Das erste Jahr mit der Leica M10

Das erste Jahr mit der Leica M10

Kommentare

  
  1. Lieber Rene
    Claus sei Dank, bin ich auf dich aufmerksam geworden. Deine Reportage über den Werkplatz Schweiz gefällt mir sehr gut, Blick auf die Details, das Wichtige ohne das langweilige Drumherum. Dynamik in SW. Ich selber bin an einem Lanzeitprojekt, eine Reportage über Münchenbuchsee, das Dorf in dem ich lebe.
    Werde in Zukunft öfters auf deiner Seite zu Besuch sein, so wie ich den Blog von Claus fast täglich besuche :-). Bei Claus gibt es immer wieder Interessantes, Amüsantes, Witziges und viel zum Schmunzeln.

    LG aus Buchsi

  2. Rene Pfluger sagt:

    Lieber Claus

    Wie immer ein guter und ausgewogener Bericht. Nach 9 Monaten würde ich meine M10 niemals hergeben. Kompakt und unauffällig. Zuverlässig für alle meine Einsätze von der Fabrikhalle bis zum erklimmen von Gipfeln der Schweizer Alpen.

    Dank Deinem Blog habe ich mich nicht nur für die M10 entschieden, auch konnte ich die richtigen Linsen kaufen.

    Danke!
    René

    PS: Hier eine kleine Arbeit, dank Deiner Hilfe…
    https://blog.leica-camera.ch/de/2018/02/11/die-m10-im-einsatz-am-werkplatz-schweiz/

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Lieber René,

      danke für diese nette Rückmeldung! Ich freue mich ehrlich, dass die Arbeit, die ich mir mit meiner Webseite mache, für andere eine Hilfe zur Meinungsbildung ist. Nicht nur plattes Fanboy-Gequatsche oder nachplappern von Leica-Marketing.

      Ich freue mich insbesondere, weil ich bereits zuvor dein Projekt im Schweizer Leica-Blog gesehen und für mich gedacht habe: Hier ist jemand, der mit seinem Werkzeug wirklich umgehen kann! Und wie immer: Du könntest das auch mit einer anderen Kamera und gutem Glas schaffen, denn der Fotograf macht die Bilder! Aber zumindest für mich muss ich sagen, dass es mit der M10 halt mehr Freude macht!

      Viel Erfolg weiterhin, immer eine Hand am Berg (und eine an der Kamera),

      Claus

      • Ja, der Fotograf muss diskret dabei sein, die M baumelt unter dem Jackett, vielleicht mit dem Elmarit-M 28mm, man lässt dich gewähren, man nimmt dich nicht so richtig ernst und schon hast du ein mehr an Spielraum. So konnte ich den gare du Nord in Paris ungestört fotografieren, fast 90 Minuten habe im 1. Stock entscheide Momente abgewartet, um Aufnahmen zu machen, die erstaunen lassen. Der gare du Nord ist im übrigen auf meiner Homepage: http://www.joachimstorch.de zu sehen, aufnahmeobjektiv 18mm. Im übrigen hat die Polizei meinen Galeristen, der mit großer fotobagage ausstaffiert sich als Fotograf versuchen wollte, schlichtweg aufgefordert, das fotoequipment wieder einzupacken, er war einfach zu auffällig. Herzlich Joachim Storch, Düsseldorf

  3. Hallo Claus,

    hat mal wieder Spaß gemacht, bei Dir zu lesen. Ich teile auch Deine Einschätzung. Nur in einem Punkt habe ich bei der M10 ein (kleines) Störgefühl: Nur ein Kartenslot wäre mir für den professionellen Einsatz zu unsicher. Jetzt kann man sicherlich argumentieren, dass dafür kein Platz mehr in dieser kompakten Kamera ist. Aber der zweite Slot ist nun einmal Standard, zumal es bei Leica ja Probleme mit der Bildaufzeichnung gegeben hatte, was ich bei der M10 auch bemerkt hatte.

