Die letzten Beiträge standen alle im Zeichen der Leica Q2. Kein Wunder, das Interesse, ihre Stärken und Schwächen auszuloten, war natürlich gross. Aber trotzdem habe ich immer einen Film in einer meiner analogen Kameras liegen. Der paradoxe Effekt ist: Je leichter es mir die digitale Fotografie macht, desto höher schätze ich jedes gelungene Negativ.

Im Skiurlaub

Noch bevor die Q2 kam, war ich mit der Familie in St. Jakob. Ich traue mich kaum zu gestehen, dass ich 5 Kameras mit hatte, davon zwei digitale:

  • Die klassische Q, der wir den Beitrag mit der Skitour im Mondschein verdanken (ohne die es davon keine Bilder gäbe).
  • Die D-Lux7 als leichte, kleine Kamera für Knipsbilder.

Über die digitalen Modelle brauche ich hier nichts weiter zu schreiben. Im Fall der Q weiss man, was sie liefert und zur D-Lux7 kann ich nur sagen: Ihre Benutzeroberfläche wird mich nie wirklich zufriedenstellen, ich bin einfach zu verwöhnt. Und wer meint, er könnte mit der D-Lux auf (vergleichsweise) billige Art das erreichen, was die Q bietet, soll ruhig weiter träumen. Allein in Bezug auf die Bildqualität trennen sie Welten, und wie sollte das auch anders sein?

Ich hatte jeden Tag eine andere Kamera „mit auf dem Berg“.  Normalerweise hätte es für Familienbilder vom Skiurlaub durchaus mit der D-Lux 7 gereicht. Aber neben dem Skifahren macht es mir einfach Spass, die analogen Schätzchen zu bedienen.

Film
Das Deferreggental. Leica IIIf mit 3,5cm Summaron, f/5.6 bei 1/500s Kodak Tri-X, Orange-Filter

Die Leica IIIf

Film
In der Hütte. Leica IIIf mit 3,5cm Summaron, f/3.5 bei 1/60s Kodak Tri-X

Die IIIf ist immer die größte Herausforderung, wenn es darum geht, „mal schnell“ ein Bild zu machen. Ich hatte immer das 3,5cm Summaron mit Orange-Filter davor, eingelegt war ein Kodak TMax 400. Die Kamera hat den Vorteil, sehr kompakt zu sein. Einen Belichtungsmesser hatte ich nicht dabei, war bei der Sonne auch gar nicht nötig. Die Sunny-Sixteen-Regel war uneingeschränkt anwendbar. Nur mal so als Hinweis: Da braucht man natürlich keinerlei Belichtungskorrektur anwenden, wie man das bei Kameras mit internem Belichtungsmesser (seien sie analog oder digital) wegen des stark reflektierenden Schnees tun muss. Die Belichtungsregeln gelten immer gleich, unabhängig von hellem oder dunklen Hintergrund. In der Hütte nahm ich den Filter ab, machte die Blende auf (das Summaron hat f/3.5 als größte Öffnung), stellte auf 1/60s und hoffte das Beste.

Film
Bei Emil. Leica IIIf mit 3,5cm Summaron, f/5.6 bei 1/500s Kodak Tri-X, Orange-Filter

Eine Sache bei Schraubleicas musste ich noch lernen: Vorsicht beim fotografieren mit Handschuhen! Obwohl ich nur recht dünne Dinger anhatte, kam der Finger auf dem Auslöser manchmal an das Zeitenrad und das ist schlecht! Es läuft ja beim Auslösen ab und wird dann von der Fingerspitze gebremst, das Ergebnis kann ein total überbelichtetes Foto sein. Ich merkte das zum Glück recht schnell und nahm fürderhin den rechten Handschuh ab. Aber ein paar Bilder auf dem entwickelten Film waren deswegen in der Tat unbrauchbar.

Die Leica M4

Film
Leica M4 Sondermodell in schwarzem Chrom

Dieses schöne Stück in schwarzem Chrom hatte ich schon länger nicht benutzt, zuletzt 2017 in Frankreich, wo sie total zuverlässig einen Haufen „Keeper“ produziert hatte. Für mich persönlich stellt die M4 den evolutionären Höhepunkt der mechanischen Messsucherkameras von Leica dar. Kein Modell danach wurde mit so edlen Materialien gebaut, selbst die M6 hat nur den geringen Vorteil des eingebauten Belichtungsmessers. Vermutlich ist der Sucher der M4 auch besser, zumindest neigt er nicht zur „Überstrahlung“ (und damit Unbrauchbarkeit) des Messfeldes bei bestimmten Winkeln zum Licht wie manchmal bei der M6.

