Blog-Artikel Nr. 100: Ein Besuch in Wetzlar

Blog-Artikel Nr. 100: Ein Besuch in Wetzlar

Kommentare

  
  1. Christiane sagt:

    Lieber Claus,

    Glückwunsch zum Blogpost – Jubiläum! Fotografieren, schreiben, kreativ sein – da steckt schon eine Menge Arbeit dahinter (zumindest, wenn man mehr als zwei Bilder und einen Satz posten möchte).

    Dein Blick hinter die Kulissen der Leica Manufaktur muss hoch interessant gewesen sein. Ich habe sowas mal bei Steinway in HH miterlebt und weiß seitdem noch besser, warum die Dinger so teuer sind. Liebe zum Detail und unglaubliches Können. Das lässt einen die Wertigkeit der Instrumente so schätzen.

    So und jetzt muss ich leider noch ein bisschen rum jammern:
    es gibt auf Deiner „alten Seite“ immer noch viele wertvolle Informationen und schöne Fotos. Sie zeigt eine Wahnsinns Entwicklung. Für mich (und einige andere, die ich kenne auch) ist das sehr spannend und manche Beiträge sind so besonders, weil man Orte / Ereignisse und Events, die du dort dokumentiert hast, kennt / miterlebt hat.
    Ich fände es also sehr schade, wenn Du die Seite dicht machst (viele Vlothoer ganz bestimmt auch?!). Wahrscheinlich wird Dich das aber nicht von Deinem Vorhaben abhalten (….nur, dass es hinterher nicht heißt, Du hättest davon nix gewusst 😉 )

    Liebe Grüße
    Christiane

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Liebe Christiane,

      also ja, wenn du meinst… ich kann die Seite ja noch ein bisschen laufen lassen. Ich dachte halt, das interessiert sowieso keinen mehr. Im Prinzip freut es mich, wenn man vielleicht doch noch was davon gebrauchen kann.

      Liebe Grüße,

      Claus

  2. Kai sagt:

    Moin, Claus!
    Ein toller Artikel in vielerlei Hinsicht. Wirklich beeindruckende Fotos und eine Beschreibung, die es so von dem neuen Geländer bestimmt noch nicht gegeben hat.
    Bemerkenswert auch, dass in den Hightec-Ländern wie Japan und China (welcher Kameras werden dort NICHT produziert?) analoge Fotografie immer noch sehr populär ist und die Menschen dort uns augenscheinlich ermöglichen, immer noch analoges Material zu bekommen. Da fragt man sich, ob wir wirklich so fortschrittlich sind.
    Zum anderen zeigst Du mit einer ganz klassischen Kombination aus Kamera-Objektiv-Film, wie sie seit mehr als 50 Jahren verwendet wird (ich weiss, dass die M6TTL jünger ist ), dass man damit sehr emotionale Reportagen mit einem hohen Niveau bringen kann, die heure ihresgleichen suchen.
    Ach ja, in der schreiend bunten scharfen HDieRten Fotowelt machst Du die SW-Fotografie zu etwas berührenden, besonderen.Kann man viel von lernen.
    Kennst Du eigentlich den Leica Mini-Dreifuß? Den habe ich fast immer dabei, er war einmal für die Minilux gedacht, die M ist somit zu schwer dafür, aber es hilft ungemein, die Kamera bei längerer Belichtung zu stabilisieren.
    Hab mich mal wieder sehr auf und über Deinen Artikel gefreut. Und nun wieder eine Menge Inspiration gewonnen.
    Lieber Gruß
    Kai

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Guten Morgen Kai,

      das war genau meine Absicht, mich mit der „analogen“ Reportage ein bisschen von dem Üblichen abzusetzen und gleichzeitig ein Zeichen zu geben, wofür Leica eigentlich auch heute noch steht.

      Den Mini Dreifuss kenne ich, er ist bestimmt sehr praktisch und man kann ihn jederzeit dabei haben. Für mich tut es aber in der Hinsicht auch das (alte, metallene) Manfrotto Ministativ, von dem Maurizio in seinem Kommentar vorher spricht. Es ist ebenfalls klein und robust.

