Ein Beitrag von Gastautor Jörg Bergs

Im letzten Oktober, kurz vor Veröffentlichung der „sagenhaften M11“, DER Kamera, auf die alle seit Jahrzehnten gewartet hatten, legte ich mir die M10-R für einen sehr guten Preis zu. Nachdem sich die Gerüchteküche über die bevorstehende M11 immer weiter verdichtete, schleuderten die Leica Stores die M10-R mit hohen Nachlässen über die Theke. Bloß schnell weg mit diesem Lückenfüller.

Man las recht wenig aus den üblichen Quellen über diese Kamera. Die M10 Classic dominiert nach wie vor die Welt der Influencer, um nun von der M11 beerbt zu werden. Aber was ist die M10-R für eine Kamera? War sie wirklich ein Lückenfüller zwischen M10 Classic und M11? Lag es wirklich am Rohstoffmangel? Hätte die M11 früher erscheinen können, wenn es Covid mit seinen weltweiten Auswirkungen nicht gegeben hätte?

Nun, ich bin kein Leica Fanboy und sehe gewisse Dinge kritisch. Ebenso bin ich als Gründer von MeinFilmLab vorbelastet, was Farben und Kontraste betrifft. Ein Portra 400 in korrekter Anwendung und Ausfilterung mag zwar bei weitem nicht das Auflösungspotential aktueller Digitalkameras erreichen, liefert jedoch Farben und eine Dynamik, die immer noch jeden aktuellen Sensor übertreffen.

Leica M7 und Portra 400

Warum griff gerade ich also zur M10-R? Weil ich das Wesentliche meiner M240, meine erste digitale M, satt hatte. Die Farben waren, wenn nicht im gedämpften Mittagslicht fotografiert, ein graus. Unter Kunstlichtbedingungen dominiert grün/gelb und ab Iso 2000 sah ich oft aufs Banding. Bei Hauttönen dominierte die Farbe Rot. Das Wesentliche endete für mich nach der Aufnahme, denn dann ging die unwesentliche und für mich nervige Arbeit an den Dateien los. Gewiss, Rohdateien müssen, wie ein gutes Negativ auch, bearbeitet werden. Weicht die Rohdatei allerdings von gewissen eigenen Ansprüchen teilweise enorm ab, kommt Frust auf. Nun, aufgrund beruflicher Vorbelastung im Labor bastelte ich mir flott ein Profil für die M240, um schneller an mein gewünschtes Ergebnis zu kommen. Trotzdem stellte mich die M240 nie zufrieden. Anders jedoch die M246 Monochrom. High-ISO in Schwarzweiß war ohne Banding möglich. Und, mit Blick und Bedacht auf nicht ausfressende Lichter, überzeugten die Ergebnisse.

Leica M10-R, JPG aus Kamera

Hübsch waren die Dicken nicht. Farblich und beruflich bin ich entweder mit Film unterwegs, oder im Pressebereich mit einem Canon EOS-R System, was out-of-the Box für mich das Wesentliche darstellt. Präzise Farben, schnellster und zuverlässiger AF und wenig Gefummel bei angenehmen Preis.

Ich könnte also bei meiner M7 bleiben, hohe Seriennummer, neuer MP Sucher und, bis auf die unzuverlässige Erkennung der DX Codierung eine sonst zuverlässige Kamera, die mich seit Jahren überall hin begleitet und nie Probleme machte.

Dennoch darf ich den Blick auf die digitale Welt nicht verlieren. Da wir im Lab auch analoge Abzüge von digital anfertigen, bin ich beruflich nicht nur auf analog, sondern auch auf die neue binäre Welt angewiesen. Und die M240 musste weg.

Leica M10-R

Monetär reden wir auf hohem Niveau. Ich bin weder ein Sammler noch ein Jäger. Eine Kamera muss bei mir einen jahrelangen Job erledigen und das versprechen, was die Werbung anpreist. Im Oktober traf sie dann ein, die M10-R. Werbung habe ich keine gesehen, vielleicht einen Artikel in der LFI, aber dort ist immer alles toll und super.