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Endlich mal in Ruhe die Zeitung lesen! Leica M4 mit 35mm Summicron, Orange-Filter

Wie gesagt, die M4 mit einem 35mm Summicron (und auch Orange-Filter) ist eine unschlagbare Combo, das Gefühl sofort vertraut. Hält man Blende und Belichtungszeit stets den augenblicklichen Lichtverhältnissen angepasst, ist man mit jeder analogen M sowieso ebenso schnell wie mit der M10 (oder so mancher Autofokus-Kamera).

Zwei „Fehlerbilder“ aus der M4. Beide mit 1/1000s gemacht, bei der das Problem am meisten zutage tritt.

Leider hatte die „Ruhezeit“ der M4 nicht gut getan. Als der Film daraus entwickelt war, fielen mir bei manchen Bildern vertikale Streifen auf der linken Bildhälfte auf. Dieses „Fehlerbild“ ist für einen ungleich ablaufenden Verschluss charakteristisch. Ohne jetzt weiter auf die Technik des Schlitzverschlusses einzugehen: Der erste und der zweite Vorhang liefen nicht synchron ab, aber man merkte es nur bei den schnellen Verschlusszeiten, also 1/500 und 1/1000s . Das hatte zwei Gründe: Zum einen war es ziemlich kalt (Öle und Fette schmieren schlechter), zum anderen war das gummierte Tuch, aus dem der Verschluss besteht, nach fast vierzig Jahren sehr trocken. Im Gegensatz zu meinen anderen analogen M’s hatte ich die M4 noch nie in der Wartung, ich hatte sie in einem derartig guten Zustand erworben, dass ich das nicht für nötig hielt. Und die Frankreich-Bilder liessen auch keinen Zweifel an der Funktionstüchtigkeit der Kamera aufkommen.

Jetzt war sie reif für den Customer Care, der ihr einen neuen Verschluss spendierte. Inzwischen ist sie schon wieder da, und der erste Film ist auch schon durch.

Die Leica Mini-Zoom – ein Mini-Review

Leica Mini-Zoom

Die Mini-Zoom ist eine frühe Zusammenarbeit mit Panasonic wurde von 1993 bis 1997 vertrieben. Sie ist ein kleines Plastikteil ohne „Leica-Feeling“, dessen hervorstechendstes Merkmal das 35-70mm Zoom-Objektiv ist, offensichtlich von Leica gerechnet und daher mit guten Abbildungseigenschaften. Aber das ist auch das einzig Gute, was ich über die Kamera zu berichten habe…

Film
Skilift. Leica Mini-Zoom mit Kodak Portra

Ich bekam das Teil in neuwertigem Zustand und in Originalverpackung vor ein paar Jahren von einem älteren Patienten geschenkt. Ich nahm sie dankbar entgegen, legte sie als Sammlerstück ins Regal und vergass sie. Kurz vor dem Skiurlaub kam mir der Gedanke, sie auch mal auszuprobieren. Ich legte eine frische Batterie ein, alles schnurrte. Das Zoom Objektiv macht ein Geräusch wie ein Roboter mit Verdauungsbeschwerden, aber das war nicht weiter tragisch.

Film
Hüttenbetrieb. Leica Mini-Zoom, Kodak Portra

Meine Skepsis wuchs allerdings, als ich feststellte, dass ich mit Gedeih und Verderb auf die Kameraautomatik angewiesen war, denn Fokus, Blende und Belichtungszeit liessen sich nicht manuell einstellen. Oben auf der Kamera ist eine kleine LCD-Anzeige mit Bildzähler, auf der man sich durch ein Menü von Optionen klicken kann: Vorblitz als rote-Augen-Prävention, eine „+EV“-Korrektur für Fotografie bei Schnee oder Strand, Blitz immer an (als Aufhellblitz durchaus brauchbar), Blitz immer aus, Blitz immer aus und Entfernung unendlich (für Fotografie im Fussballstadion?) und eine Stellung „B“ für Langzeitbelichtung. Man muss sich immer von vorne bis hinten durchklicken. Das blödeste dabei: Die Kamera vergisst immer wieder die Einstellung, wenn sie abgeschaltet war. Im Schnee musste ich ständig wieder „+EV“ anwählen, völlig nervig.

