Die Fuji GW 690 II – nicht kleckern, klotzen!

Die Fuji GW 690 II – nicht kleckern, klotzen!

Kommentare

  
  1. Achim Dederichs sagt:

    Hallo Claus!
    Sehr schöne Bilder aus der Texas-Leica.
    Verstaubt die arme Q jetzt?
    Überlege nämlich, mir eine zuzulegen als „sofort-bereit“-Kamera.
    LG
    Achim

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Achim,

      die Q ist als schnelle Point and Shoot (neben vielen anderen Qualitäten) sehr empfehlenswert, davon abgesehen, dass sie rundherum einfach Klasse ist. Trotz meiner Fixation auf Film käme ich nicht im Traum darauf, auf sie verzichten zu wollen!

      Liebe Grüße,

      Claus

  2. Achim Dederichs sagt:

    Hallo Claus!
    Schöne Bilder mit starkem Ausdruck.
    Verstaubt die arme Q jetzt?
    LG
    Achim

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Nein, nein, die Q hat schon ihre Einsatzgebiete… zur Zeit mehr im familiären „Schnappschuss“-Bereich, oder bei Low-Light (neulich im Bergwerk). Aber ich gebe zu, im Augenblick bin ich so auf analog gebürstet, dass selbst die M10 häufig als hoffnungslos überteuerter Belichtungsmesser eingesetzt wird 😉

      LG,

      Claus

  3. Gilles Grethen sagt:

    Hallo Claus,

    wie schön wenn man auf Gleichgesinnte trifft. Sowohl Dein Artikel wie auch der Kommentar von Kai sind ganz nach meinem Gusto. Das digitale „Zeug“ hat zwar unglaublich viele Vorteile, fasziniert bin ich aber eher von feiner Mechanik.

    Linhof ist in der Tat ein Hersteller den man beachten sollte. Auf der vorletzten Photokina habe ich mir die Technika und die 612er Panoramakamera angeschaut und wurde überaus freundlich und ausgiebig beraten. Ich finde es auch toll dass Linhof noch immer Workshops zu Ihren Grossformatkameras organisiert. Na auf jeden Fall habe ich den Eindruck dass man bei Linhof das Produkt wirklich lebt und nicht nur des Kommerzes wegen produziert.

    Die Bilder aus der Texas Leica sind am Ende nicht schlechter als die aus einer Linhof. Die Texas Leica käme für mich dennoch nicht in Frage weil ich das quadratische Format zu sehr liebe. Ein kurzes Rechteck, also 4×5 oder gleich Panorama wären noch eine Alternative für meine Landschaftsfotografie. Das Leica Format hat seine Vorteile in der Reportage oder Alltagsfotografie, doch für Landschaft ist es mir entweder zu breit oder wieder nicht breit genug . Da bin ich wohl ganz eigen 🙂 .

    Viel Grüsse,
    Gilles

    • Jo sagt:

      Moin Gilles,
      größere Formate im Vergleich zum 35 mm Film – inbesondere in Verbindung mit hellen Einstellscheiben (Mattscheiben) – schätze ich ebenfalls für meine Reisefotografie, soweit sie vor Ort gerade verfügbar sind.
      Ansonsten halte ich es wie ein bekannter TV-Journalist:
      „Glücklichsein heißt nicht, von allem das Beste zu haben, sondern das Beste aus allem zu machen.“

