Leica M10 Monochrom – Dünen, Sand und Wasser

Leica M10 Monochrom – Dünen, Sand und Wasser

Kommentare

  
  1. AvatarMarkus sagt:

    Guten Abend,
    mit der neuen „R“ sind Sie sehr kritisch bzgl des Sensors umgegangen und haben die Stellung bezogen, dass Sie aufgrund genau dessen nie eine M10R kaufen würden. Die Monochrom nutzt fast den selben Sensor. Weshalb waren Ihre Sorgen bzgl. der Verwacklungsgefahr durch die hohe Pixeldichte und ohne Stabilisator bei dieser Variante nicht (Nicht-)Kaufsentscheidend?
    Gruß, Markus

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Das habe ich im Artikel zur M10-M (beim Turnier) betrachtet und genau begründet. Im Sylt-Artikel gehe ich auch noch mal darauf ein.

      Viele Grüße,

      Claus

  2. AvatarAndreas sagt:

    Ja, toller Artikel und schöne Beispielfotos!
    Ich sehe es genau so – für s/w-Fotografie eignen sich nur bestimmte Motive. Klar abgegrenzte Muster, Formen und Strukturen oder Freistellung auf ein bestimmtes Objekt. Ist die Szenerie zu überladen bzw. es gibt zu viele Ebenen im Bild, fehlt dem Auge des Betrachters eine klare Abtrennung, die man mit einem Farbfoto des gleichen Motivs durchaus erreichen könnte.
    Hat man aber ein Motiv gefunden, das auch in s/w funktioniert, wird das zum richtigen Eyecatcher.
    Auch Portraits wirken oftmals besser, weil ohne Farbinformation der Betrachter nicht von der gezeigten Emotion des Gesichtsausdrucks abgelenkt wird. Auffällige Schminke oder Accessoires stören dann nicht mehr.

    Die starke Vignettierung der Bilder mag ich übrigens sehr.

    Freue mich auf die nächsten Artikel,
    Grüße aus Frankfurt,
    Andreas

  3. Hallo Herr Sassenberg,
    es gibt noch mehr Fotografen auf der Nerd-Skala 14, ich habe nämlich auch eine ;-). Und deshalb gleich eine Frage zur Verwendung des IR-Filters 715. Hatten Sie insbesondere bei offener Blende Probleme mit dem Fokus-Shift?
    Ich verwende ein Filterset von Heliopan bestehend aus gelb (8), gelb-dunkel (15), orange (22) und gelb-grün (11). Nach meiner Erfahrung ist der Fokus-Shift bei Benutzung des 75 Summicron mit dem orange (22) Filter erheblich, mit den Filtern (8), (11) und (15) ist er mir nicht aufgefallen.
    Beste Grüße
    Bernd B.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Herr Beykirch,

      das 75er Summicron ist mit seiner geringen Tiefenschärfe sicher anfällig für solche Effekte. Ich habe es selbst, aber bisher nicht (mit Orange-Filter) an der Monochrom verwendet. Die längste Brennweite mit Filter war 90mm, aber es war das Macro-Elmar, dass eine Anfangsöffnung von f/4.0 hat. Dabei fiel mir kein Fokus-Shift auf.
      Bei 50er und 35er Summilux mit Orange- oder Rot-Filter ebenfalls kein Problem.
      Ich verwende allerdings ausschliesslich B+W-Filter, ausser den RG715, der ist von Heliopan.

      Beim Infrarot-Durchlassfilter kann man den Messsucher gar nicht benutzen. Infrarote Wellenlänge wird anders gebrochen, darum die Infrarot-Markierungen auf den Distanzskalen älterer Objektive. Es bleibt bei der M10-M nur die Möglichkeit, über Live-View (oder mit dem elektr. Aufstecksucher) mit Fokus-Peaking die Entfernung einzustellen.

      Viele Grüße,

      Claus Sassenberg

      • AvatarMike Obert sagt:

        Moin zusammen,
        die alten Leica-Objektive hatten doch alle die zusätzliche Markierung für IR ???
        Gerade eben habe ich meine Zeiss Linsen für C/Y begutachtet, nach dem die Fünfte von fünf auch eine Markierung für IR hatte, habe ich aufgehört.
        Die Markierung für IR ist bei Leica vielleicht mit den Jahren einfach unter den Tisch gefallen.
        Also mit Fokus-Peaking schauen, wo der Strich sein muss für IR, Reissnadel in die Hand, mit Edding rot einfärben und ab dafür. Oder von einem Altobjektiv mit gleicher Brennweite übernehmen….

        Optik ist Optik, da ändert sich nichts, nur weil ein roter Strich auf der Skala fehlt 😉

        Gruß
        Mike

  4. AvatarFrank sagt:

    hallo Claus,
    mal wieder ein Bericht so richtig nach meinem Geschmack. Tränen in den Augen weg gewischt und ran an die Tastatur. Welch tolle Bilder – welch tolle Sprache. So etwas ist heut zu Tage kaum noch zu finden. Danke – Danke!
    Ich selber nutze gerne das 35mm 1.4 und freue mich über die kompakte Bauweise :-). Dazu gesellt sich ein 50mm 1.4 was mir in der Stadt besonders viel Freude bereitet und schwups ist alles was man braucht dabei. Für die Farbe nehme ich entweder die Q oder meine Frau führt Ihre Nikon Z50 aus. Reicht beides für bunte Bilder.
    Eine Frage hätte ich dann noch – den Infrarotfilter 715 von welcher Firma haben Sie diesen?
    Nochmals vielen Dank für diesen herrlichen Bericht ich werde ihn heute Abend nochmal in Ruhe lesen und die Bilder genießen.
    Einen nette Fotogruß von M zu M sende ich und verbleibe
    Frank

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Frank,

      …und Danke für die Blumen! 35er und 50er Summilux sind eine unschlagbare Kombination.