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Aufhellblitz funktioniert gut, aber gruselige Sucherparalaxe in der Nähe. Normalerweise schneide ich keine Köpfe ab. Leica Mini-Zoom mit Kodak Portra

Film einlegen geht wie nix, die Kamera zieht sich die Filmlasche automatisch ein und erkennt auch die Filmempfindlichkeit selbst. Die Geräuschkulisse dabei ist wie der Soundtrack aus „Robbi, Tobbi und das Fliwatüüt„. Der Sucher ist ein Plastikteil und an sowas wie Paralaxenausgleich muss man schon selber denken… wie das auch immer gehen soll. Die Kamera weigert sich, ein Foto zu machen, wenn der Fokus nicht irgendwo was gefunden hat (was übrigens im Gegensatz zu dem steht, was in dem weiter unten verlinkten Video-Review gesagt wird). Das mag ganz vernünftig sein, wäre da nicht die simple Tatsache, dass der sogenannte Autofokus selbst bei hellem Sonnenschein derartig lahm ist, dass ich in der Zeit, bis der mal sein Ziel findet, die gesamte „Bürgschaft“ von Schiller rezitieren könnte:

„…ich sei, gewährt mir die Bitte…“ Klick! Schnarrr! So etwa läuft das ab. Jeglicher Versuch, etwas flüchtigere Motive auf Film zu bannen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Den Auslöser habe ich schon quer durchs Gehäuse gepresst, weil ich mir zunächst nicht vorstellen konnte, dass das blöde Ding bei besten Verhältnissen den Fokus echt nicht findet. Man kann damit halt nur Standbilder machen.

Im Slider noch einige Fotos aus der Leica Mini-Zoom.

Im Schnee gab ich nach der Hälfte des Filmes auf, weil ich keinen Bock mehr hatte. Zuhause machte ich ein paar restliche Bilder an der Weser. Damit ist das Kapitel „Leica Mini-Zoom“ für mich abgeschlossen. Wer jemals auf so ein Teil zukommt und es billig erwerben kann: Kauft euch lieber ein Bier dafür: Nahrhaft und schont die Nerven. Aber im Ernst: Auf der „Aphog“-Webseite fand ich auch einen Video-Review über die Kamera. Dort wird empfohlen, sich lieber eine Yashika zu kaufen, wenn man etwas in der Art sucht. Dem kann ich mich nur anschliessen.

Die Leica M6 bei Low-Light mit dem Kodak TMax P3200

Anfang März ist immer Frühjahrsturnier des Reitvereins „Fredericus Rex“. Das findet in der Reithalle statt, und da ist für kurze Belichtungszeiten echt wenig Licht. Denn die braucht man ja, um springende Pferde abzulichten. Wenigstens 1/500s besser noch kürzer, ein bisschen mitziehen kann nicht schaden. Letzteres (Mitziehen) liefert bei 1/125s brauchbare Ergebnisse, wenn man es denn beherrscht.

Film
Leica M6 mit 35mm Summilux bei f/2.0 1/500s, Kodak TMax P3200
Film
Am Start. Leica M6 mit 35mm Summilux bei f/1.4 1/125s, Kodak TMax P3200

Mein Ehrgeiz war immer, auch mit Film bei diesen Verhältnissen etwas Brauchbares zu produzieren (das die M10 oder die Q/Q2 da keine Probleme haben, versteht sich von selbst). Nachdem die ersten Versuche mit dem Kodak P3200 um Weihnachten herum recht vielversprechend waren (siehe am Ende dieses Beitrags), nahm ich diesen Film, stellte den Belichtungsmesser der M6 auf 3200 und legte los. Das Licht in der Halle reichte gerade, um bei Blende f/1.4 bis f/2.0 so etwa bei 1/500s zu landen. Und das reichte, wie man sieht. Körnig, aber schöne Gradation der Graustufen, alles da. Selbst im stockfinsteren Stall kam ich noch bei f/1.4 mit 1/30s klar. Damit hat Low-Light von digitaler Dimension im analogen Bereich für mich den Schrecken verloren.

Film
Im Stall. Da war es sehr viel dunkler, als es auf dem Foto erscheint. Leica M6 mit 35mm Summilux bei f/1.4 1/30s, Kodak TMax P3200

Kleine Notiz am Rande: Als ich den Filme zur Entwicklung gab, merkte ich an: „Film bei E.I. 3200 belichtet, bitte zwei Blenden pushen“, worauf der Service mailte: „Wieso pushen? Ist doch ein 3200er?“ Genervt mailte ich zurück: „Laut Datenblatt hat der Film eine Nennempfindlichkeit von 800, das „P“ im Namen steht für „Push“. Ich hatte dann sowohl Zweifel an der Kompetenz des Service wie auch an dem Ergebnis der Entwicklung, aber alles ging gut. Das klingt jetzt echt Besserwisserisch (ich machte mir halt Sorgen um den Film), aber sollte sowas ein Fachbetrieb nicht wissen? Ich sag jetzt nicht, welcher.