      Liebe Grüße,

      Claus

  3. Maurizio sagt:

    Lieber Claus
    Danke, für den tollen Artikel. Die S/W Fotos mit deiner neuen M6 TTL und dem Kodak Film gefallen mir sehr gut und geben dem Ganzen einen tollen Look. Ich habe ebenfalls im August oder September 2018 mit einem Freund einen Besuch im Wetzlar Leitz-Park inkl. Werksbesichtigung geplant und freue mich schon auf dieses Erlebnis. Trotzdem ist man hier vom nördlichen Teil der Schweiz auch doch noch circa 400 km Autofahrt entfernt. Da würde sich sogar eine Uebernachtung in neuen arcona LIVING ERNST LEITZ HOTEL aufdrängen und das ganze gemütlich mit einer Zugfahrt kombinieren. Ich habe gelesen, dass du vorwiegend mit dem 35mm Summilux fotografiert hast. Mich würde interessieren, ob du nicht auch dein 28mm Summicron vermisst hast betreffend noch mehr Weitwinkelaufnahmen und ob Du die Stadt Wetzlar und Umgebung empfehlen kannst als Ort und Fotografieausflug.

    Habe deine Empfehlung mit dem Kauf eines Ministativ für meine Städtereise in Kopenhagen sehr geschätzt. Ein wirklich geniales, kleines und unverwüstliche Teil.

    Liebe Grüsse
    Maurizio

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Guten Morgen Maurizio,

      die Idee mit Zugfahrt und Übernachtung im Ernst Leitz Hotel entschleunigt den Besuch bestimmt erheblich. Leider kann ich nichts aus eigener Hand über Wetzlar sagen, aber nach allem, was ich höre, ist es eine Stadt mit sehenswertem historischem Zentrum.

      Was die 28mm betrifft: Eine meiner Lieblings-Brennweiten (und mit der Leica Q allein wäre ich dort auch gut zurechtgekommen), aber in diesem Fall hatte ich mir 35mm ausgesucht, bzw. verschwendete keinen Gedanken ans wechseln, weil ich sowieso nichts anderes mithatte.

      Ich hatte wirklich mit Absicht nur das 35er Summilux dabei. Aber bevor ich zu schrullig wirke: Normalerweise ist in meiner Fototasche (speziell für Städtereisen) immer die Kombination 21-28(oder35)-50mm. Damit ist nichts dem Zufall überlassen. Manchmal stecke ich auch das 90mm ein.

      Aber ähnlich wie mit der Leica Q ist es befreiend, sich einfach nur auf eine Brennweite „einzuschiessen“. Das Konzept ist ja bekannt. Und für Zoom-Fetischisten unbegreiflich…

      Liebe Grüße in die Schweiz,

      Claus

      P.S. Freut mich, dass du mit dem Stativ gut klar kommst!

  4. Günther Rötter sagt:

    Lieber Herr Dr. Sassenberg,

    der neue Leica-Standort ist wirklich schön, ich war schon ziemlich oft da, denn es liegt an meiner „Urlaubsautobahn“ A 45. Das Café Leitz ist sehr zu empfehlen. Man kann dort einem Konditor bei seiner Arbeit zusehen und der produziert wirklich köstliche Torten und Kuchen.
    Im Leicageschäft selbst kann man sich gegen Hinterlegung des Personalausweises jedes beliebige Objektiv ausleihen und auf dem Gelände ausprobieren.
    Übrigens ist es (jedenfalls für mich als Anfänger) eine Herausforderung im Dunkeln das Leica-Firmenschild oben am Gebäude zu fotografieren. Man bekommt gewisse Probleme mit dem Kontrastumfang. Ich glaube es geht nur mit Stativ und HDR…

    Freundliche Grüße

    Günther Rötter

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Guten Morgen Herr Rötter,

      es ist etwas schwierig, das Folgende zu erklären, ohne gleich furchtbar besserwisserisch zu klingen, aber mit dem Stativ und HDR täuschen Sie sich.

