Leica Q: Design-Ikone im 5. Jahr

Leica Q: Design-Ikone im 5. Jahr

Kommentare

  
  1. K@y sagt:

    Moin
    danke für diese sehr schön gestaltete und informative Seite!
    Ich schaue seit Jahren immer mal wieder (sehr sporadisch) hier rein. Nicht häufiger, weil ich sofort so einen komischen „Kauf-Reflex“ bekomme. Bisher sind es aber nur eine M4 und diverse kleine „Pseudo Leicas“ geworden, wobei mir die Digilux 2 schon wirklich sehr gut gefallen hat (habe sie immer noch!).
    Da ich gerne Stern Bilder fotografiere (allerdings mit einer OM-D), würde es mich brennend interessieren, welche Einstellungen du bei dem letzten gezeigten Bild hier benutzt hast. Blende / Belichtungszeit. Schon toll, sowas mit 28mm hin zu bekommen. Bei mir sind es bisher eher 8mm (im MFT Format).
    Grüße
    K@y

    • Claus Sassenberg sagt:

      Hallo Kai,

      das Bild zeigt die Landschaft am Tarn (Südfrankreich). Ich hatte mich nachts um 01.00 Uhr aus dem (Camping-)Bulli geschlichen und war mit dem Rad ein Stück flußaufwärts bis zu einer Brücke gefahren. Das Foto ist mit 30s Belichtungszeit, Blende f/1.7 bei ISO 400 entstanden. Wenn man hinein zoomt, stellt man fest, dass die Sterne schon „Eier“ sind, weil die Zeit für die Brennweite schon etwas lang ist.
      Die Voraussetzungen für Astrofotografie in den Cevennen sind oft gut, klare Luft und wenig Light-Pollution, weil dünn besiedelt. Auf dem Foto sieht man allerdings die Lichter von Saint Enimie. Die Bäume im Vordergrund habe ich mit einer LED-Fahrradlampe angestrahlt.

      Viele Grüße,

      Claus

  2. Christoph sagt:

    Hallo Claus, bin zufällig auf deine Seite gestoßen. Wirklich toller Beitrag über ein Leben mit der q. Kann dem nur zustimmen.
    Für mich kam die Entscheidung 2019, für die q2. Hauptgrund: eine kleine robuste Kamera, die ich mit Familie mit zwei Kindern überall mitnehmen und an mir baumeln lassen kann. Nach fast zwei Jahren hat sie alles mögliche an Wetter mitgemacht und hat viele Schrammen. Funktionieren tut sie ausgezeichnet. Insofern ist für mich der Spitz- und Staubschutz das entscheidenden Merkmal. Die 47 MP brauche ich nicht wirklich. Eine sehr gute High ISO performance wäre mir wichtiger gewesen, da ich nie mit Blitz fotografiere. Vielleicht erbarmt sich Leica ja bei der q3. Ich würde mir einen guten Augen AF wünschen, da ich überwiegend Menschen damit fotografiere.

    • Claus Sassenberg sagt:

      Hallo Christoph,

      vielen Dank für die nette Rückmeldung! Die Q2 (oder Q) ist wirklich die ideale Familien- und Reise-Kamera, dazu mit sehr viel kreativem Potential. Die Hardware der Q2 ist auf jeden Fall ein Schritt nach vorn. Wie gesagt, dass ich sie wieder weggegeben habe, war letztendlich nur eine (etwas infantile) Trotzreaktion. Aber die Q-P, die ich jetzt habe, ist schön und reicht für meine Bedürfnisse mehr als aus. Vielleicht lohnt sich dann ja ein Upgrade zur Q3…

      Ach, wegen DNG oder JPG: Zugegeben, vielleicht war das mit den „Lichtjahren“ ein wenig zu dick aufgetragen. Aber ich bin nun mal ein Raw-Shooter und „old habits die hard“.

