Eine Neue Ära – Kooperation mit Macfilos

Eine Neue Ära – Kooperation mit Macfilos

Kommentare

  
  1. AvatarWolfgang Eggert sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zur Kooperation! Das ist für beide ein Gewinn und der Leser freut sich zudem.

    Und schon lange einmal “nötig”: Vielen, vielen Dank für die immer sehr interessanten Beiträge.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Vielen Dank für die Glückwünsche!

      Das Übersetzen macht einen Riesenspass und ist auch eine gewisse (neue) Herausforderung. Ich weiß, dass es Mike ebenso geht.
      Im Augenblick wähle ich meist Fuji-bezogene Artikel aus, weil ich zur Zeit selbst keine Kamera von Fuji habe (die arme X100T musste ja der Q weichen. Ich bin immer noch nicht sicher, ob ich sie nicht doch hätte behalten sollen, aber zu spät…) und es ein Naturgesetz zu sein scheint, dass Leica-Fans Fuji mögen und umgekehrt.
      Aber es gibt mehr interessante Beiträge auch von Mikes Co-Autoren und zu anderen Themen, als ich Zeit habe zu übersetzen. Ich versuche, dran zu bleiben!

      Schöne Ostertage,

      Claus

  2. Hallo Claus,

    das hört sich interessant an, dass Du mit Mike Evans übereingekommen bist, Blogbeiträge gegenseitig übersetzt zu übernehmen. Diese Seite ist mir bekannt. Dies wird mit Sicherheit den Informationsumfang beider Blog´s steigern.

    In Deinem historischen Abriss wird mir unter Berücksichtigung Deiner bisherigen Artikel auch nunmehr immer deutlicher, was mich bisher am Umstieg zur Leica M (240) gehindert hat. Schön, dass es gerade diese Artikel genau jetzt gibt, wo ich gerade gestern die Leica Ausstellung “100 Jahre Leica” in München mit einer Kurator-Führung absolut genossen habe. Rund 40 Personen, die meisten von Ihnen hatten Leica´s unterschiedlicher Ausführungen umhängen, gaben dem Ganzen dadurch noch einen besonderen “Spirit”.

    Hierbei wurde nochmals deutlich, wofür die Leica Messsucherkamera und deren Folgemodelle bis hin zur M (240) in erster Regel mit geschaffen wurden: Zur Reportagefotografie mit einem Leica-System der besonderen Art. Dafür ist sie prädestiniert, ist erste Wahl. Dies zeigt sich auch in Deinen Aufnahmen (Landschaftsaufnahmen ausgenommen).

    Das schliesst natürlich nicht aus, auch hervorragende und wertvolle Landschaftsaufnahmen mit ihr zu machen, wie auch Du in Deinem Blog in bemerkenswerter Weise zeigst.

    Hier jedoch zeigen sich für meine Art der Fotografie mit Schwerpunkt Landschaftsfotografie ernste Hindernisse auf:
    1. Gerade in Situationen, in denen der Dynamikumfang des Motivs deutlich größer ist als der des Sensors, ist für mich der Einsatz unterschiedlicher Grauverlaufsfilter absolut wichtig. Hier lege ich Wert auf ein weitestgehend technisch einwandfrei belichtetes Foto. Die Gefahr, bei vergrößertem Dynamikumfang ausgefressene oder abgesoffene Bereiche zu erzeugen, entgegne ich bei Filtereinsatz bereits zu Anfang des “Gesamtprozesses” einer Aufnahme eines Fotos.
    Alternative Bildbearbeitungsmöglichkeiten zur Regelung des Dynamikumfangs im Nachhinein entfallen dann fast vollständig. Mehrfachbelichtung mit anschliessendem Überlagern der Aufnahmen werden in der Regel unnötig. Dies scheint mir mit der M (240) nicht ganz so einfach zu handhaben. Wenn auch nicht besonders stark ausgeprägt, so kann man es doch bei Deinen Bildern von der Burg Vlotho erkennen. Hier liegen aber, wie ich es einschätze, Deine Schwerpunkte anders.
    2. Der Liveview ermöglicht zwar ein Hineinzoomen ins Bild, jedoch kein “Wandern des gezoomten Ausschnittes” zur Belichtungsmessung und Bestimmung des Dynamikumfanges. Gerade bei Arbeiten mit dem Stativ in Situationen von Available Light sowie bei kontrastreichen Tageslicht, wie ich es bevorzuge, fehlt mir diese Funktion.