Ein leichtes Lächeln entfachte meine Gesichtsmuskulatur beim Auspacken und befummeln des neuen Zuwachses. Die M10-R ist von meiner M7 faktisch kaum bis nicht zu unterscheiden. Super! Das die Akkuleistung 1/3 geringer ausfällt im Vergleich zur alten Dicken stört mich nicht, da ich digital wie analog arbeite. Eher langsam und bewusst. Für schnell und drauf habe ich das o.g. EOS-R System. Die M10-R kann allerdings auch schnell. Da ich die M10 nur aus dem Freundeskreis kenne und diese bewusst übersprungen habe, kommt mir die M10-R nicht viel langsamer vor. Serienbilder erstelle ich ohnehin nicht. Bei Unsicherheit sind es maximal zwei, drei Aufnahmen. Fertig.

Der Verschluss ist der erste digitale M Verschluss, der mir akustisch gefällt. Das leise „Klack“ oder „Klock“ des rollenden Tuchverschlusses ist ein Genuss, das nach wie vor ein Alleinstellungskriterium darstellt. M240 klang scheppernd, unpassend. Ab M10-P stellte sich eine gewisse Befriedigung ein, super! Und der Verschluss mitsamt der altbackenen Messmethode ist der Grund, warum dieser Artikel erst jetzt erscheint. Ich hatte Claus zu Beginn des Jahres einen langen Bericht versprochen. Ich wollte die recht unscheinbare M10-R allerdings gegen den neuen Boliden M11 antreten lassen. Und das Thema Verschluss gibt meiner persönlichen Vorstellung einer digitalen M Recht: Ich bin kein Freund eines permanent offenen Verschlusses. Gerade beim digitalen M Sektor, wo kein Ultraschallsystem für eine automatische Abschüttlung von Staub den Sensor halbwegs sauber hält, halte ich das Konzept der M11 für schlecht. Ich selbst säubere meine Sensoren mit Sensorfilm, einem Reinigungsmittel aus der Vinylbranche. Nach der Säuberung mit diesem Produkt sind meinen Sensoren sauberer als bei Auslieferung, und das über viele Monate hinweg. Bei der M11, die im Freundeskreis sehr beliebt ist, büßt diese Kamera jedoch Punkte ein, da die Säuberung der Sensoroberfläche, oder besser gesagt der über dem Sensor befindlichen Schutzfläche, immer mehr Arbeit für die jeweiligen Anwender bedeutet. Dazu nutzt sich der Verschluss viel schneller ab. Ich habe zwar keine Kenntnis, für wie viele Auslösungen der flüsterleise M10-P Verschluss ausgelegt ist, aber eine M11 dürfte als erste digitale M schneller beim Service landen als ältere Systeme. Und der Leica Service ist aufgrund extrem langer Lieferzeiten gefürchtet. Meine M7 war zweimal über die Jahre beim Customer Care und damit bis zu 3 Monate weg. Handarbeit hin, Manufaktur her: Ist was an meinem EOS System defekt, habe ich dieses nach wenigen Tagen repariert zurück. Analog habe ich Verständnis für längere Reparaturen wegen der mechanischen Bauteile, die aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage nicht immer direkt lieferbar sind (und aufgrund mangelndem Personal, das sich mit Feinmechanik auskennt!), aber digitale Kameras in Modulbauweise sollten schneller durch die Servicestelle fließen. Meine alte M246 hatte ich immerhin nach 3 1/2 Wochen zurück als diese zum Service musste. Die M240 hatte den Service in den knapp 4 Jahren nie gesehen, immerhin!

ISO100 war ein Problem bei der M10, nicht bei der M10-R. Es sind keine Dynamikeinbußen zu befürchten. Im Gegenteil. Nach Auswertung von vielen M11 und M10-R DNG´s beschleicht mich das Gefühl, das der Sensor der M10-R aus dem gleichen Guss ist. Schatten und Lichter bieten bei der M10-R exakt die gleichen Reserven im Vergleich zu M11 Bilder. Bei der Bearbeitung finde ich keine Unterschiede in der Dynamik. Im englischsprachigen Leica Forum munkelt man über eingesetzte Sony Sensoren. Die Dynamik ist gleichzusetzen mit aktuellen Top Brands anderer Hersteller und damit gegenwärtig sehr gut. Lediglich ein Portra 400, leicht überbelichtet, bietet noch mehr Dynamik, aber weniger reelle Auflösung, zumindest im 35mm Format.