Film
Siegerehrung. Leica M6 mit 35mm Summilux bei f/1.4 1/500s, Kodak TMax P3200
Film
Leica M6 mit 50mm Summilux bei f/1.4 1/500s, Kodak TMax P3200

Da ich schon beim Ablästern bin: Auf dem Turnier waren auch zwei „Hobbyfotografen“ mit dicken Vollformat-Kisten und fetten, vor allem langen Zooms davor und strahlten eine Aura der Wichtigkeit ab. Ihre Rücken waren vom tragen der schweren Fotorucksäcke gebeugt, aber sie machten unverdrossen mit Hilfe von Einbein-Stativen Serienaufnahmen von springenden Pferden am anderen Ende der Halle. Das heisst, der eine, der andere stand hauptsächlich cool herum und hatte seine Bazooka nach Cowboy-Art lässig an der Hüfte am Karabinerhaken baumeln. Ich könnte jetzt ja behaupten, er warf mir mitleidige Blicke zu, aber er bemerkte mich nicht mal. Ich hatte die M6 um, er checkte nicht, was das war. Okay, muss er ja auch nicht.

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Im Stall. Leica M6 mit 35mm Summilux bei f/1.4 1/125s, Kodak TMax P3200
Siegerehrung. Leica M6 mit 35mm Summilux bei f/2.8 1/125s, Kodak TMax P3200

Dass man mit Brennweiten von 35 bis 50 mm dort alles bildfüllend erfassen konnte, war beiden anscheinend nicht gewährtig. TRRRT! Und wieder zwanzig Bilder für einen Sprung durchgerauscht, viel Spass beim sortieren. Über die Bildqualität machte ich mir auch keine Illusionen, Blende konnte nicht grösser als f/4.0 sein, bei Brennweiten deutlich über 100mm braucht man zudem eine noch kürzere Belichtungszeit als 1/750s und Mitziehen kann man vergessen. Jaaaa, läster läster… ist warscheinlich ’ne Ego-Sache, aber trotzdem… Eigentlich sollte ich mich nicht mehr wundern, wieviele Leute es gibt, die ihre Informationen nur von Seiten wie „Traumflieger“ beziehen (deren Sachkompetenz ich gar nicht in Frage stelle), die einem allerdings den Eindruck vermitteln, das man einen riesigen Haufen an Equipment braucht, um jede Foto-Sparte abzudecken. Da die meisten sowieso schon unter „GAS“ leiden, ist das wie Öl ins Feuer zu giessen. Naja, solang sie glücklich dabei sind…

Film
In der Garderobe. Leica M6 TTL mit 35mm Summilux und Kodak TMax P3200 bei E.I. 1600 belichtet

„Die Schöne und das Biest“ auf Film gebannt

Über das Musical hatte ich berichtet, dort hatte ich hauptsächlich die M10 und Q2 benutzt. Das war die „Pflicht“, aber danach kommt die „Kür“ und das ist für mich immer, auch mit Film zu fotografieren. Bestärkt durch den Test des Kodak P3200 lud ich die M6 damit und belichtete bei E.I. von 1600. Das reichte, um bei Offenblende 1/125 oder sogar 1/250s bei dem auf der Bühne (oder davor) verfügbaren Licht zu erreichen.

Hier im Slider eine Reihe von Bildern aller möglicher Situationen vor und hinter der Bühne. Alles mit Leica M6 TTL, 50 oder 35mm Summilux auf Kodak P3200 bei E.I. 1600 belichtet.

Ich konnte nur zwei Filme füllen, aber alle Bilder sind was geworden. Es ist nicht das ganze Musical „dokumentiert“, aber viele Szenen zwischendurch und hinter der Bühne. Nach wie vor kann ich nur wieder sagen, dass die Bildwirkung von „echtem“ Silberhalogenid-Film was anderes ist, als wenn digitale Bilder in S/W konvertiert sind (und zwar auch, wenn die Negative mit einem halbwegs guten Scanner digitalisiert sind!). Selbstverständlich kann man das digitale Schwarzweiss geschmackvoll und gut hinkriegen, keine Frage. Der Unterschied ist eh nur für Nerds (wie mich) relevant, wohlmöglich ist es auch nur das Bewusstsein, dass da ein Negativ existiert, was das ausmacht. Wie auch immer, reine Gefühlssache oder nicht, ich mache viel weniger „digitales“ Schwarzweiss als früher, lieber nehme ich gleich Film. Dabei habe ich schon mal überlegt, ob mich das zur Zielgruppe für eine Monochrom macht, aber digital bleibt digital. Davon ab macht es Spass, mit den alten Kisten zu fotografieren.

