen sich die Bilder einzeln mit der Maus an die entsprechenden Stellen rücken. Manuell ist das eine ermüdende Aufgabe. Beim Verwenden des Rasters geht es deutlich schneller und präziser. Und jetzt lässt man die Software nach Kontrollpunkten suchen. Das sind Punkte, die in benachbarten Bildern durch die 40%ige Überlappung doppelt vorhanden sind und dann erkannt werden. Mit dieser Methode und dem Motorkopf konnte ich den Zeitaufwand für das Stitchen mindestens halbieren. Der Rest der Bearbeitung ist ein anderes Thema.

Das fertig gestitchte Panorama vor dem Abspeichern

In PtGui lassen sich die verschiedensten Projektionen auswählen.

Ein little planet vom gleichen Motiv. Leider war hier die Sonne schon hinter den Wolken
Abspeichern als psb Datei

Apropos, Lightroom oder Photoshop sind die denkbar schlechtesten Programme für das Stitchen von großen Panoramen. Außerdem existiert dort eine Pixellängen-Begrenzung. 5 Gigapixel-Panos lassen sich damit nicht errechnen, LR kennt zudem nur 3 verschiedene Projektionen.

Panoramen habe ich mittlerweile mit 15mm, 50mm, 105mm und mit einem 200mm Tele gemacht. Der Kopf trägt alle Objektive klaglos. Die zusammengesetzten Bilder sind bisher bis zu 5 Gigapixel groß geworden oder anders 120.000*40.000 Pixel bei 300ppi. Die 16bit PSB-Datei dieses Panoramas hat knapp 30 Gigabyte.

Das Stitchen in PtGui ist je nach Motiv leicht bis schwierig/unmöglich. Kompliziert wird es beim Zusammenfügen, wenn sich Objekte in den Bildern befinden, die sich während der Aufnahmesequenz bewegen. Das könnten beispielsweise Wolken, Kondensstreifen oder der Mond sein.
Daran scheitere ich immer wieder, wenn sich diese Spuren über mehrere Reihen/Säulen hinweg erstrecken. Meine Lernphase bezüglich solcher Motive ist eher in einem frühen Stadium.
Hier wäre es wünschenswert, ließe sich in der Software für die Aufnahmen eine vertikale Reihenfolge einstellen.

Gleich versinkt die Sonne hinter dem Donnersberg. Letzte Strahlen tauchen die abgeblühten Pulsatilla auf der Magerwiese in ein warmes Licht.

Oben ist eines der schwierigeren Panoramen.

Nachbearbeitung

Wenn ich im Panorama-Editor ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht habe, wird das Bild als Photoshop *.psb, für große Dateien mit 16Bit Farbtiefe gespeichert.
Als Nächstes ruft man diese *.psb in Photoshop auf und reduziert sie zunächst auf die Hintergrundebene. Diese Ebene dupliziere ich und kontrolliere dann insbesondere die Himmelsanteile auf Flecken, die an den Rändern der Einzelbilder entstehen. Je heller das Gesamtbild, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass derartige Stellen auftreten. Haben die einzelnen Reihen dagegen einen deutlichen Helligkeitsunterschied, werden diese Fehler vorhanden sein. Da leistet der Reparaturstempel seine Dienste. Je nach Geschmack lassen sich weiterhin Helligkeit, Kontrast und andere Parameter einstellen. Wenn das Panorama 65.000 Pixel unterschreitet, hat man die Option, eine duplizierte Ebene zum Smart-Objekt zu konvertieren und mit dem Raw-Filter zu bearbeiten. Das ist derselbe Filter wie in LR. Oberhalb dieser Bildgröße verweigert er seinen Dienst.

blaue Stunde am Bryce Canyon vom Bryce Point
blaue Stunde am Bryce Canyon vom Bryce Point


Wenn die Nachbearbeitung komplett abgeschlossen ist, sollte man das Bild in den 8Bit Farbmodus umwandeln, um Speicherplatz zu sparen. Macht man das bereits beim Abspeichern aus PtGui, wird es passieren, dass nach Bearbeiten z.B. des Himmels unansehnliche Farbstreifen entstehen.

Je nach Größe des Panoramas kann die Fertigstellung in PS einige Zeit für das Laden, das Reduzieren auf eine Ebene und Ähnliches beanspruchen. Je mehr RAM und Festplatte PS zur Verfügung hat, desto schneller. Meines Wissens kann PS bis zu 8TB Festplatte mit Zwischendateien belegen. Wer hat die schon frei?