      Der IR-Durchlassfilter 715 ist von Heliopan.

      Viele Grüße und schönen Abend,

      Claus

  5. AvatarJan Dönselmann sagt:

    Der Artikel hat mich in vielen Bereichen sehr angesprochen, so dass ich ihn in Teilen meiner Frau vorgelesen habe (abgeändertes K.Valentin-Zitat!). Wir haben Tränen gelacht, weil wir uns beide wiedererkannt haben.
    Wir sind auch langjährige Syltfahrer und ich werde meine kürzlich erworbene M9Monochrom im Oktober dort zum Einsatz bringen.
    Den Infrarotfilter finde ich ehrlich gesagt zu heftig, ansonsten sehr schöne Bilder, viele Motive sind mir bekannt.
    Liebe Grüße Jan

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Jan,

      das mit dem Infrarot-Durchlassfilter ist eben Geschmack… und das ist halt so ‘ne Sache. Ich find’s okay, aber der Hauptgrund für die relativ vielen Bilder damit war, dass das Wetter und die Wolkenlage einfach so günstig dafür waren.

      Klar, dass ein regelmäßiger Sylt-Besucher die Ecken alle kennt! Trotzdem gibt es so viel wechselndes Licht und Wetterlagen auf der Insel, dass es immer anders aussehen kann. Nach fast vierzig Jahren Inselkenntnis kommt trotzdem immer wieder Neues dabei heraus.

      Viele Grüße,

      Claus

  6. AvatarUli sagt:

    Guten Morgen Herr Sassenberg,
    Ihre Fotos von Sylt erwecken jedesmal bei mir den Wunsch: „Da will ich auch hin.“
    Sehr schöne Bilder.
    Nach meiner nicht professionellen Meinung scheint es mir oft so, dass man insbesondere bei s/w Fotografie nur Wolken in deutlicher Ausprägung braucht, um eine schöne Wirkung zu erzielen.
    (Ja, und natürlich auch den/die Fotografen/Fotografin, der/die das mit der Kamera angemessen einfängt.)

    Eine Frage zu Ihrer Hadley Digital habe ich noch:
    Sie berichten wiederholt davon, in der Tasche zwei Leica M samt drei Objektiven unterzubringen.
    Mir gelingt das nicht so recht ohne befürchten zu müssen, Kamera und Objektive zu beschädigen.
    Kurz: Wie machen Sie das?

    Liebe Grüße.
    Uli Sieboldt

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Uli,

      die Frage zur “Packmethode” der Tasche hatte ich jetzt schon so oft, dass ich eine Bilderserie dazu an den Artikel drangehängt habe! Schau dir das einfach mal an. Bilder sagen mehr als tausend Worte.

      Viele Grüße,

      Claus

      • AvatarUli sagt:

        Hallo Claus,

        Lieben Dank für die Erläuterung und die kleine Fotostrecke.
        Diese Variante ist mir überhaupt nicht in den Sinn gekommen, ich werde sie gerne einmal ausprobieren.
        Liebe Grüße aus dem Rheinland
        Uli

  7. AvatarPhilipp sagt:

    Meine Güte, was für Bilder! Und da ist er wieder, mein Kummer des Brillenträgers, der die M nicht mehr nutzen kann. Auf der Skala der Verrückten würde ich noch Monochrom ohne LCD und EVF drauf setzen, gibt es das? (vermutlich). Pragmatisch dann aber vielleicht doch eher die M-R und die Freiheiten der SW-Nachbearbeitung genießen. Ab 40 MP ist eh alles wurscht (und unser Auge an seinen Grenzen). Und bei Leica hat eben nach der M die kleine CL die meiste Seele, nehme ich halt die…Und doch, warum nicht einmal wieder wie Film denken, einen Filter mitnehmen, das Zonensystem ausloten, M6-Feeling. Klasse gemach, wunderbare Bilder, viel Grau-Stufen-Tiefe. Und ein schöner Artikel über Bildermachen in 2020.
    Beste Grüße aus dem HomeOffice
    Philipp

  8. AvatarKai sagt:

    Henry Ford würde das auch unterstützen, der brauchte für den berühmten Ford T eigentlich auch nur Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Denn der meinte, man könne den Ford T in allen Farben bekommen, Hauptsache, sie währen schwarz…
    Zum Oldtimer passt der Stil am besten. Geniales Foto.
    Aber auch sonst vermisse ich keine Farbe, die entsteht in meinen Träumen. Und ja, vielleicht ist es genau das: Wer ohne digitalen Sucher fotografieren kann, der sieht auch Farbe in Schwarz-Weiß und umgekehrt.

    Sylt ist im Moment auch irgendwie so wohltuend leer. Das könnte mehr so sein:-)

    Lieber Gruß von Kai

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