    Ist das ein no go? Natürlich nicht, die M10 ist eine tolle Kamera, für die ich das (kleine) Risiko des fehlenden zweiten Kartenslots eingehe. Das würde ich nicht für jede Kamera tun

    LG von Thomas

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Thomas,

      doch, vom professionellen Standpunkt aus ist der fehlende 2. Slot wirklich ein Problem. Als Hochzeitsfotograf z.B. würde mich das echt nervös machen. Aber das gilt natürlich für jeden Auftrags-Job.

      Für die M10 ist der Zug hardwaremässig abgefahren, möglicherweise könnte man ein Backup mit W-Lan laufen lassen, aber das kostet reichlich Akku. Also, no risk, no fun…

      Viele Grüße,

      Claus

  4. Jo sagt:

    Die M7 und die M10 sind die einzigen noch neu ab Werk erhältlichen Messsucherkameras ihrer Gattung mit den Alleinstellungsmerkmalen:

    klein – schnell – einfach

    Ausgestattet mit einem Weitwinkelobjektiv agiert der Fotograf mitten im Geschehen, intuitiv und ohne die Szene zu verändern.

  5. Maurizio sagt:

    Lieber Claus

    Ein toller Jahresrückblick mit deiner M10. Danke, ist immer ein Freude Deine Artikel zu lesen.

    Als Q Besitzer schätze ich die schon für mich die Vorzüge einer Leica und bin erst daran, mich mit dem Messsuchersystem anzufreunden. Dafür habe ich im Moment eine M5 eines guten Freundes ausgeliehen bekommen. Dort ist noch die Belichtungsmessung aber etwas anders. Sichtbar ist diese unten im Messsucher inkl. Messleiste mit Messnadel, Nachführzeiger und Messlineal. Nicht ganz einfach, aber ich bin mir sicher damit Erfahrungen zu sammeln, falls sich doch noch in der Zukunft eine zusätzliche Messsucherkamera dazugesellt.

    Du schreibst oben in Deinem Artikel, dass du in den Städten ein Mini Stativ benützt. Da ich erst seit kurzem mit meiner Q ein Pol, ND Filter sowie ein leichtes Reisestativ benütze und bald München und Kopenhagen besuchen werde, wollte ich Dich fragen, was für ein Mini-Stativ Du in Städten benützt und wo in Deinen Augen die Vorteile oder Nachteile zwischen einem leichtem Reisestativ (circa 1.3 kg) und einem Mini-Stativ liegen.

    Einen lieben Gruss aus der kalten und trüben Schweiz
    Maurizio

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Maurizio,

      der Vorteil bei dem kleinen Manfrotto-Mini-Stativ ist einfach, dass es unten in der Vortasche meiner Hadley Digital seinen festen Platz hat. Kurz: Ich habe es immer dabei, es belastet mich überhaupt nicht. Wenn sich plötzlich der Drang einstellt, ein Foto mit minimaler ISO zu machen, das die Belichtungszeit des aus der Hand machbaren überschreitet, genügt ein Griff in die Tasche. In Städten findet sich in der Regel eine Mauer, Brüstung oder ein Geländer.

      Nichts gegen Reisestative, ich habe auch eins, aber das Ding kann noch so klein sein, man hat es nicht „zufällig“ dabei.

      Ich habe vor einigen Jahren das Manfrotto Mini-Stativ 709B gekauft, es wurde mit einem kleinen Kugelkopf geliefert. Du siehst hier ein Bild (unten in dem dem Beitrag Paris im August 2015) auf dem die M240 darauf montiert ist. Das war auch so eine Gelegenheit: Ich konnte Kamera und Ministativ durch das Gitter auf die Brüstung des Triumphbogens schieben und so mit Live View Fotos machen. Die „grossen“ Stative hingen alle vor dem Gitter fest!

      Ich habe mal kurz nachgesehen: Manfrotto bietet das Stativ in der Form nicht mehr an, aber das „Untergerüst“ (ohne den kleinen Kugelkopf). Man könnte das nehmen und sich einen Kugelkopf dazu suchen, oder eines der „moderneren“ Mini-Stative. Für mich ist das Teil, was ich habe, ideal: Es ist total starr, wenn ausgeklappt, ganz aus Metall (ziemlich unzerstörbar) und hält wegen der breiten Spreizung der Füsse selbst schwere DSLR’s.