Astro:

Die ersten Versuche mit dem Astro-Kit habe ich im Februar 2022 gemacht. Entweder waren der Himmel bewölkt oder der Mond schien.
Leider kann ich nicht mehr sagen, welche Firmware- und Softwareversion damals aktuell waren.
Die Bilder zeigten deutliche Spuren an den Sternen. Das war alles andere als optimal. Mittlerweile ist die Genauigkeit des Trackings eindeutig verbessert, sodass längere Belichtungszeiten möglich werden.

Plejaden, 200mm, 59s, f/4, ISO 800, Feb 22, noch mit deutlichen Spuren

Ausrichtung für Astro:

Wichtig ist hier zunächst wieder die waagerechte Ausrichtung des Kopfes mit dem aufgesetzten Astro-Teil. Das lässt sich per Wasserwaage auf dem Oberteil erledigen. Es funktioniert ebenso mit einer Mobil-App. Dann muss alles justiert werden, damit der Kopf weiß, in welche Himmelsrichtung er zeigt. Dazu das Mobilteil mit der geöffneten App, wie auf deren Bild gezeigt, neben den Kopf halten und ausrichten.
Wenn jetzt ein Stern ausgewählt, wird, der zu dieser Zeit, an diesem Ort sichtbar sein müsste, wählt man Goto und merkt sofort, ob die Ausrichtung und Justierung einwandfrei sind, wenn der richtige Stern im Display auftaucht. Wie ich oben schon schrieb, wird die Ausrichtung selten korrekt sein. Die Ursache liegt vermutlich beim Kompass meines iPhone.

Orionnebel
Orion-Nebel, 200mm, 59s, f/4, ISO 800

Belichtungszeit und ISO sind ausgewählt. Das Fokussieren erledige ich immer vorher und schalte die Kamera auf MF. Bei einem Objektiv mit Vibrationsreduktion sollte diese unbedingt abgeschaltet sein. Die Belichtungszeit steht bitte an der Kamera auf Bulb. In der App wählt man ebenso Bulb und kann dann die gewünschte Zeit in Minuten und Sekunden wählen.
Das Tracking wird aktiviert. Wenn man genau schaut, lassen sich die minimalen Bewegungen der drei großen Räder wahrnehmen, mit deren Hilfe die Erdrotation kompensiert wird.
Sind Deep-Space Objekte im Visier entfällt zudem die zusätzliche Anfertigung einer Aufnahme des Vordergrundes ohne Tracking. Der geneigte Benutzer kann sich mit Frames, Darks und was weiß ich austoben. Zweifellos erhöht das die Qualität des finalen Fotos. Bisher habe ich mir keine ganze Nacht um die Ohren geschlagen. Dazu reicht mein Ehrgeiz nicht.
Nach Belieben lassen sich die Zahl und der Zeitabstand der gewünschten Frames für ein späteres Stacking einstellen.
Das war es im Grunde genommen schon. Meine längste Brennweite ist 200mm. Damit lassen sich der Orion-Nebel und die Plejaden leidlich einfangen. Absolut spektakuläre Aufnahmen gelingen nur mit längeren Brennweiten.

Abschließend kann ich nur die simple Ausrichtung des Benro-Polaris loben. Hier gibt es dennoch eine Menge Luft nach oben in Bezug auf die Präzision. Die User bitten Benro zurzeit darum, ein Plate-Solving zu installieren. Wenn ich das korrekt verstehe, erkennt eine Software die Ausrichtung der Kamera an den Sternen, die im Bild sichtbar sind (Image-Recognition). Das halte ich für eine bestechende Idee.

Gefummel mit Laserpointer, App und Peilen zum Polarstern entfallen. Ich habe keinen persönlichen Vergleich, bin aber sicher, dass der Zeitaufwand in Parallele zu ausgewachsenen Montierungen deutlich reduziert ist. Vom Gewicht derselben rede ich lieber nicht.

Bryce Canyon, 15mm, 179s, f/2.8, ISO 800, Composing

Astro-Panorama:

Auf Wunsch der User hat Benro eine Panorama-Funktion für Astro hinzugefügt
.
Diese habe ich bisher zweimal verwendet. Mir fehlen dazu die Zeit und der Ehrgeiz, eindrucksvolle Astro-Panoramen zu produzieren.