Kommen wir zu den Farben, die mir bei Leica nicht wirklich gefielen. Den automatischen Weißabgleich der M240 fand ich katastrophal und ich änderte diesen später in der Bearbeitung manuell. Ouf-of-the Box bin ich nach wie vor Canon Kind, an den RAWs oder JPGs muss ich kaum bis nichts mehr ändern, falls schnell abgeliefert werden muss. Bei Leica hat sich die Situation über die M10 bis zur M10-R und M11 schrittweise deutlich positiv geändert. Ich mag nicht über einen Leica Farblook philosophieren, da DNGs eine Bearbeitung benötigen, exakt wie ein Negativ im Labor für ein perfektes Ergebnis ausgefiltert werden muss. Die JPGs aus der M10-R und M11 sind ebenfalls deutlich besser als die aus der M240, aber von einem wirklich guten Optimum noch entfernt. Fuji hat diesbezüglich meiner Meinung nach die Nase vorn, auch, weil ich diverse (Film-) Profile in diesem System als Basis einstellen kann. Da wir digital allerdings unendliche Möglichkeiten der Bearbeitung haben, mag ich die Diskussion an dieser Stelle beenden, da dies alles eine objektive Betrachtung des eigenen Geschmacks darstellt. Für mich sind die Farben von Film, allen voran die vom Fuji 400H und der Portra Serie, das Maß der Dinge. Im Lab selbst jage ich die Leica DNGs durch die Fuji Software und erziele damit den Look, wie ich ihn mag. Ich kann somit digitale Aufnahmen mit meinen analogen Scans mischen, ohne das es zu extremen farblichen Abweichungen kommt. Perfekt. Das nimmt mir viel Arbeit ab und ich bewege mich damit farblich auf Filmebene. Evtl. biete ich das für hiesige Blogleser- und Teilnehmer zum Testen an.

In der Vergangenheit lag der automatische Weißabgleich bei der M240 ziemlich oft daneben. Grün/Gelb war ein Problem und ich musste kräftig in die Farbkanäle greifen, um zu einem für mich befriedigendem Ergebnis zu gelangen. Ein Grund, warum ich zur M7 greife: Film bietet eine Bildbasis, die ich ohne zusätzliche, teils langwierige Bearbeitung erreiche. Und das in linearer Form, Bild für Bild. Bildserien aus der M240 musste ich teilweise einzeln nacheinander bearbeiten, weil jedes Bild unter etwas schwierigen Lichtbedingungen stets andere Farben und einen anderen Weißabgleich bot. Und das kostete Zeit, will man ein sehr gutes Endergebnis erreichen. Selbst mit guten Profilen. Mit der M10-R und der M11 hat sich der automatische Weißabgleich verbessert, auch die Farben sind natürlicher als mit Leica M Systemen zuvor. Dem CCD der alten Systeme wird eine farbliche Magie reininterpretiert, allerdings mussten auch diese Files, je nach Lichtsituation, recht gut bearbeitet werden.

Zum Thema High-ISO gibt es nicht viel zu schreiben. Aktuelle Digitalkameras, erst Recht in diesem Preissegment, haben zu liefern. Und zwar ohne viel Rauschen, Banding und sonstige Artefakte. Und das leistet die M10-R. Das Marketing gibt ein besseres Rauschverhalten im Vergleich zur Ur-M10 an. Vergleicht man Bilder der M10 und M10-R, die unter gleichen Bedingungen aufgenommen worden, kann ich diesem zustimmen. Einige Testberichte sind der Meinung, dass die M10-R mehr rauscht. Man muss allerdings die höhere Auflösung in die Bewertung mit einbeziehen. Und hierbei meine ich, dass die M10-R, wie im Marketing angegeben, etwas weniger rauscht.

Kam ich bei einem Städtetrip ein ganzes Wochenende mit einer Akkuladung mit der M240 zurecht, so ist bei der M10-R spätestens am Abend oder am Tag darauf ein Akkuwechsel angesagt. Ein Ersatzakku ist also Pflicht, was mich nicht stört. Ein großes Plus der M11, deren Akku weitaus länger durchhält.

Fazit: Endlich ein kompaktes digitales M System, das überzeugt und sich gegenüber der aktuellen M11 nicht verstecken muss. Im Gegenteil! Bis auf den großen Akku und der fehlenden Bodenklappe (die ich digital seither für überflüssig halte), überzeugt mich die M11 nicht. Ich bin immer noch der festen Meinung, das 24 MPixel selbst für große Prints mehr als ausreichen und die nun eingesetzten 40MPixel für mich persönlich das Maß der Dinge darstellen und schon overkill sind. Der leise Verschluss, der bis zur Aufnahme im klassischen Modi immer verschlossen ist, die nun gute Farbleistung und gepaart mit der M10-M für den Einsatz gleicher Akkus sollten mir für die nächsten Jahre reichen.