      Viel Freude weiterhin mit der Q2, schönes Wochenende,

      Claus

      • Christoph sagt:

        Hi Claus,
        Ich verstehe das vollkommen. Die RAWler kann man nur schwer zu ‚minderwertigem‘ Kamerainternen Jpg bewegen 🙂 Ich bin nunmal kein guter Fotoentwickler, was die Geduld angeht. Daher bin ich sehr glücklich, dass der Leica Output als Jpg wirklich sehr ordentlich aussieht. Ich hatte zwischenzeitlich eine Fuji X100v zu Hause. Mag sein, dass es genug Fotografen gibt, die aus Fujis Jpgs das maximum raus holen können. Mir hat der Leica Output besser gefallen (OK, Birnen mit Äpfeln, da Vollformat vs APSC). Ist alles eine Sache der persönlichen Vorlieben. Ich bin jedenfalls mit der q2 sehr happy und kann sie nach einigen Nikon und Sony Kameras als das beste Stück Digitaltechnik, das ich je gekauft habe, betiteln. Wenn auch meine Sonys technisch einfach besser sind. Bei der q wird man doch ein wenig ruhiger beim Umgang. Das macht den Charme für mich aus. M-Fotografen werden jetzt sicherlich schmunzeln 😉

  3. Joshy Cyriac sagt:

    Lieber Claus,
    ich bin mir am Überlegen eine gebrauchte Leica Q zu erstehen aufgrund der vielen positiven Beiträge im Netz und nun ja ist eine erschwingliche Leica Kamera für einen Hobbyfotografen. Was ich nicht so leicht raus finde ist ob die JPGs schon gut genug sind oder ob man immer Nachbearbeiten muss. Wie machst du das?

    Danke für deine Zeit und viele Grüsse,
    Joshy

    • Claus Sassenberg sagt:

      Hallo Joshy,

      es nützt nichts, um den heissen Brei herumzureden: Die DNG’s aus einem Raw-Converter (es muss nicht Lightroom sein!), sind Lichtjahre besser als die out-of-camera-JPG’s. Das ist halt nicht wie bei Fuji 🙁

      Die Mühe muss man sich schon machen. Aber hey: Da ist keine Wahnsinns-Nachbearbeitung fällig, ein paar Tonwertkorrekturen und alles ist ok. Das ist in ein paar Sekunden erledigt.

      Viele Grüße,

      Claus

      • Christoph sagt:

        Hallo Claus, halte Lichtjahre für sehr übertrieben. Vor allem, wenn du schreibst, dass keine Wahnsinnskorrekturen notwendig sind. Warum nicht also gleich in Jpg fotografieren und die geringen Korrekturen darin machen?

        Ich nutze meine q2 zu 99% im jpg Modus und erziele dabei für mich persönlich sehr schöne Ergebnisse. Es spart mir sehr viel Zeit. Ist das nicht einer der Gründe für spiegellose Kameras? Man sieht, was man fotografiert. Man ist in dem Augenblick und lichtet ihn ab, wie man ihn wahrnimmt. Wenn man erst Tage oder Wochen später das Foto bearbeitet ist der Augenblick vorbei. Natürlich ist das mein Gedankengang. Es gibt genügend Fotografen, die über Bildbearbeitung ihre Visionen erst zum Leben erwecken.
        Für mich ist die q2 eine Begleiterin des Alltags, meine Doku Maschine für Familie (, andere Menschen und auch Hochzeiten).

  4. Hallo Claus,
    ab und zu schaue ich mal bei Dir vorbei, was es denn so „Neues“ gibt, insbesondere zu Leica Q. Und so bin ich dann über diesen Artikel gestolpert und stimme Dir in allen Punkten zu. Auch ich bin ein reumütiger Wiederkäuer… äh, -Käufer, aber das hatte ich ja schon in einem anderen Kommentar vor einiger Zeit geschrieben. Die Gründen waren und sind genau die Dinge, die Du hier hervorhebst. Hinzu kommt bei mir vielleicht noch, das ich neben den dicken Nikons eben auch etwas leichtes, kleines, unbeschwertes wieder haben wollte, nachdem ich meine erste Leica Q verkauft hatte. Bis heute habe ich es auch nicht bereut, denn m. E. ist die Qualität der Kamera nicht nur von der Haptik, sondern vor allem vom Sensor her mit das Beste, was es auf dem Markt in diesem Kompaktkamerafeld gibt (ich habe da eigentlich sich schon fas alles durch). Und, es geht alles leicht und einfach von der Hand. Auch das 28er ist für mich als Architekturfotograf eine gute Wahl.
    Übrigens habe ich mich bewußt wieder für eine Leica Q1 entschieden und nicht für die Q2. Für mehr nutze ich dann meine Nikon Z7, wenn’s nötig ist. Aber dieses „ich nehme sie einfach mal so mit“, ist so befreiend und dass dann die Bildqualität über jeden Zweifel erhaben ist, macht es für mich perfekt.
    Auch wenn ich mich geoutet habe, kein regelmäßiger Leser zu sein, so komme ich doch immer mal wieder hier vorbei, weil es so oft so interessantes zu lesen gibt. Übrigens, Dein Tipp, die ISO nicht auf 100 sondern auf 200 zu stellen, den ich schon vor einiger Zeit gelesen hatte, ist für mich sehr hilfreich bei meinen LZB’s gewesen. Danke dafür!