Bryce Canyon, 15mm, 179s, f/2.8, ISO 800, Panorama aus 5 Einzelbildern, jeweils tracked & untracked

Wichtig ist es, sich darüber klar zu sein, wie viel Zeit benötigt wird, die Einzelaufnahmen für ein Sternenpanorama mit Vordergrund aufzunehmen. Je länger die Brennweite, desto mehr Bilder sind z.B. für einen ganzen Milchstraßenbogen notwendig. Dazu kommt, dass man alle Teile in denen „unbeweglicher“ Vordergrund sichtbar ist, doppelt ablichten muss, tracked und untracked. Bei 15mm Brennweite braucht man für den Milchstraßenbogen ca. 5 Bilder in vertikaler Ausrichtung (Bildwinkel 110° vertikal) der Kamera. Bei 5 Bildern a 120s ergibt das 10 min reine Belichtungszeit, plus der Zeit, die der Kopf für die Bewegung braucht, plus einer Pause, die er nach der Bewegung einlegt, um Schwingungen zu reduzieren. Das Ganze dann doppelt, tracked und untracked. 30 Minuten sind so fix vergangen. Wählt man eine längere Brennweite und muss deshalb mehr als eine Reihe „abfahren“, sind 2 Stunden ruck zuck verstrichen. Ich war deppert genug, herauszufinden, wie sich Hände und Füße im Winter in der Folge anfühlen.

Sunrise pano
Bryce Canyon sunrise as seen from Bryce Point

Fazit:

Benro-Polaris ist ein, aus meiner Sicht, gelungenes Stück Hardware zum Erstellen hochauflösender Panoramen. Grenzen bei der Größe derselben setzen nur der PC beim Zusammensetzen und der Nachbearbeitung.
Es lässt sich wesentlich bequemer und sicherer Bedienen als ein manuelles Panoramasystem.
Der Preis liegt in Dtl. zurzeit bei 1270€. Ich habe in der Kampagne ein bisschen mehr als die Hälfte bezahlt.

Mit etwas Übung hat das Aufbauen und Aufnehmen eines 39 Einzelbilder-Panoramas im Urlaub kaum länger als 15 min gedauert. Das rechtfertige kurze Stopps auf unserem Road-Trip an einem Scenic-Point.

Als Zückerchen lassen sich mit dem Benro – Polaris halbwegs ordentliche Astro-Bilder erstellen, so denn die Ausrichtung gelingt.
Das Gewicht von 1,5 kg macht ihn für mich tragbar. Im Handgepäck hat er bereits eine lange Flugreise in die USA hinter sich.
Für Timelapse und Focus-Stacking gibt es einfachere Lösungen, die bei der D850 beispielsweise direkt integriert sind. Motion – Timelapse kann die Nikon hingegen nicht.

Durch das Feedback der Benutzer wird das System ständig weiterentwickelt.

Coral Pink Sand Dunes
Coral Pink San Dunes, Utah, Einzelaufnahmen mit 105mm Brennweite

Alternative:
Meine persönliche Alternative wäre der VR-Roundshot, ein automatisierter Panoramakopf aus der Schweiz. Panoramen kann der ganz gewiss besser, Astro Fehlanzeige, Kostenpunkt ca. 5600 CHF.

Ach ja, mir fällt noch etwas ein. Bitte benutzt ein wahrhaft stabiles Stativ, sonst wird die Panorama-Fotografie zu einem frustrierenden Alptraum.

Die ursprüngliche Intention zum Erwerb von Benro-Polaris war die Nutzung der Astro-Funktion. Mit meinen bisherigen Bildern in diesem Genre war ich vorher unzufrieden.
Nach einem knappen Jahr ist das Fazit, dass das Erstellen feiner Panoramen deutlich müheloser geworden ist und mir für Astro Zeit und Gelegenheiten fehlen.

Lover's Knoll
Lover’s Knoll in Sedona. A frequently used spot for wedding photography although not at this time of the day.

Warum mache ich hochauflösende Panorama-Aufnahmen? Das ist eine gute Frage, vermutlich weil es mir schlicht Spaß macht. Hochauflösende Bilder sind offenkundig ein absoluter Nischenbereich der Fotografie.