Film
Etruskische Ruinen in Fiesole. Leica M6 TTL mit 35mm Summicron und Kodak Tri-X

Italien mit Kodak Tri-X

Die Q2 war in der Testphase (siehe im vorangehenden Beitrag), bei vielen Wanderungen und Radtouren hatte ich nur sie dabei. Aber in den Städten Florenz und Siena wollte ich gerne mit M10 unterwegs sein, und da ist es kein Problem, auch die M6 in die (Kamera-)Tasche zu stecken. Beide mit 35mm Summilux bzw. Summicron versehen, ein 90er und für die Weite das 21mm Super-Elmar dabei, das passt alles in die Tasche. Mal die eine, mal die andere Kamera kam zum Einsatz. Ich vermeide nur nach Möglichkeit, mit zwei um den Hals baumelnden Kameras herumzulaufen.

Film
Torre del Mangia in Siena. Leica M6 TTL mit 35mm Summicron und Kodak Tri-X
Film
Vor den Uffizien. Leica M6 TTL mit 35mm Summicron und Kodak Tri-X

Den Kodak Tri-X verwandte ich bei Tageslicht wie üblich mit Orange-Filter. Zum einen wegen der Tonwerttrennung, zum anderen weil 400ASA bei Tageslicht recht empfindlich ist und ich nicht immer bei Blende f/8 oder f/11 herumhängen will. Bei Low-Light kann man durchaus mal auf Filter verzichten, die heutigen Filme sind panchromatisch genug. Ein Orange-Filter hat Filterfaktor 4, das ist ein logarithmischer Wert und bedeutet zwei Blendenstufen Lichtschwächung. Das macht aus einem 400-ASA-Film eine Empfindlichkeit von 100ASA, mit der man bei externen Belichtungsmessern oder bei Anwendung von Belichtungsregeln rechnen muss. Bei internem Belichtungsmesser sollte man annehmen, dass man den bei TTL-Messung bei der Nennempfindlichkeit des Filmes lässt, aber bei den stärkeren Farbfiltern gibt die Bedienungsanleitung der M6 die Anweisung, eine Blende zu korrigieren, das heisst bei 400ASA den Belichtungsmesser auf 200ASA zu stellen, offenbar schränken die starken Filter die Messempfindlichkeit ein.

Im Slider Bilder aus Florenz

Bilder aus Siena und Levanto

Abschied vom Gardasee. Leica M6 TTL mit 35mm Summicron und Kodak Tri-X

Eine Woche nach unserer Rückkehr bekam ich die entwickelten Filme vom Service und erlitt einen Anfall. Der „Fachbetrieb“ hatte es offenbar unterlassen, die Filmstreifen ordentlich zu trocknen und sie waren derart mit Wasserflecken übersät, dass praktisch jedes Bild stundenlang in Photoshop hätte bearbeitet werden müssen (total bescheuert, ausserdem bringt das die „natürliche“ Körnung völlig durcheinander). Ich wischte mir den Schaum vom Mund, schrieb eine Mail und kündigte dem Service in aller Form (höflich) die Freundschaft. Immerhin entschuldigte man sich diffus und bot mir an, die Filme nochmals zu wässern. Das hat dann auch geklappt, viel Zeit in Photoshop gespart und saubere Scans. Ich könnte ja selbst entwickeln (wie früher auch), aber ehrlich gesagt, habe ich einfach keine Lust dazu.

Sternmagnolien . Leica M6 TTL mit 75mm Apo-Summicron und Kodak Tri-X

Ostern Zuhause

Relaxen an der Weser. Leica M6 TTL mit 35mm Summicron und Kodak Tri-X

Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag hatte ich musikalische Einsätze kirchlicher Art mit verschiedenen Instrumenten. Aber das Wetter war ja ausgezeichnet, und auch bei uns kann man am Wiehengebirge, Wesergebirge oder im Teutoburger Wald wandern… bis der Arzt kommt. Letzteres war zwar nicht nötig (er war schon da), aber auf unseren Osterausflügen hatte ich die Leica IIIf am Start. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal (von uns Einheimischen liebevoll „Willi“ getauft) ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es gibt schöne Wanderwege dorthin, die zudem am „Wilden Schmied“ oder der Wittekindsburg nette Einkehrmöglichkeiten bieten. Es hat eine Phase der Renovierung hinter sich und ist noch populärer geworden. Mein Freund Jürgen hat neulich auf seiner Seite eine schöne Reportage dazu veröffentlicht.

