Die Leica Q und das Mondlicht

Die Leica Q und das Mondlicht

Kommentare

  
  1. AvatarGünther Rötter sagt:

    Hallo Herr Dr. Sassenberg,

    Toll! Ihre Ski-Fotos vermitteln die nächtliche Stimmung so intensiv, dass man denken könnte man habe es selbst erlebt.
    Eine Frage hätte ich: Wenn man bei der Q2 die Auflösung erhöht hat um ungestraft digital auf 75 mm vergrößern zu können, ist diese Lösung dann wirklich genauso gut wie eine “echte” Linse mit 75 mm Brennweite?

    Herzl. Grüße

    Günther Rötter

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Guten Abend Herr Rötter,

      man hat dann bei der Q II den gleichen Bildausschnitt wie mit einer 75mm-Optik, aber die Bildgeometrie entspricht 28mm. Das heisst, die Tiefenschärfe bei den unterschiedlichen Blenden verhält sich anders, oder der gewisse “Stauchungseffekt”, der auch schon bei einem leichten Tele wie 75mm eintritt, fehlt.
      Das ist weder gut noch schlecht, sondern schlicht Geschmacksache.
      Die größten Zweifel habe ich wegen der neuen sehr hohen Auflösung. Wenn die Bildstabilisierung nicht noch mal leistungsfähiger wird, muss man die Belichtungszeiten, die aus der Hand möglich sind, sicher nach oben korrigieren (also kürzere Zeiten wählen, als mit der “alten” Q).

      Warten wir’s mal ab, viele Grüße,

      Claus Sassenberg

  2. AvatarMaurizio sagt:

    Lieber Claus
    Tolle Fotos und Beitrag. Das muss wirklich ein einmaliges Erlebnis gewesen sein und dieses so fotografisch festgehalten zu haben zeigt, dass Technick und der Fotograf hinter der Linse ein gutes Team sind. Gratulation.

    Ich bin zwar neugierig auf die neue Q2, sehe aber selber keine Notwendigkeit meine heutige Q durch die Neue zu ersetzten. Denke das die heutigen Vollformatkameras technisch schon so gut sind, dass nur in gewissen Extremsituationen messbare Unterschiede geben wird. Überall dort wo ich die Q nicht wegen ihrem super AF, EVF Bildstabilisator brauche, nehme ich immer noch gerne meine M10.

    Lieben Gruss
    Maurizio

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Lieber Maurizio,

      ich sehe das genau wie du. Wer die derzeitige Q hat, muss sich überlegen, was er mit der “Neuen” wirklich gewinnt. Wie bei allen Upgrades nutzt die Kameraindustrie die Naivität vieler Nutzer aus, die immer noch glauben, mit einer neuen Kamera mit “mehr Features, mehr Dynamik, mehr Auflösung”, etc. würden sie automatisch plötzlich bessere Bilder machen (und da ist auch Leica keine Ausnahme).

      Das Gute bei Leica ist, dass die Modellzyklen so lang sind, dass man von derartigen Anfechtungen nur alle paar Jahre gestresst wird.

      Das gesagt, muss ich zugeben, dass ich die Q II vermutlich nehme, und zwar aus dem Grund, dass (wie du dich vielleicht erinnerst) meine derzeitige praktisch neu ist, weil sie der Customer Care gegen meine “eigentliche”, drei Jahre alte Q ausgetauscht hat. So kann ich diese Kamera in den nächsten Monaten ohne wirtschaftlichen Verlust gut “umsetzen”.

      Trotzdem bleibt mein in Absatz 1 geäussertes Statement. Wer nur in mannigfaltigen Kamerafunktionen und DxO-Ranking denken kann, würde sowieso nie eine Leica nehmen, geschweige denn auf die Idee kommen, mal mit Film zu fotografieren.
      Dass die wahre Befreiung in der Limitation liegt, ist eine Grundwahrheit, auf die viele erst nach einem langen Reifungsprozess kommen. Das schliesst auch ein, die Vorstellung neuer Kameramodelle entspannt zur Kenntnis zu nehmen.

      Liebe Grüße,

      Claus

  3. AvatarKai sagt:

    Lieber Claus,
    ich warte, bis Du die D-Lux wieder abstößt. Hatte eigentlich gleich gedacht, dass Du mit ihr fremdeln wirst…. Der Gute ist der Feind des Besseren…:-)
    Die Q hat denke ich die Fotoindustrie mächtig durchgerüttelt, Ricoh versucht gerade ebenfalls sich mit einer Edelkompakten, allerdings völlig überladen. Mich beeindruckt einmal mehr die Sensorleistung auch in Hinblick auf das optische Resultat. Die Bilder erinnern mich an meine Dunkelkammerzeit, wenn ich mit blauschwarzem Entwickler gearbeitet habe. Es kommt so etwas wie Kinostimmung auf. Wie zeigt sich die Q von der Akkuleistung her bei den doch recht tiefen Temperaturen?
    Habt Ihr zwei Bullis? Dieser sieht doch seh nach einem Multivan aus 🙂

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Lieber Kai,

      du hast mich da richtig eingeschätzt. Ich bin ein bisschen angefressen wegen der D-Lux, will ihr aber noch eine Chance geben, wenn ich wieder mehr Rennrad fahre als jetzt. Das Problem ist natürlich, dass man völlig verdorben ist, hat man erst mal mit der Q gearbeitet. Sie ist im wahrsten Sinn des Wortes unvergleichlich, und da schliesse ich auch ihre “Peers” im Vollformat- und APS-C Bereich mit ein. Die Fuji X100 haben sie auch verdorben. Ich sah neulich das aktuelle Modell in Natura und dachte: “Irgendwas ist hier anders”, bis ich drauf kam. Sie ist größer geworden! Ja, sowas blödes! Nur, um die ganzen schwachsinnigen Funktionen unterzubringen. Bye bye, Fuji.

      Der Akku der Q hält sich bei normalem Gebrauch so lange, dass ich, obwohl ich immer einen Zweitakku dabei habe, den an einem “normalen” Fototag nie gebraucht habe. Selbstverständlich könnten niedrige Temperaturen die Laufleistung verschlechtern, aber selbst bei -17° Grad habe ich das nicht signifikant wahrgenommen.

      Zwei Bullis, hi, hi. Nee, das war Michls neuer T6, mit dem er uns kutschiert hat 😉

      Liebe Grüße in den Norden,

      Claus

  4. AvatarPeter sagt:

    Hallo Claus,

    das sind tolle Bilder von einem Erlebnis, das bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird. Unfassbar, was mit heutigen Kameras alles möglich ist.

    Viele Grüße
    Peter

  5. AvatarDirk sagt:

    Moin Claus,

    schön, wieder einen Eintrag von Dir zu lesen. Die Beschreibung der Ski-Tour ist super und natürlich darf dabei die Q nicht fehlen.
    Q2 ? Da heißt es nur abwarten und Tee trinken. Sie wird sicher anders sein, besser…. vielleicht.

    LG Dirk

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