Die Panoramen habe ich mit den Beschriftungen zu Gigapixel verlinkt, um einen Einblick in deren Auflösung zu ermöglichen. Dies soll einzig der Darstellung, keinesfalls kommerziellen Zwecken dienen.
Grund dafür ist Dateigröße von teilweise mehr als 5 Gigabyte der Originaldateien, die das Laden dieser Seite zur Geduldsprobe machen würde.

Gern beantworte ich etwaige Fragen in den Kommentaren oder per Mail.

5 Kommentare

  1. Joerg-Peter Rau

    Vielen Dank, Dirk, für diesen umfassenden Bericht. Ist überhaupt nicht mein Metier (Stativ und ich werden keine Freunde mehr), aber die Ergebnisse sind faszinierend. Grüße, Jörg-Peter

  2. Moin, Dirk.
    Es geht mir nicht darum, dass ich mich an etwas störe. Das würde ja mich persönlich betreffen. Ich versuche es einmal, ganz unplakativ zu verdeutlichen. Würde ich im Produktionsland leben und diesen Kommentar verfasst haben, wäre dieser schon gelöscht und ich verhaftet und mindestens zusammengeschlagen worden.
    Und da finde ich die Begriffe Sünd-haft und teuer bei einem Produkt aus einem demokratischen Land mit einer hohen Sozialleistung und einem für uns durchaus privilegierten Leben hinterfragenswert.
    Kommen wir zur App. Stammt diese aus China, hat der Staat dort komplette Zugriffsrechte. Wie z.B. auch auf alle DJ-Drohnen. Wie auch auf Huawai. Es wird nicht mehr lange dauern, dass ein Mensch in einem demokratischen Land seine Meinung über ein chinesisches Produkt auch hier nicht mehr sagen kann, wenn er seine Wohnung oder Arbeit nicht verlieren will, weil China Einfluss auf beides hat.
    Und da das Thema auch Teil Deines Artikels ist, habe ich es aufgenommen. Bitte nicht persönlich angegriffen fühlen.

    Zum Gerät selbst habe ich zunächst folgenden Aspekt und ich weiß- wir halten die Entwicklung nicht auf. Aber alles wird heute einfacher und automatisierter. Damit aber wird auch alles beliebiger. Waren Bilder von Polarlichtern und Milchstraßen früher noch etwas besonderes, so sorgt die Vereinfachung auch dafür, dass die Bilder heute beliebig und massenhaft auftreten und die handwerklich wirklich guten Bilder in der Masse untergehen. Ist aber eher philosophischer Aspekt.

    Von der Technik her und vom Faible her: Beim Rundum-Panorama wird mein Hirn immer irgendwie überfordert, wenn die Bilder direkt aneinander gesetzt werden. Ich denke, der liebe Gott wusste das und hat uns deswegen nur zwei Augen nach vorne statt acht Augen rundherum gegeben:-)
    Aber für solche Panoramen finde ich die Panorama-Platte von Berlebach ganz gut. Simpel, klein und genau. Panorama-Fotografie ist für mich dann interessant, wenn ich ein großes Gebäude oder eine Landschaft mit „normalen“ Sichtfeld hochauflösend aufnehmen möchte. Auch da hat Berlebach ein ziemlich gutes System, mit dem ich mich gerade auseinander setze. Ebenso ganz ohne App.
    Die SL hat hilfreich dazu eine ziemlich spannende Funktion, die eigentlich für Mehrfachbelichtungen gedacht ist: Das letzte Bild wird dann im elektronischen Sucher oder auf dem Display angezeigt und legt sich über das neue zu fotografierende Motiv. So kann ich es wunderbar ansetzen.
    Was die Astrofotografie betrifft, ist das in meinen Augen ein sehr spezielles Thema, zu dem meine reinen Astro-Kenntnisse nicht ausreichen. Bald wird mich die neue Ausgabe aus dem Rheinwerk Verlag dazu erreichen und ich bin schon neugierig darauf. Und ich meine, es gibt auch einfachere motorisierte Nachführeinrichtungen.
    Was Dein Kürzel betrifft- ich hab da eine Vermutung. Aber wichtiger als wo jemand herkommt ist für mich auch, wo jemand hin geht.
    Lieber Gruß
    Kai

    • Moin Kai,
      Vorweg, aus meiner persönlichen Erfahrung: Was ist Kommunismus/Sozialismus? Jemand erzählt dir etwas mit politischem Inhalt und er weiß, daß du weißt, das er lügt.
      Ich konnte meinen Mund auch damals nur schwer halten. Jetzt kann ich es noch weniger.
      Jeder, der ein Mobiltelefon oder ein Tablet benutzt, sollte sich darüber im Klaren sein, daß das Teil ihn überwacht und alles mithört. Dabei spielt es vermutlich keine Rolle, wo das Ding hergestellt wurde (Apple ist auch aus China). Glücklicherweise widmet man sich in Russland mehr der Herstellung und dem Konsum ethanolhaltiger Getränke.