Nachtrag: Mit der Fuji GW 690 an den Externsteinen

Eigentlich habe ich bei all den Reisen immer Lust gehabt, auch was mit Mittelformat zu machen, aber leider sind die Kisten sehr unhandlich, daher blieben sie aus praktischen Erwägungen zuhause. Im Januar überkam mich das Bedürfnis, die Fuji GW 690 II, besser bekannt unter dem Spitznamen „Texas Leica“, auszuführen. Ich besuchte ein anderes, sehr populäres Reiseziel in unserer Gegend: Die Externsteine.

Mittelformat
Externsteine im Winter. Fuji GW 690 II bei f/5.6 1/500s, Kodak Tri-X Rollenfilm, Orange Filter

Mittelformat

Leider waren die Lichtverhältnisse etwas bescheiden. Ich versuchte, das herauszuholen, was ging und hatte doch Freude an der Bedienung der riesigen Messsucherkamera. Sie fühlt sich an wie eine M4 unter Steroiden. Der Sucher ist nicht so hell wie bei Leica, das Messfeld ein kleiner goldener Punkt in der Mitte, aber dennoch kann man damit sehr genau komponieren. Ein Stativ hatte ich nicht dabei, aber bei Tageslicht kommt man kaum über 1/125s (geladen war die Kamera mit Kodak Tri-X, vor dem megascharfen 90mm Fujinon f/3.5 hatte ich einen Orange-Filter), und die Kamera lässt sich sehr ruhig halten. Die 90mm Mittelformat entsprechen übrigen einer Kleinbild-Brennweite von 39mm. Ich habe mir schon fest vorgenommen, die Texas Leica oder die Hasselblad 501c in nächster Zeit wieder mehr zu verwenden. Ist nur nichts für’s radeln.

 

Bayrischer Wald und Regensburg

Der Regen bei Hohenwarth. Leica IIIf mit 3,5cm Summaron, Kodak Tri-X

Zuletzt hatte ich noch ein langes Wochenende. Und zwar war ich kurz entschlossen nach Hohenwarth im Bayrischen Wald gedüst, um dort eine ordentliche Runde mit dem Rennrad zu machen. Ich umrundete den Kaitersberg, kleinen und grossen Arber und besuchte die Ortschaften am Weg. Die Leica IIIf war mein Begleiter, auch bei einer Wanderung zum grossen Riedelstein. Am Arbersee bekam ich ein bisschen die Krätze, denn nachdem ich recht einsam auf Nebenstrecken dorthin gelangt war, kam ich in einen Ameisenhaufen. Riesiger Busparkplatz, Mega-Ausflugsrestaurant mit prall gefüllter Terrasse, auf dem See (er ist nur eine Pfütze) Tretboote, dass man ihn trockenen Fusses hätte überqueren können. Rund um den See eine Karawane von Flip-Flop-Touristen mit blärrenden Kindern. Uups… das war ja politisch gar nicht korrekt, sorry! Ich flüchtete von da, der nächste Ort war Bodenmais, dort ging’s schon wieder friedlicher zu.

Der Bayrische Wald erinnerte mich übrigens ein bisschen an unser heimisches Lipperland, allerdings natürlich zweifach überhöht und mit mehr Zwiebeltürmen. Sehr schön zum Rennrad fahren, Wandern und Mountainbiken. Ich war auf dem Campingplatz bei Hohenwarth, schön gelegen, mit dem Rad am Regen entlang nur knapp 10km bis Bad Kötzting. Fährt man dort nicht im Tal, hat man ordentliche Steigungen zu bewältigen (und das war Teil des Plans).

Film
Bad Kötzting am Regen. Leica IIIf mit 3,5cm Summaron, Orange-Filter, Kodak Tri-X

Auf dem Rückweg machte ich einen Tag in Regensburg Station. Dort war ich noch nie und ich muss sagen, es ist wirklich sehenswert. Leider wird sich Regensburg deswegen in mein Gedächtnis einbrennen, weil ich dort kameratechnisch den dämlichsten Anfängerfehler machte, den man sich vorstellen kann.