      Nicht, dass der Einsatz dieser Mittel den Zweck nicht erreichen würde, das sicherlich. Aber es ist durchaus möglich, ohne HDR und aus der Hand die betreffende Belichtungssituation zu beherrschen. Mit der Belichtungsautomatik der Kamera kommt man dabei freilich nicht klar, vor allem nicht bei mittenbetonter Messung. Bei Live-View (oder ohne nach Gefühl und Wellenschlag, gegebenenfalls eine Belichtungsreihe machen) muss eine passende Belichtungskorrektur durchgeführt werden, um die Highlights zu schonen, also aufs Histogramm achten. ISO sollte so eingestellt sein, dass die Belichtungszeit kurz genug ist, um aus der Hand das Foto zu machen (wie gesagt, mit Stativ würde der letzte Punkt schon mal entfallen, aber ein Foto aus der Hand ist bei passender ISO möglich).

      Die Sensordynamik der M240 (262), der M10 oder der Leica Q geben es ohne weiteres her, dass in der Nachbearbeitung die Schatten etwas angehoben und die Highlights zurückgenommen werden. HDR nicht notwendig.

      Das Ganze hat einen gewissen handwerklichen Charakter, aber so mache ich oft bei Nacht-Fotos in Städten, wenn ich keine Lust habe, ein Stativ mitzuschleppen.

      Viele Grüße,

      Claus Sassenberg

      • Günther Rötter sagt:

        Lieber Herr Dr. Sassenberg,

        herzlichen Dank. Nein, das fand ich jetzt überhaupt nicht besserwisserisch. Ich dachte schon, hier wäre die Kamera an ihre Grenzen gestoßen, aber es waren dann wohl eher meine eigenen.
        Ich hatte es in der Tat mit Automatik und Meßwertspeicherung versucht. Beim nächsten Mal werde ich also alles manuell einstellen, und zunächst mit der längsten „verwacklungsfreien“ Zeit von 1/45 sec beginnen.

        Grüße aus Dortmund von

        Günther Rötter

  5. Dietmar Grünter sagt:

    Hallo Herr Sassenberg,
    auch ich nutze immer wieder die Gelegenheit den neuen Standort zu besuchen.
    Im Vergleich zu Solms würde ich Optisch sagen Kreisklasse und jetzt Bundesliga; wenn man das so sagen darf…

    Weiterhin viel Spaß mit der M10;) Ich hoffe auch mal eine zu bekommen…

    Gruß aus Wassenberg Dietmar Grünter

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Herr Grünter,

      der Kreisklasse/Bundeslige Vergleich ist sehr zutreffend, kann ich bestätigen, weil ich vor Jahren auch mal in Solms war.

      Viele Grüße aus Ostwestfalen,

      Claus Sassenberg

  6. Achim Dederichs sagt:

    Lieber Claus,
    vielen Dank für die Fotos und den Text.
    Ich habe nur eine gute Stunde von zu Hause aus zu fahren, um nach Wetzlar zu kommen. Zudem habe ich in Giessen studiert und es ist jedes mal ein wenig wie „nach Hause“ kommen. Schon in den 90er Jahren habe ich das Werk schon besichtigen dürfen (in Solms). Da ging es Leica aber gar nicht so gut.
    Mir persönlich gefällt die Architektur ausnehmend gut und passt perfekt zu Leica. Erwähnen sollte man auch den Outlet-Store hinter dem Hauptgebäude – da gibt es immer irgendwelche Gelegenheiten, günstig an Equipment zu kommen.
    Ich bin gerne dort.
    Viele Grüße
    Achim Dederichs

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Achim,

      ich war auch vor 10 Jahren mal in Solms, da ging es bereits langsam bergauf und man munkelte schon vom potentiellen neuen Standort. Gegenüber damals ist das heute deutlich mehr Glanz und Glamour.

      Giessen als Studienort hätte ich mir auch gut vorstellen können, mich hat’s nach Münster verschlagen. Das war auch nicht schlecht, aber leider kein Leica in der Nähe…

      Liebe Grüße,

      Claus

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  1. […] der Kleinbildfotografie? Wie geht das denn. Wie soll ich das Claus erklären, der gerade auf seinem Blog über seinen Besuch im LEICA-Museum in Wetzlar geschrieben […]

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