Die M-Files, Teil 8: Die Minolta CLE

Die M-Files, Teil 8: Die Minolta CLE

Kommentare

  
  1. Dirk Säger sagt:

    Danke für diesen wunderbar zu lesenden Artikel.
    Ihr macht sicher vielen echt richtig Lust, wieder alte Kameras auszuprobieren. Bei mir ist deshalb eine Nikon FM2n mit einem Nikkor 50mm f/1.4 AI eingezogen. Das ist zwar keine Meßsucherkamera, aber bis auf die eingebaute Belichtungsmessung auch komplett analog und dazu noch eine der Kameras, die 18 ! Jahre gebaut wurde.
    Was ich aber eigentlich schreiben wollte, ist, daß auch Nikon mit der SP eine Meßsucherkamera gebaut hat. Leider besitze ich keine, sonst müßtest Du auch darüber noch schreiben. Aber vielleicht kannst Du doch eine auftreiben.

    Viele Grüße, Dirk

    • Jörg-Peter Rau sagt:

      Lieber Dirk,
      vielen Dank für die Rückmeldung. Ja, es gibt viele ganz wunderbare Kamera-Klassiker, und die FM2n ist eine großartige Vertreterin ihrer Epoche und Marke. Ich nehme heute noch meine Olympus OM-1 von 1973 gerne in die Hand und ans Auge, ich habe sie mir 1989 als Schüler gebraucht gekauft. Im OM-System gab es eine ganze Reihe ausgezeichneter Optiken. Ich glaube nicht, dass es heute noch so ein Qualitätsbewusstsein gibt. Oder mit welcher Kamera aus dem Jahr 2021 außer der Leica M-A oder MP wird man in 48 Jahren – also 2069! – noch fotografieren können?
      Zur Nikon S: Kenne ich, sie tauchen immer wieder im Handel auf (gelegentlich aus der Nachbau-Serie von 2000) und sind SEHR verführerisch. Ich habe mich bei den „M-Files“ aber aus gutem Grund auf Kameras und Objektive mit M-Bajonett beschränkt. Das war nicht immer leicht bei so viel Interessantem links und rechts des Weges, aber für diesmal bin ich standhaft geblieben und war froh darüber. Aber wer weiß, was das nächste Projekt mir (und vielleicht auch Euch Messsucherwelt-Leserinnen und -Lesern) bringt.
      Viele Grüße, Jörg-Peter

  2. Jörg-Peter sagt:

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für die Rückmeldung! Ich wollte technisch nicht zu tief einsteigen und habe deshalb das ganze Thema Messsucher-Kupplung und Steuerkurven nur oberflächlich gestreift. Das betrifft nämlich auch die Konica Heaxar RF und deren Objektive, die in einer früheren Folge dran waren. Die Info über die Streuweite in der Minolta-Produktion hatte ich nicht und war bisher von Toleranzen innerhalb eines einzelnen Objektivs ausgegangen (mal sitzt die Schärfe, mal nicht). Klingt aber sehr plausibel, auch wenn der Leica-Mann pro domo gesprochen haben wird.

    Beim 28 und auch beim 40er kommt der Effekt weniger zum Tragen, da mehr gnädige Schärfentiefe vorhanden ist. Auch deshalb reizt das 90/4 die Modelle mit kurzer Messbasis schon ziemlich aus. Wer abblendet oder aufs Tele verzichtet, erlebt gewiss weniger Enttäuschungen. Digital löst Live View das Problem, für mich aber nur in einem Sucher. Die Kamera so vor sich hinhalten… brrrr.

    Und zu der anderen Frage: Im Aufbau sehe ich beim 90er keinen Unterschied zwischen Leitz und Minolta. Das 40er von Minolta hat eine etwas größere Fassung als das von Leitz, macht optisch aber den gleichen Eindruck. Zerlegt habe ich die Teile freilich nicht. Das 28er M-Rokkor ist ganz und gar eigenständig. Ob es was mit dem Prototypen eines kleinen 28ers zu tun hat, das Leica für den Prototypen der M6electronic (dazu gibt es bei Peter Lausch einiges zu lesen) entwickelte? Die beiden Firmen waren ja auch nach dem CL-Projekt über die R-Serie eng verbunden.

    Jörg-Peter

  3. TM1ka sagt:

    Hallo,
    danke für den schönen Bericht.
    Zu den C_ Elmar 4.0 90mm, welches ich hatte:
    Der Unterschied liegt in der Abtastung des Messsuchers. Bei meinen passte der Focus zum Schnittbild leider nur sehr selten. Da die Abtastkurve nicht genau gefertigt wurden. Das hat mir ein Leica Verkäufer erklärt- von 10 sind 8 nicht genau. Diese läuft nicht Parallel wie bei einen M- Objektiv.
    Wie sind die Minolta Gläser gefertigt? Ich vermute- habe ich gelesen – das diese wie die M aufgebaut sind.
    LG Thomas

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