Regensburg. Leica IIIf mit 3,5cm Summaron, Orange-Filter, Kodak Tri-X

Der Rest Film vom Bayrischen Wald war bald voll, und ich wechselte ihn sehr hastig, weil ich gerade eine flüchtige Szene vor mir hatte, die ich unbedingt ablichten wollte. Das Filmende hatte ich bereits vorher getrimmt, ruckzuck in die Spule eingefädelt und in die Kamera gerammt, transportiert, Bildzählerscheibe auf Null gestellt und weiter ging’s. Erst als ich ungefähr bei Bild Nr. 25 ankam, merkte ich. dass der vermaledeite Rückspulknopf sich nicht ein Millimeter bewegte! Einmal hatte ich es in der Hektik unterlassen, zu kontrollieren, ob der Film auch wirklich „gegriffen“ hat (ich mache das immer, Hand aufs Herz und nicht geflunckert) und bin voll in die Falle getappt. Ich war gerade am Dom, eines der Heiligenbilder erinnerte mich fatal an Oskar Barnack. Er sah mich traurig an und schüttelte unmerklich den Kopf.

Film
Die vergessenen Heiligen. Leica IIIf mit 3,5cm Summaron, Orange-Filter, Kodak Tri-X

Alles für die Katz, und es waren da so schöne Sachen dabei (Heul!). Das Licht war auch nicht mehr so gut wie zuvor. Ich fluchte ein bisschen, musste mir aber eingestehen, dass das Luxusprobleme sind und füllte den Film mit dem, was sich mir dann bot.

Das war so ziemlich alles von der knapp ersten Hälfte dieses Jahres. Viele Fotos hier, aber längst nicht alle. Ich war selbst erstaunt, als ich die Bilder für diesen Beitrag sichtete, was da in ein paar Monaten alles zusammenkommt. Ich mache wirklich viel auf Film, auch im familiären Bereich (den ich hier kaum zeige). Ein bisschen steckt da auch der Gedanke dahinter, dass Negative nun mal als „Datenträger“ sicherer sind als jede Festplatte. Ich sehe es immer an den 6X9-Negativen, die mir mein Grossvater in einem Pappkarton hinterliess. Abzüge oder Scans davon sind so knackscharf, als seien sie gestern gemacht und nicht 1936.

8 Kommentare

  1. Stefano Strampelli

    Hallo Herr Dr. Sassenberg,

    ich bin erst neulich in die analoge Fotografie (mit einer M6 TTL) eingestiegen und dieser Blog-Beitrag hatte mich damals auf den TMax P3200 aufmerksam gemacht, so dass ich ihn auf dem Weihnachtsmarkt testen wollte. Mein Anspruch war, den Alltag auf dem Weihnachtsmarkt dokumentarisch festzuhalten. Ich habe jetzt die Scans von Meinfilmlab erhalten und was soll ich sagen? Die Ergebnisse finde ich wirklich umwerfend. Ich habe den Film bei EI 1600 belichtet: wirklich tolle Schärfe, ein sehr schöner Kontrast und das Korn ist zwar deutlich sichtbar aber sehr angenehm und nie aufdringlich. Besten Dank für die Empfehlung.

    Viele Grüße
    Stefano Strampelli

    • Claus Sassenberg

      Hallo Herr Strampelli,

      das ist immer wieder Ansporn für mich, diesen Blog weiter zu betreiben. Ich freue mich, dass Sie mit der M6 gut klar kommen. Und gerade in der dunklen Jahreszeit ist der P3200 gut zu gebrauchen. Ich persönlich finde ihn z.B. vom Gradationsverlauf deutlich besser, als einen Tri-X oder TMax400 brutal auf 1600 zu pushen.

      Vielen Dank für die Rückmeldung, weiterhin viel Freude mit dem analogen Teil der Fotografie,

      Claus

  2. Moin, lieber Claus.
    Ich war ganz ungeduldig auf diesen Beitrag.
    Zur Leica IIIF: Es gibt doch einschraubbare Buttoms für den Auslöser, das könnte auch bei dicken Handschuhen helfen.Sie hat doch ein Gewinde im Auslöser, oder?

    Ich vermute mal, Du hast den gleichen Laborservice genutzt wie ich? Dort wird der 3200 auch als 3200 entwickelt, mein Filmlab würde hingegen ohne Angabe nur bei ISO 800 entwickeln.
    Alles in allem ein spannender Film mit sehr viel gestalterischem Potential.

    Wir sind gerade in Norwegen, haben dafür den Kodak Ektar mitgenommen, weil er sich hervorragend auch bei trüben Wetter verhält. Nur haben wir hier kein trübes Wetter 🙂

    Aber auf jeden Fall ist auch der Tri X dabei und dieses Mal der Tmax 100. Auf den bin ich besonders neugierig.