Nach vielen Tagen, Monaten und gefühlt Jahren wird es aber in der gegenwärtigen Sommerhitze Zeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ausgepackt werden darf nun eine fabrikneue Leica MA 🙂 TriX ist dabei und der Portra liegt bereit. Kein Akku, kein offener Verschluss und Staub ist bei uns im MeinFilmLab auch kein Problem.

13 Kommentare

  1. Moin Jörg Bergs,
    seit 1982 dient mir meine M4-P für scharzweiße Portraits und ab 1992 greife ich für Farbaufnahmen zur 500C/M, da die Farben einfach „cremiger“ anmuten – bei gleichem Farbnegativfilm, der Entwicklung sowie Ausbelichtung im Fachlabor. Vielleicht ist das dem Vergrößerungsmaßstab vom Negativ geschuldet, denn ein 12×18 Abzug vom KB wirkt „dünner“ im Vergleich zum 18×18 Foto vom MF. Auf Flugreisen verwende ich meine EOS 5DII i.V. mit einem FF7500 Laserprinter …

  2. Gerhard Meck

    Hallo Madame B. und Hans E.,
    klar liegen Sie richtig, was Leica-Preise betrifft. Wird hier auch nie verschwiegen und öfters bedauert. Bis dahin, dass die neue M (11) deshalb für etliche Profis nicht mehr in Frage kommt. Was auch hier und nicht nur hier offen kommuniziert wird. Der Fairness halber darf aber gesagt werden, dass Jörg Bergs davon sprach, die M10-R sei die „M 11 für Arme“. Er schrieb nicht, es sei eine Leica oder eine Kamera für Arme. Ein Unterschied. Begibt man sich auf die enorme Preishöhe der M 11 (mit 8.350 € für den Body allein), und schaut von dort zu den Modellen M10 und M10-R hin, fallen diese für Leica-M-Fotografen spürbar erschwinglicher aus und stellen eine materielle Alternative dar. Bei vergleichbarer Qualität. Da, finde ich, hat Jörg Bergs recht.

    • Hallo Herr Meck,

      rund um 2009 gab es die MP und M7 für 3000€, neu. Vor zwei Wochen wurde der Preis der MA erheblich angehoben und kratzt an den 5000€. Eine M6 im guten Zustand konnte man 2016 für rund 800€ gebraucht kaufen. Heute heißt es pre-owned und die Preise tun einfach nur noch weh. Leica ist (zunehmend) eine Geldanlage, wobei ich im Moment eine Trendumkehr feststelle: Hochpreisige Gebrauchtware wird nicht so schnell verkauft wie noch 2021.

      Positiv anzumerken ist der Werterhalt des M Systems. Wenngleich analoge Systeme im Wert deutlich zugenommen haben, verkauft sich eine gebraucht gekaufte M240 immer noch ohne Verlust. Ein digitales Canon System ist nach wenigen Jahren deutlich weniger Wert.

      Ich darf an dieser Stelle allerdings anmerken, das ich nun „raus“ bin. Eine neue M kommt bei diesen Preisen für mich nicht mehr in Frage, auch bin ich nicht bereit in neue Objektive zu investieren (meine MA habe ich zu einem Sonderpreis erhalten; die alte M4 durfte dazu den Besitzer wechseln). Im recht schlecht bezahlten business Sektor würde ich keine Sekunde an die Anschaffung eines entsprechenden AF Leica Systems verschwenden.

    • Arne Jäger

      Hallo,

      Mir ist die Überschrift auch aufgestoßen. Eine Leica, insbesondere eine neue ist einfach keine Kamera für Arme. Erst recht nicht, wenn man auch noch Objektive benötigt. Das ist für mich auch grundsätzlich in Ordnung. Wenn Leica gut davon leben kann und weiterhin sehr gute Kameras und Objektive baut ist das für mich in Ordnung. Ich kann sie mir halt schlicht nicht leisten und schaue mich woanders um.
      Mir ist allerdings nicht klar inwiefern eine „M11 für Arme“ etwas anderes sein soll, als eine „Leica für Arme“. Der Fixpunkt bleibt „für Arme“ und auch die M10-R ist dafür einfach mal zu teuer, auch wenn sie günstiger als die M11 ist.
      Der Artikel selbst hat mir sehr gut gefallen. Ich hätte ihn auch gelesen, wenn die Überschrift „Eine günstigere Alternative zur M11“ gewesen wäre.