    Herzliche Grüße und immer ein spannendes Motiv,
    Hans-Jürgen

  5. Herbert sagt:

    Lieber Claus,
    Danke für den schönen Artikel und die Bilder. Die Q war vor 4 Jahren mein Einstieg bei Leica und ich habe es keine Sekunde bereut. An die 28iger Brennweite habe ich mich sehr rasch gewöhnt und will diese nicht mehr missen. Meine Olympus EM1 ist weiterhin im Einsatz und deckt Themen wie Sport, längere Brennweiten, Makro, … wunderbar ab.
    Ich kann Deine Erfahrungen mit der Kamera nur teilen. Vom ersten Urlaub mit den Kids in Italien, über Tagesausflüge und Familienfeiern – die Q war immer dabei und hat immer „performed“.
    Über ein Upgrade auf die Q2 habe ich kurz nachgedacht und nach Deinem Erfahrungsbericht davon Abstand genommen.
    Die Berichte zur SL2-S haben bei mir nun den Wunsch nach einer Q2 mit diesem offensichtlich hervorragenden Sensor ausgelöst. Auf eine Q2, mit so einem moderne 24MP Sensor, würde ich wohl rasch upgrade – 47MP brauch ich nicht.. Schauen wir einmal ob Leica in dieser Richtung etwas anbieten wird.

    Danke für Deinen Blog, es macht immer Spaß darin zu lesen und ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag.
    LG aus Österreich
    Herbert

    • Claus Sassenberg sagt:

      Lieber Herbert,

      ja, so ein Sensor wie in der SL2-S wäre die Chance gewesen, die Q2 zu einer Kamera zu machen, zu der sich ein Upgrade wirklich lohnt! Ich hoffe, dass die in Wetzlar endlich checken, dass der Megapixel-Wahn nichts mehr mit dem vielbeschworenen „Wesentlichen“ zu tun hat!

      Viele Grüße aus dem verschneiten Ostwestfalen,

      Claus

  6. Markus sagt:

    Lieber Klaus,
    gerne habe ich eben bei einer Tasse Kaffee den Beitrag gelesen. Seit über 1,5 Jahren fotografiere ich ausschließlich mit der Q2. Nur sehr selten (5-10% der Situationen) wünsche ich mir eine 75er Linse als Ergänzung. Ein Q3 mit 75mm würde ich sofort kaufen … wird wohl leider nichts werden, sehe ich auch so. Einstiegsdroge M? … ich fürchte, dass das „Anfixen“ daher gerade schon läuft …. was würdest du an meiner Stelle machen?
    Grüße, Markus

    • Claus Sassenberg sagt:

      Hallo Markus,

      da, wo ich mich befinde, würde ich ja sofort sagen: go for it! Aber zunächst ein Disclaimer: Der Schritt von der Q zu einer M (welcher auch immer) geht deutlich heraus aus einer fotografischen Comfort-Zone. Speziell manueller Fokus bei weit offenen Blenden ist unter Umständen eine frustrierende learning curve. Der Optische Sucher zeigt keine Belichtungsvorschau (keine Kontrolle, ob die mittenbetonte Messung danebenliegt) und „Framing“ ist inakkurat (außer, man fotografiert nur in Live View, und damit verschenkt man die speziellen Stärken der Messsucherfotografie).

      Ich würde zumindest das Angebot mancher Shops nutzen, eine Kamera für ein paar Stunden (oder länger, wenn möglich) auszuleihen und zu testen. Vor allem, ob man ein Gefühl für das Messfeld im Sucher bekommt. Es verzeiht bei Brennweiten ab 35mm aufwärts bei lichtstarken Objektiven keine Nachlässigkeit. Wenn Bilder einen Hauch falsch fokussiert sind, erkennt man das erst am Monitor des Computers, nicht auf dem Display der Kamera.

      Das gesagt, kann man sich schnell an diese Dinge gewöhnen, die Routine stellt sich ein.