    Ich bin dennoch großer Hoffnung, das Leica bei einen seiner kommenden Modellupgrades hier nachliefert. Dann wäre eine solche Leica M(???) mit den kleinen, manuell einzustellenden Objektiven wohl geradezu eine Offenbarung hinsichtlich Gewicht, Form- und Spassfaktor.
    Spätestens dann würde ich mit beginnen, mit den Füßen zu scharren … um meinen Traum von einer M mit zwei, drei Objektiven Wirklichkeit werden zu lassen

    Sollte etwas hinsichtlich meinen Eindrücken nicht stimmen oder alternativ lösbar sein, so lasse ich mich gerne belehren.

    Herzliche Grüße nach Vlotho,

    Martin

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Martin,

      deine Feststellung, dass die M-Reihe für die Reportagefotografie geschaffen wurde, ist völlig korrekt und in diesem Bereich setzte ich sie meist ein. Denn die Landschaftsfotografie ist bei mir mehr und mehr zur Nebensache geworden. Allerdings würde ich nicht sagen, dass die M9 oder die M dafür ungeeignet sind, das ginge denn doch zu weit. Wenn ich mal Bildbereiche überbelichte, liegt das mehr an meiner Faulheit, entsprechende Filter (die ich habe) vorzuschrauben. Bei der M240 lassen die sich auch problemlos anwenden. Der Dynamikumfang machte mir nicht einmal bei der M9 (die laut DxO unterirdisch war) Sorgen.

      Aber all das, was du sagst, ist vollkommen richtig, für reine Landschaftsaufnahmen sind andere Kameras vermutlich besser. Nur sind mir die Eigenschaften als Messsucherkamera ungefähr 10 000 mal wichtiger als der Rest. Dann die Weltklasse-Objektive, die auf keiner anderen Plattform so gut funktionieren. Und das ist eben der Punkt: Jeder muss seine eigenen Schwerpunkte setzen.

      Also, Martin, keine Belehrung, denn dein Standpunkt ist völlig nachvollziehbar, ein Werkzeug muss eben dem entsprechen, was man damit bearbeiten will…

      Liebe Grüße,

      Claus

      • Hallo Claus,

        natürlich sind weder die M9 noch die M ungeeignet für die Landschaftsfotografie, genauso wie ich Deine Ausführungen ausdrücklich nicht als belehrend empfinde – ganz im Gegenteil!

        Davon ganz abgesehen bin ich absolut begeistert von einer Leica M, welchen Typs auch immer und der Leica Q. Deshalb fällt mir eine entsprechende Entscheidung hin zum Systemwechsel nach Leica zur Zeit auch absolut schwer.
        Wegen der von mir aufgezeigten Punkte jedoch würde sie bei mir im Moment eher als „sehr gute“ Zweite fungieren, welches einerseits meinen Rahmen sprengen würde, andererseits meine Einstellung hin zu nur einem System widersprechen würde. Würden meine fotografischer Schwerpunkt wie bei Dir gelagert sein, wäre meine Entscheidung hin zur Leica M schon gefallen und umgesetzt.

        Für mich gilt es hier einfach noch etwas zu warten und zu hoffen, dass Leica entsprechend die vermissten Eigenschaften einfügt. Gut Ding will halt immer noch Weile haben … 🙂

        Liebe Grüße,

        Martin

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