  3. Madame B.

    Die Überschrift ist unpassend.

    Vor allem für „Arme“. Zum Glück bin ich von diesem Zustand nicht betroffen, würde mir dennoch keine derart teure Kamera kaufen.
    Und wenn ich für so eine M10-R dann statt 7000 nur 5000 Euro zahle, dann ist das für Reiche vllt ein Schnäppchen, für die Mittelschicht weiterhin unbezahlbar. Von der Technik und dem Preis Leistungsverhältnis mal ganz abgesehen.

    Schöner Schreibstil, hoffe aber nicht das immer solche reisserischen Überschriften kommen sonst wäre ich als Leser in Bälde weg.

    VG

  4. Heinz Schierenberg

    Hallo Jörg, habe mit Interesse Dein Urteil zur M 10-R (aber auch zur M 10) gelesen.
    Zusätzlich würde mich aber noch eine kleine Ergänzung gefallen. Warum ist es nicht sinnvoller, bei der EOS R zu bleiben, als sich mit den bildbearbeitungsintensiven und preislich anspruchsvollen M´s zu beschäftigen?

    Vielen Dank für Deine Meinung.

    Herzliche Grüße – Heinz

    • Hallo Heinz. Mein EOS System nutze ich für Aufträge, also für meist alles, wo es schnell gehen muss. Das System liefert halt ab. Gewiss ist die R ohne Griff als erste spiegellose Kamera von Canon größentechnisch mit der M240 vergleichbar und damit wirklich recht kompakt. Die Objektive sind, mit Ausnahme des 35er und 50er, allesamt recht groß (und gut!)

      Privat und auf Reisen (und weil ich keinen Film in die R einlegen kann) nutze ich meist das M System. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: es ist klein, handlich und qualitativ auf höchstem Niveau (Objektive und Feinmechanik). Menschen in meiner fotografischen Umgebung fühlen sich nicht gestört und ich kann in Ruhe meine eigenen Projekte verfolgen. Die Bildbearbeitung nimmt mir mein Fuji System zum Großteil ab. Über den Preis schweigen wir besser. Wobei ich anmerken darf, das Canon R Objektive ebenfalls mittlerweile recht teuer sind. Die elektronischen Spielereien sind natürlich alle eine Versuchung wert; privat reicht mir oft Blende, Zeit und ISO völlig aus.

      Viele Grüße
      Jörg

  5. Was für eine bescheuerte bis zynische Überschrift (daran ändert auch das Fragezeichen nichts)! Welcher Arme wird sich je mit dem Gedanken herumschlagen dürfen, ob er jetzt mal eben 8000€ für eine Kamera ausgeben will?

    • Die Überschrift ist natürlich bewusst provozierend gewählt. Deine Wortwahl allerdings auch und etwas unpässlich. Leica ist eine Luxusmarke, die nicht jeder monetär bedienen kann.

    • Claus Sassenberg

      Dieser Kommentar wurde nur auf Wunsch von Jörg Bergs freigegeben. Kritik ist in Ordnung, die Wortwahl jedoch nicht. Ich muss hier praktisch nie moderieren, weil alle höflich sind. Davon kann in diesem Fall nicht die Rede sein. Das mag in irgendwelchen Foren durchgehen, aber auf meiner Webseite werden die Gastautoren nicht so angegangen.

  6. Hallo Jörg,
    genau das sind auch meine Erfahrungen mit der M240, insofern würde ich mich freuen, wenn Du ein Preset bereitstellen würdest. Danke und Viele Grüße vom
    Henning

    • Claus Sassenberg

      Hallo Henning,

      ich antworte mal für Jörg, weil ich weiss, dass er gerade in Urlaub ist und vielleicht nicht immer „on“ ist. Also Geduld.

      Viele Grüße,

      Claus

    • Hallo Henning, die Profile sind alle in unserer MFL Fujisoftware, was dir leider wenig nützen wird. Ich kann dir allerdings ein paar DNGs gerne auf Filmlook wandeln, kein Problem.

      Viele Grüße
      Jörg

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