Plaubel Makina und Leica M10 in der Breitach-Klamm

Plaubel Makina und Leica M10 in der Breitach-Klamm

Kommentare

  
  1. AvatarDirk Säger sagt:

    Lieber Claus,

    Dein Bericht macht echt neidisch. Mir sind in der letzten Zeit nicht so viele schöne Motive vor den Sucher gelaufen. Man ist halt pandemiebedingt ein bißchen eingeschränkt. Die Q mußte ich inzwischen an meine Frau abtreten und darf sie nur benutzen, wenn sie keinen Bedarf verspürt. Wenigstens hat es ihr den Spaß am Fotografieren zurück gebracht. Am Wochenende habe ich geplant, den Mont Donon in den Vogesen zu besuchen, in der Hoffnung von Goldener Stunde bis zu einem Michstraßenzeitraffer alles in den Kasten zu kriegen. Mal sehen, ob mir das Wetter gewogen ist.
    Sei ganz herzlich gegrüßt,
    Dirk

  2. AvatarThomas Fischer sagt:

    Hallo Claus. Mein 1. Urlaub mit M10-P und 50er Cron ist rum und ich bin total begeistert. Obwohl ich noch nie manuell fokussiert hatte, klappt es mit dem Messsucher sehr genau und ich hatte nur wenig Ausschuss. Dein toller Blog mit allen versteckten Tipps sind dabei natürlich extrem hilfreich. Dein neuester Beitrag weckt natürlich gleich die Lust auf eine weitere Brennweite. 28mm habe ich ja schon in Form der Q. Aber durch die engen Gassen von Freiburg und deine Fotos aus der Klamm könnte ich mir das Super-Elmar 21 sehr gut als 3. Brennweite vorstellen. Dazu die Frage der Bildkomposition: blickst du nur durch den Messsucher und rechnest gedanklich noch etwas mehr um das Sichtfeld herum oder nimmst du bei Brennweiten unter 28mm ausschließlich den LiveView? Letzte Frage zu den DNGs: bei der Q sind die meistens über 40MB aber bei der M meist noch nicht einmal 30! Ist das normal weil die M bereits die RAW-Dateien stärker komprimiert? Liebe Grüße, weiterhin gute Genesung und schöne Motive. Thomas

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Thomas,

      die Q ist wirklich die typische Einstiegsdroge… jedenfalls sind schon echt viele in der Reihenfolge zum M-System gestoßen. Bei dir als Kollegen habe ich auch keinen Zweifel, dass du mit dem Manuellen bestens zurechtkommst 😉

      Das 21mm Super-Elmar fokussiere ich durch den Messsucher (das ist keine große Herausforderung bei der Brennweite) und komponiere in der Regel mit dem 21mm Spiegelsucher, den ich noch von der M9 her habe. Wunderbar hell und eigentlich auch “stylish”, 100mal besser als diese Elektronik-Warze (Visoflex). Ich hatte so ein Teil mal für die M240, potthässlich und miese Bildqualität (im Sucher). Neee, wenn ich den Spiegelsucher mal vergessen habe, nehme ich eben Live-View auf dem Monitor. Meist habe ich das kleine Teil dabei, schon weil ich ihn für die analogen M’s unbedingt brauche.

      Zu den DNG’s: Früher gab’s mal die Option zwischen “DNG” und “DNG-verlustfrei komprimiert”. Das ist seit der M10 Geschichte und wird gar nicht mehr gefragt, es werden komprimierte DNG’s gespeichert. Das müsste bei der Q auch so sein. Dass die Dateien größer sind kann mit diversen Zusatzinformationen zusammenhängen, die die Kamera für die Raw-Konverter (speziell Lightroom) liefert. Zum Beispiel eine Distortionskorrektur der Linse. Ich hasse es zu sagen, aber die Q-Optik ist im Gegensatz zu M-Objektiven Software-Korrigiert. Aber sonst könnte es nicht so kompakt sein.

      Viele Grüße nach Thüringen, viel Freude weiterhin mit deinen Kameras,

      Claus

  3. AvatarPeter Lott sagt:

    Hallo Herr Sassenberg, hallo Claus,
    (in meinem Alter ist man etwas unsicher mit Anreden im Internet ;-))
    Wie immer tolle Bilder. Besonders die Qualität der Filmaufnahmen ist beeindruckend. Der Vergleich der Aufnahmen der Makina mit der der M10 in LR zeigt, dass bei der Landschaftsfotografie der analoge Weg mit einer MF-Kamera noch immer seine Berechtigung hat, wenn man die Mühen nicht scheut.
    Ich hätte noch eine Frage zur Leica M3. Auch meine M3 (Baujahr 1955) hat im Messsucher einen irreparabelen Kitschaden. Gibt es gegen den Einbau eines neuen Messsuchers der M7/MP-Linie Argumente, die gegen einen Austausch sprechen? Ich meine jetzt nicht die Kosten oder den Verlust der Originalität, das muss jeder für sich selbst bewerten, sondern praktische Einschränkungen oder Besonderheiten beim Fotografieren.
    Viele Grüße aus Franken, Peter

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Peter,

      den Fall mit dem Kittschaden bei der M3 hatte ich selbst bei meiner. Ich liess den E-Messer 2017 gegen den einer M6TTL austauschen (mit 0,85 Suchervergrößerung und 5 Sucherrahmen). Das wertete für mich die Kamera im Gebrauch sogar deutlich auf, denn ich hatte nun eine M3 mit einem 35er und 75er Sucherrahmen zusätzlich. Speziell 35mm war für mich gut, weil ich nun die Brennweite ohne “Brille” am Objektiv benutzen konnte.

      Es gab also keine “Einschränkungen” sondern eher “Erweiterungen”. Der Bildfeldwähler war ebenfalls für die 5 Sucherrahmen voll funktionsfähig.

      Ich hatte natürlich überlegt, ob das wirtschaftlich ist. Man könnte für die Reparaturkosten eine andere M3 bekommen. Aber wenn, wie in meinem Fall, die Kamera ansonsten in makellosem Zustand (mechanisch wie äusserlich) ist, lohnt es sich, das Gehäuse zu erhalten.

      Und es stimmt: Für mich war der Gebrauchswert wichtiger als ein möglicher ideeller Wertverlust wegen Einbau eines nicht originalen Teils. Obwohl ich im Augenblick annehmen würde, dass das bei der steigenden Nachfrage nach funktionierenden analogen Leicas keine große Rolle spielen würde, sondern eher ein zusätzliches Kaufargument wäre.

      Viele Grüße aus Ostwestfalen,

      Claus

  4. AvatarPeter sagt:

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht und die tollen Fotos!
    Ich bin wiedermal überzeugt und würde mich am liebsten gleich auf den Weg machen.
    Ich wünsche allzeit gutes Licht!

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