      Viele Grüße aus dem ebenso trüben Ostwestfalen,

      Claus

      • Maurizio sagt:

        Lieber Claus
        Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Text und rasche Antwort. Dieses passt wirklich in jede Tasche. Werde mir ein solches Mini Stativ mal anschauen.

        Einen Gruss aus der Schweiz
        Maurizio

  6. Jürgen sagt:

    Hallo Claus,

    sehr schöner Jahresrückblick! Und bei jedem Bild hast Du die wichtigsten DREI zusammengeführt:
    1. zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein
    2. als Fotograf Dein Handwerk perfekt zu verstehen
    3. und eine Kamera dabei, mit der Du Dich wohl fühlst!
    Für den dritten Punkt hast Du mit der M10 einen würdigen Kandidaten gefunden. Bin gespannt auf Dein Fotojahr 2018!

    Jürgen

    • Jo sagt:

      Auch Henri Cartier-Bresson probierte anfänglich eine einfache Brownie Box, eine 9×12 cm Kraus und eine 6×6 cm Rolleiflex in den ersten zehn Jahren aus; bevor er seiner favorisierten 35 mm Kamera dauerhaft treu blieb.

  7. Andreas Budavári sagt:

    Hallo und guten Abend,
    ich liebe Ihre Berichte und Erfahrungen, sie zu lesen ist immer wieder ein Hochgenuss! Chapeau….
    Vielen Dank und ich kann immer davon profitieren.

    Herzliche Grüße vom Tegernsee
    Andreas

  8. Kai sagt:

    Lieber Claus,
    als meine Frau mir zu Weihnachten das Buch „Meine Erfahrungen mit der Leica“ von Dr. Paul Wolf schenkte ( er ist mit den ersten Leicas aufgewachsen und hat sie mit den damaligen Objektiven beschrieben, sozusagen ähnlich Deinem Blog in Buchformat um 1925), schrieb meine Frau mir folgendes Zitat ins Buch: „Ja, ich bin ein Träumer,…denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Welt erwacht.“ Es stammt von Oscar Wilde.

    Sagt das nicht schon alles über das Fotografieren mit einer Leica? Vielleicht gibt es Leica-Sammler und Technik-Fetischisten mit Kameras, die demnächst völlig autonom durch die Stadt sich bewegen und selbst entscheiden, was sie fotografieren, die genau deswegen nicht mit einer Leica M fotografieren, weil sie nicht träumen können? Ohne Traum kein lebendiges Motiv? Menschen, die sich hinter etwas verstecken, um von ihrer Unfähigkeit abzulenken?

    Ist es nicht so, das Kameras, die alles und noch mehr können, die eigentliche Fotografie zunehmend zerstören?

    Es ist einfach schön, eine Leica vors Auge zu halten und sich Zeit zu nehmen für ein Motiv, um es zu fühlen. Und dabei zu riskieren, dass man es verpasst.

    Liebe Gedanken von Kai

  9. Martin sagt:

    Lieber Claus,

    wie wahr, wie wahr …

    Neulich war ich seit langem in einem Fotogeschäft und habe dabei die für mich „alten“ DSLR-Gehäuse im Schaukasten gesehen – klobig, schwer und auffällig.

    Wo ich nun auch auf fast zwei Jahre Leica M-Nutzung zurück blicken darf, verlocken jene mich nicht mehr mit einem „haben-will“-Wunsch. Ganz im Gegenteil, seit die Leica M mich begleitet, interessieren mich Neuauflagen jedwelcher Kameras, auch der M10, nicht mehr.

    Absolute Zufriedenheit mit dem System lässt nur noch den Wunsch nach dem einen oder anderen weiteren Objektiv aufkommen.

    Sollte jedoch die M(240) irgendwann auch bei mir den Dienst erfolgreich vollbracht haben, wird einer M10 oder Nachfolgerin wohl kaum etwas im Wege stehen.

    M – mehr braucht´s nicht …

    Herzliche Grüße,
    Martin

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht.

Folgende HTML-Tags und Attribute dürfen verwendet werden:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

© 2018 - Messsucherwelt

Powered by WordPress - Built by ThemeShift