Glückssucher

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Kommentare

  
  1. Toller Beitrag mit den passenden Bildern. Der Blickwinkel macht es auch. Durfte meine Frau letztens erfahren. Sie wollte eine schöne Distel in der Abendsonne mit ihrer Beseler Topcon Auto 100 ablichten. Von oben. Ich halte meine Hand vor ihr Objektiv (muss ich, sie ist gehörlos, sonst ignoriert sie mich einfach 😉 ), zeige ihr in Gebärdensprache, ab in den „Dreck“. Sie hat das dann auch gemacht, wofür gibt es Waschmaschinen?! Ich bin schon lange auf das Resultat gespannt, da sie sich aber echt Zeit mit ihrer analogen Kamera nimmt, kann das noch etwas dauern, bis die 36 durch sind.

  2. Herbert sagt:

    Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag und die schönen Bilder. So ein Jahr anhand der gemachten Bilder revue passieren zu lassen ist schon was schönes.

  3. Kai sagt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag,
    der so fern ist von den gähnend langweiligen Artikeln in den meisten Foren und Fotomagazinen. Es ist spannend, ich habe mich vor Jahren selbst gefragt, warum ich eigentlich fotografiere. Wer braucht meine Bilder, wer würde meine Bilder vermissen. Eine Antwort habe ich nicht gefunden, eine mehrjährige Pause folgte. Vielleicht ist es falsch gewesen, die Frage nach dem Warum zu stellen, und vielleicht würde ich heute fragen, wofür fotografiere ich eigentlich? Um zu erzählen, um teilhaben zu lassen, um zu bewegen, um mich selbst zu reflektieren. In einer Ausstellung zum Thema Liebe Lust und Laster wurde ich gefragt, als Gastaussteller dabei zu sein. Spontan sagte ich zu. Doch dann musste ich mich auseinandersetzen mit diesem Thema. Wie würde ich es definieren und wie kann ich vermitteln, was ich bei diesen Begriffen fühle. Herausgekommen ist, dass ich die Bibel studierte nach genau diesen Begriffen. Dann habe ich Zeilen mit einer Nahlinse heraus fotografiert, dass sie nur in der Mitte scharf abgebildet waren. Das Spannende waren die Reaktionen in der Ausstellung. Von totaler Bewunderung über das Nachdenken bis zum erschrockenen Abwenden war alles vertreten. Ich wusste, mit diesen Bildern berührt zu haben und genau dafür habe ich in diesem Moment fotografiert.
    Bei alem denke ich egal ob als Hobby oder als Profi, mach das, was Du tust mit Liebe. Dann wird man genau das auch in den Bildern fühlen. Und das macht glücklich. Ich denke auch, im Betrachten der Bilder entdeckt man nicht nur das Bild, sondern ein ganz großes Stück die Fotografin bzw den Fotografen. Und eine Begegnung zwischen Fotografen und Portraitierten ist eine der intimsten Begegnungen. Wenn nicht, wird das Bild so langweilig wie 100 Millionen andere. Aber von Liebe und Respekt dem Motiv gegenüber entsteht ein Bild, welches eine ganz eigene Seele transportiert.

    • Jolomy sagt:

      „… egal ob als Hobby oder als Profi, mach das, was Du tust mit Liebe.“

      Von einer amerikanischen Fotografin soll dieser Rat stammen:

      „Fotografiere nur das, was dich wirklich interessiert!“

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