  4. Kai sagt:

    Lieber Claus,
    wo anfangen bei einem so vielseitgen Artikel:-)
    Mittelformat jedenfalls ist einfach toll. Ich habe auch lange damit fotografiert, vor allem die zweiäugige Rolleiflex ist mir sehr ans Herz gewachsen. Aber ich habe auch immer wieder ein Auge auf einen Hersteller, den leider heute kaum noch einer wahrnimmt. Er produziert immer noch hochwertigste Kameras in Deutschland: die Firma Linhof. Eine Panoramakamera wäre ein echter Traum. In Kiel gibt es einen Fotografen, der bringt regelmäßig Bildbände mit Panoramabildern, made mit Linhof heraus.
    Ich selbst habe meinen ersten kleinen Bildband durchgehend mit der Rolleiflex fotografiert. Mich wundert allerdings, dass 90mm Mittelformatbrennweite etwa 39mm Kleinbild entsprechen sollen. Ich war immer von ausgegangen, dass 80er Mittelformat etwa 50mm KB entsprechen.
    Ja, Sylt- da haben wir uns so manches Mal ausgetauscht, noch einmal herzlichen Dank für Deine Bilder. Die Insel ist voller Minderwertigkeitskomplexe, deren Ausdruck dann die Straßen und Lokale verstopft und die bodenständigen und selbstbewussten Sylter nervt. So ist das mit der Armseligkeit, die ihren Status braucht und ohne Skrupel und Rücksicht das eigene ICH (dieses leider verkümmerte und so unglückliche) ganz nach vorne schieben und immer zu in allen Lebenslagen „Hallo hier bin ich“ schreien. Zuhause liegen dann die neuesten Hygge-Ausgaben zu ihrem Lifestiyle, ändern aber komischerweise nichts an deren Glücklichsein.
    Um so faszinierter bin ich, wenn ich mit meiner alten Kiste mir erlaube, neben so einem hochpolierten SUV aus Stuttgart oder Bayern neuester Bauart zu stehen und fremde Leute auf mich zukommen und sagen, was für ein schönes Auto ich denn habe:-) Das Einfache scheint dann doch irgendwie auch das sympathischere zu sein. Beim Fotografenwerkzeug wird das nicht anders sein. Die Fuji Instax bringt Menschen schneller zum Lächeln als die neueste Sony mit Bildfrequenzen schneller als der Schall. Wird irgendwann kommen, dass Sony Motive verspricht, die schneller fotografiert werden, ehe es sie real gibt:-)
    Nun kann ich mich für die Texasleica so gar nicht begeistern, aber dafür, nur 8 Bilder zu haben, die überlegt sein müssen, eh man dann doch etwas aufwendiger als bei der Leica M den Film einfädeln muss. Und zum Schluss feststellt, nichts verpasst zu haben. Anfangs dachte ich ja, Du hättest einen Gastartikel platziert und entsprechend oft habe ich hingeschaut. Aber Du bist eben immer für eine Überraschung gut 🙂
    Was die Neuigkeiten bei Leica betrifft- ich weiß gar nicht, was an Neuerungen überhaupt Sinn machen würde. Ich weiß, Du sehnst Dich nach dem elektronischen Verschluss. Wenn ich dann die Alben meiner Eltern sehe, dann denke ich oft, ich will gar nicht mehr- ich will weniger 🙂
    Liebe Grüße von Kai

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Lieber Kai,

      du darfst mir nicht solche Flöhe ins Ohr setzen! Kaum hatte ich deinen Kommentar gelesen, musste ich erst mal bei Linhof stöbern… aber keine Sorge, ich drehe jetzt nicht völlig durch. Aber wie du sagst: Mittelformat ist toll. Ich zoome in LR in die Scans und kann nicht fassen, was da an Details drauf ist. Nun hatten wir uns zwar geeinigt, dass ein gutes Foto nicht in erster Linie von technischen Parametern abhängt, aber schaden kann’s ja auch nicht… Und ich mag die Texas Leica schon, das Objektiv ist echt ein optisches Juwel (ich brenne schon darauf, mal Porträts damit zu machen), ausserdem ist die Bedienung einer Messsucherkamera für mich so vertraut.

      Brennweite: Steht wirklich so in der Original-Bedienungsanleitung, 90mm entsprächen 39mm bei Kleinbild. Kommt auch hin, wenn ich das den Bildausschnitt des Sucherrahmens mit dem bei 35mm bei der Leica vergleiche: Etwas weniger drauf, aber nicht 50mm oder mehr entsprechend. Scheint also zu stimmen.

      Und das mit den 8 Aufnahmen pro Film, da hast du absolut recht: Man denkt : „Oha, da muss ich aber gut überlegen, was ich knipse!“ Am Ende stellt man fest, dass alles drauf ist, was zur Erinnerung nötig ist. Ich habe auf Sylt 4 Filmrollen gefüllt, die 32 Fotos würden völlig ausreichen, um alle Highlights meines Urlaubs dort in Erinnerung zu behalten. Der Effekt ist bei Kleinbildfilm auch da, aber noch etwas nachdrücklicher bei Rollenfilm.

      Und Leica-Upgrades oder Updates: Sei versichert, so wie ich im Augenblick drauf bin, ist mir ziemlich schnuppe, was da kommt.

      Liebe Grüße,

      Claus

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