Leica Q: Das dritte Jahr – auf dem Weg zum Klassiker

Leica Q: Das dritte Jahr – auf dem Weg zum Klassiker

Kommentare

  
  1. PPalada sagt:

    Lieber Claus,
    ich teile die große Liebe/Wertschätzung für die Q, als alter 28er Fan hat sie die M schlicht gekillt, naja, ich muss fairerweise sagen, dass ich als Brillenträger (Gleitsicht-Alters-Leiden) eh quasi behindert war. Da ist der EVF eine Offenbarung. Und dann die Macrofähigkeit…und die RealTime-Belichtungskorrektur! Nach wenigen Wochen habe ich die M gar nicht mehr bedienen können. Und verkauft. Punkt. Aber da ist eben nur das 28er, so großartig diese Linse mit dieser Kamera abgestimmt ist!!! Und sie ist schon irgendwie ein Klotz, kein schlimmer, ein feiner, aber nicht das filigrane Werk wie die M., für den Menschen vor der Linse (das ist klares Feedback, oft gegeben). Hast Du eine M, lachen die Leute “ist das eine Kamera?” und Du hast das Bild. Q, eher nicht. Aber sie bleibt, sie ist ein Meilenstein!
    Da habe ich jetzt eine Frage an Dich: seit kurzem habe ich eine digitale CL, schraube alte M-Linsen darauf, Bildqualität großartig, und die Menschen grinsen über das putzige Ding mit den alten Linsen. was meinst Du? Passt nicht in Deine Kette an Cameras, aber trotzdem, schon einmal überlegt?
    Beste Grüße
    Philipp

  2. Andreas sagt:

    Ich habe meine Q nun auch so lange und lebte die letzten Jahre in Peru. Die Kamera war mit mir im ganzen Land, von 35 Grad und Stränden bei Mancora, im feuchten Amazonasgebiet, in den Wüsten um Nazca oder in Eis und Schnee auf 5000 Metern. Nie hat mich die Q im Stich gelassen. Sie ist für mich nahezu perfekt, mit der besten Benutzeroberfläche, intuitiver Bedienung und einer Traumlinse. Sie ist alles was ich mir an einer Immer-dabei-Kamera gewünscht habe, bis vielleicht auf Wechselobjektive. Wobei die Festbrennweite kein eigentlicher Nachteil war, sondern meine Photos besser gemacht hat, weil ich näher ran musste. Dazu kam noch ein weiterer Vorteil. In den gefährlichen Vierteln von Südamerika ist Leica nicht sehr bekannt und sie ist unauffällig. Mit einer grossen Spiegelreflex wäre man dort sehr schnell ein Raubopfer. Ich verlasse mein Haus fast nie ohne sie und sie wurde meine ständige Begleiterin. Auch nach 3 Jahren sehe ich noch keine vergleichbare Kamera auf dem Markt, die mich zum Wechseln brächte. Na ja, vielleicht eine Leica Q II, wenn sie kommt. Aber selbst dann werde ich meine Q nicht hergeben und für immer behalten. Alleine schon wegen den Abenteuern, die wir zusammen erlebten. Einfach eine ausgezeichnete Kamera.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Andreas,

      um deine Motive beneide ich dich!

      Wenn eine Q Mark II mit längerer Brennweite wirklich mal kommt, hat man eigentlich alles, was man braucht, wenn man die Original-Q behält. Das ultimative Reise-Set.

      Viele Grüße nach Peru und be safe,

      Claus

  3. Diese Woche besitze ich meine Q seit zwei Jahren. letzte Woche ist sie vom Sensor reinigen zurück gekommen, frisch beledert (der Service von Leica ist schon klasse!). Ich lasse Ihr so oft den Vortritt gegenüber meiner A9 – die Q kann eigentlich alles – nur schöner. Punkt : )

    Viele Grüße und alles Gute
    Jan

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Die Q ist sicher eine der meistunterschätzten Kameras. Wenn man nur das Datenblatt liest, haut sie einen im Vergleich zu anderen Vollformatkameras nicht vom Hocker. Der feine Unterschied liegt im Handling. Wer sich einmal ernsthaft mit ihr jenseits der Vollautomatik befasst hat und gecheckt hat, wie gedankenschnell sich die Kamera an jede Belichtungssituation anpassen lässt, kann bei vielen anderen Kameras fortan leicht die Geduld verlieren. Das Design ist einfach genial.