      Ich gebe dir Recht, wenn du sagst, daß diese Geräte alles einfacher und beliebiger machen. Ich habe einige Panoramen vermasselt, weil ich beim Drehen der gerasterten Bodenplatte versehentlich die gesamte Installation bewegt habe. Insofern ist Benro für mich eine Vereinfachung, da ich nach dem Start nichts mehr berühren muß.
      Und ganz sicher werden alle Bilder immer beliebiger, weil viele, mit modernen Mitteln, in der Lage sind, diese zu erstellen.

      Ein 360° x 180° Pano ist eine machbare Spielerei. Ich freue mich jedes Mal, wenn ein Motiv gefunden ist, bei dem das funktioniert.
      Die Platte von Berlebach habe ich mir angeschaut. Prinzipiell ist die wie die ähnliche von Novoflex, nur ohne „sünd“ 😉 . Die Stative von Berlebach spielen ohnehin in einer anderen Liga. Allerdings wollte ich diese nicht morgens 1,5h auf einen Felsen im Pfälzer Wald tragen müssen.
      Kann die SL auch Bilder in einer Reihe über der ursprünglichen ansetzen? Theoretisch müßte das bei der Nikon auch funktionieren. Diese Idee werde ich ausprobieren.

      Welches Buch über Astro meinst du?
      In der Tat gibt es einfachere Nachführungen. Die Frage ist, wie viel Gewicht die tragen können und wie sie sich ausrichten lassen.

      Auflösung EK 84/1: Grundwehrdienst bei der NVA im Land der drei Meere, Sandmeer, Waldmeer, Nichtsmehr, Torgelow-Drögeheide, MSR9, 1.MSB, 2.MSK als Mot.-Schütze oder wie man jetzt sagt, Panzergrenadier, entlassen nach dem 1. Diensthalbjahr 1984. Diese Zeit hat mir einen tiefen Einblick in die Funktionsweise eines totalitären Regimes gegeben. Seit 1985 mußten die Genossen den Sozialismus allein aufbauen, weil ich das große Glück hatte, das Land verlassen zu können. Kein Wunder, daß es nicht funktioniert hat (haha). Sorry, der war schlecht, mußte aber sein.

      Sollte es dich mal in die Pfalz verschlagen, würde es mich freuen, mit dir durch den Pfälzer Wald zu krabbeln.
      Liebe Grüße
      Dirk

  3. Ich finde es schade, dass ein Produkt aus einem Land, in dem man selbst sein teures Geld verdient, als sündhaft teuer bezeichnet wird im Vergleich zu einem Produktionsstandort, in dessen Land trauernde noch nicht einmal Blumen vor eine Brandruine legen dürfen, wo es Zwangsarbeit und brutale Diktatur gibt.
    einer bezahlt immer: entweder der Kunde oder der Arbeiter. Ausbeutung wäre mir persönlich zu teuer. Und macht für mich keinen Vorteil wett. So weit es vom Angebot möglich ist, verzichte ich gerne auf Produkte aus menschenverachtenden Systemen.

    • Hallo Kai,
      ich nehme zur Kenntnis, dass du dich an dem Wort „Sündteuer“ in Bezug auf das manuelle System von Novoflex störst und das in Beziehung zu China, so verstehe ich es zumindest, setzt.
      Wenn ich mich recht entsinne, ging es in dem Beitrag um einen motorisierten Panorama-Kopf. Er handelte nicht von der weltweiten Produktionstiefe fotografischen Equipments. Das zu untersuchen wäre sicherlich ein großartiger Mehrteiler.
      Hoffentlich hast du aus dem Text mehr mitnehmen können, als dieses eine Wort. Wir können uns gern über totalitäre Systeme austauschen. Ich bin EK 84/1, falls du weißt, was das bedeutet. Allerdings möchte ich für diesen Austausch einen anderen Platz vorschlagen.
      Gruß
      Dirk

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