      Viel Spaß beim ausprobieren, weiterhin Freude mit der Q2,

      Claus

  7. Dirk Säger sagt:

    Frohes Neues Jahr lieber Claus,
    besser als oben hätte ich nicht über die Q schreiben können. Immer dabei und immer mit der Möglichkeit wunderbare Bilder zu machen.
    Allerdings gibt es Lichtverhältnisse, bei denen man sie nicht mehr aus der Hand benutzen kann und ein Stativ dabei haben sollte, wenn man die schicken Streifen vermeiden möchte. Die Steuerung über die App ist aus meiner Sicht dann auch nicht wirklich rund. Vielleicht sind wir auch nur zu blöd.
    Egal, die Q ist eine wunderbare Kamera und so schön unauffällig. Wie oft bin ich morgens unterwegs gewesen und habe blaue Stunden oder Sterne fotografiert, um dann daheim festzustellen, daß ab einer bestimmten Helligkeit die meisten Bilder von der Q waren.
    Ich wünsche dir ein gutes Jahr und viel Spaß beim Fotografieren.
    LG Dirk

    • Claus Sassenberg sagt:

      Lieber Dirk, dir auch ein gutes Neues Jahr,

      die Streifen in den Schatten sollen vielleicht dekorativ wirken, aber mich nerven sie auch. Darum war es dämlich, bessere Low-Light-Eigenschaften für 47MP wegzuwerfen.

      Die App ist mir auch zu zickig. Wenn’s vom Stativ ohne Erschütterung laufen soll, ist 2 Sekunden Selbstauslöser schneller eingestellt.

      Liebe Grüße, bleib gesund,

      Claus

      • Dirk Säger sagt:

        Aber wie kriege ich dann Belichtungszeiten von mehr als 1s?

        • Claus Sassenberg sagt:

          Ich stelle die Funktion „Selbstauslöser 2s“ auf den Fn-Button (erspart den Gang ins Menü). Zeitenrad auf „+1“ stellen und Daumenrad nach li drehen: Zeit bis 120 Sekunden einstellbar, am Ende kommt die Option „T“ (einmal Auslöser drücken = Verschluss offen, zweites mal = Verschluss wieder zu). lg 🙂

          • Dirk Säger sagt:

            Haha, Danke!
            Du weißt doch, daß ich erst eine Anleitung lese, wenn alle Möglichkeiten der Fehlbedienung erschöpft sind.
            Das probiere ich nachher gleich aus. LG

          • Claus Sassenberg sagt:

            Anleitung lesen? Wie uncool… aber irgendwann muss ich doch mal gespickt haben 😉

    • Moin und Gruß aus Hamburg.
      Ich lese gerade das Thema „App-Steuerung“ und auch mich hat das von Anbeginn gestört. Auf meiner Seite habe ich dazu eine kurze Lösung aufgezeigt, die aber vielleicht schon bekannt ist. Falls nicht und eine LZB mit Stativ gewünscht ist, wäre mein Ratschlag den Selbstauslöser auf die FN Taste zu legen. Somit sind keine Schwankungen/Vibrationen beim Auslösen zu verzeichnen, ich nutze das von Anbeginn und bin damit zufrieden. Die App nutze ich nie, zumal ihr m.E. das wichtigste, nämlich die GPS Funktion fehlt. Das macht Nikon da besser,
      Hier kurz ein Auszug zur Vorgehensweise:
      „Belichtungsreihe einstellen, Selbstauslöser auf die FN Taste legen und schon steht den Langzeitbelichtungen nichts mehr im Wege – und da man alle Einstellungen auch manuell vornehmen kann, also Blende, Anfangsbelichtung, ISO etc. kann man auch brauchbare Nachtaufnahmen fertigen. Vorausgesetzt, man nutzt ein Stativ, aber das ist ja selbstverständlich und nicht nur bei der Leica von Nöten bei langen Belichtungszeiten! “
      Weitere Details sind auf meiner Seite nachzulesen: https://www.das-hamburg-foto.de/leica-q-erfahrungen/
      Beste Grüße,
      Hans-Jürgen

      • Claus Sassenberg sagt:

        Moin Hans-Jürgen,

        danke für dein Lob zur Webseite! Sieht so aus, als hätten wir ziemlich die gleiche Denkweise (witzig, ich habe den Selbstauslöser auch auf den FN-Button gelegt, wie du Dirk in der anderen Post empfohlen hast. Aber das ist eben ein logischer Schritt).

        Ich war neulich auch mal auf deiner Webseite unterwegs und muss wirklich sagen: Sehr coole Langzeitbelichtungen, tolle Bilder!

        Viele Grüße,

        Claus

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  1. […] auf den Markt. Langzeiterfahrungen mit dem System bietet Claus Sassenberg in exzellenter Weise (hier). Claus spricht sogar von einer Design-Ikone und ich muss ihm recht geben. Das Design wirkt auf […]

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