      Viele Grüße und schöne Weihnachten,

      Claus

  4. Kai sagt:

    Ja, Kameras sollten das tun dürfen, wofür sie gebaut sind. Und sie sind nicht dafür gebaut, dumm rum zu stehen. Sie wollen bewegt werden und sie wollen auf ihre Art bewegen.
    Traurig macht mich in diesem Kontext, dass Leica still und heimlich die Leica M7 aus dem Programm genommen hat, sie dürfte eine der schnellsten Kameras gewesen sein und ich weiß ihre Macken wie Vorzüge zu schätzen. Meine hat nebst Objektiv in diesem Sommer auf Åland einen bösen Sturz überstanden- auf harten Asphalt. Ich hatte schlimmstes befürchtet, aber trotz einiger äußerlichen Blessuren arbeitete sie zuverlässig weiter. Ich bin wirklich neugierig, ob auch die digitalen Kameras von Leica einen ähnlichen Zyklus haben wie ihre analogen Geschwister.
    Dir viel Freude mit Deinen liebsten Werkzeugen:-)
    Lieber Gruß
    Kai

  5. Maurizio sagt:

    Danke Claus für den tollen Beitrag
    Liebe meine Q auch immer noch sehr und möchte sie nicht mehr missen wollen, auch wenn sie in letzter Zeit wegen meiner M10 etwas weniger zum Einsatz gekommen ist. Dieses ist aber dem Umstand geschuldet, mich mehr mit der Messsuchertechnik auseinanderzusetzen, inkl. der Möglichkeit, mit div. Objektive fotografisch dazuzulernen und weiterhin so viel Spass damit zu haben. Nehme an, dass diese Experimertierfreudigkeit mit der Zeit abnehmen wird und die Q wieder mehr zum Einsatz kommen wird.

    Freue mich für Dich, dass du dich auf dieses Experiment der D-Lux 7 einlässt und warte gerne auf deinen nächsten Beitrag.
    Lieben Gruss Maurizio

  6. Danke für den netten Beitrag. Ich nutze auch seit Jahren die Q und alle versuche fotografisch ohne die Q “weiterleben” zu können sind grandios gescheitert.

    Die D-Lux 7 finde ich auch interessant, aber mit verschiedenen Versionen des Vorgänger-Modells (2x Leica, 2x Panasonic) hatte ich erhebliche Probleme beim Scharfstellen, ein richtig sitzender Fokus war mehr als Glück und Ausnahme. Deshalb bin ich diesbezüglich erstmal vorsichtig.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Jens,

      ich werde vermutlich das Experiment D-Lux starten, trotzdem schon mal vielen Dank für den Hinweis!

      • Charles V. sagt:

        Nicht die schlechteste Option ein D-Lux Experiment zu starten. Ich besitze die D-LUX 109 seit vier Jahren und auch sie ist mir richtig ans Herz gewachsen. War allerdings ebenfalls wegen Staub auf dem Sensor im CC. Zum Glück innerhalb der Garantiezeit. 7 Tage musste ich ohne sie auskommen. Zum Schärfeproblem das Jens anspricht kann ich sagen, das ich nach dem Austausch der Elektronik ich das Gefühl habe, die Kamera kann nun besser mit diesem Problem umgehen. Ich hoffe mal das die neue D-LUX 7 auf dem neuesten Softwarestand ist und diese Probleme sich minimiert haben. Auch der AWB hat sich meiner Meinung verbessert. Ansonsten gefällt mir die der Handhabung dieser Kompakt-Kamera. Er ist der Q so schön ähnlich.

        • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

          Na, das klingt ja schon recht hoffnungsvoll. Ich gehe mal ganz wertfrei an die Sache heran. Irgendwann in den nächsten zwei Wochen soll das gute Stück lieferbar sein.

          Viele Grüße und danke für den Erfahrungsbericht,

          Claus

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