    Ich schätze. mit dem Verschlussvorhang haben ich zur Zeit an der M7 ein ähnliches Problem, belichte daher nur länger als 1/500 Sekunde. Nach dem Urlaub muss sie dann zum Service. Aber das dauert ja noch fast drei Monate:-)

    Liebe Grüße von Kai

    • Claus Sassenberg

      Hallo Kai,

      schön von dir zu hören, obwohl du auf Reisen bist!

      Die Schraubleicas haben kein Gewinde im Auslöser, der ist ganz anders konstruiert (er dreht sich beim spannen des Verschlusses). Für den Draht- oder Selbstauslöser z.B. gibt es eine spezielle „Glocke“, mit der die angesetzt werden.

      Eigentlich ist ja egal, wie der Fotoservice den P3200 sieht, Hauptsache, er nimmt die richtigen Entwicklungszeiten für 3200. Aber schliesslich sagt Kodak ganz klar im Datenblatt: „Das ist ein 800er Film, der gut gepusht werden kann!“
      Unter dem Aspekt sollte ein professioneller Service das auch betrachten. Wenn es sie verwirrt, wenn der Fotograf mitteilt: „P3200, bitte zweimal pushen , bei E.I. 3200 belichtet“, kommen berechtigte Zweifel an der Expertise auf.

      Auf den TMax100 bin ich gespannt. Mit dem TMax400 habe ich beste Erfahrungen, darum würde ich nichts Negatives erwarten.

      Nicht zu schnelle Belichtungszeiten sind der beste Workaround. Bei der M4 kam das Problem fast nur bei 1/1000s zutage, bei 1/500 musste man schon genau hingucken.

      Liebe Grüße in den hohen Norden und gute Reise weiterhin, viel gutes Licht,

      Claus

  3. Ich lese ihre Beiträge sehr gerne aber den Beweis, dass die D-Lux und die Q Welten trennen werden sie nicht erbringen können, lediglich Andersartigkeit. Bei Lowlight könnte man noch Differenzen sehen aber da ist ja mittlerweile ein Huawei P30 pro besser als die Q. Ansonsten alles Gute

  4. Thomas Wilhelm

    Hallo Claus,

    vielen herzlichen Dank für deine super Bilder. Analog sieht eben doch anders aus als digital.
    Ich überlege mir jetzt auch analog mal anzufangen. Ich denke eine M6 oder M7 wäre ok oder?
    Ansonsten fotografiere ich mit der Leica Q und habe mir die Leica Q2 vorbestellt. Mal sehen, wann das was wird.
    Liebe Grüße
    Thomas

  5. Hallo – Da bin ich wieder,
    zuerst muss ich ein großes Lob für diesen Beitrag und den tollen Bildern aussprechen.
    Ich befinde mich weiterhin auf dem analogen Trip, habe mich allerdings in der letzten Zeit von der Rollei 35 entfernt. Obwohl ich die kleine Knipse wegen ihrer Handlichkeit und Unauffäligkeit, was gerade für die Streetphotography ausgezeichnet ist, sehr schätze, wähle ich mittlerweile lieber die alte Olympus Om2n meines Vaters. Zusammen mit dem Zuiko 50 1.4 bietet sie eine Schärfeleistung, die ich nicht von der Rollei kannte. Diese Kombi nahm ich auch auf den Männer-München-Trip im letzten Monat mit. https://flic.kr/s/aHsmAr4tcZ
    Man fällt mit der Kamera zwar durch das durchaus hübsche Design auf, da sie keineswegs den „großen“ ähnelt, wird man allerdings nicht als „Fotograf“ mit Anspruch erkannt. Das hilf, mir zumindest sehr, aber wen sage ich das. 🙂

    In München nutzte ich gleich die Gelegenheit und wurde glücklicher Besitzer eines Portra 400. Man hört und sieht ja einiges gutes über, bzw. von diesem Film. Es war wohl der erste Film, den der Junge Verkäufer an den Mann gebracht hat. Zumindest wollte er mir erst einen 120iger Rollfilm geben. Belichtet wurde der Prtra noch nicht. Ich werden ihn wahrscheinlich im nächsten Urlaub am Bodensee ausprobieren. Schließlich ist es für mein Schüler-Taschengeld-Budget schlichtweg zu teuer, um einfach darauf loszufotografieren.

    Beim Fotohändler in Nürnberg waren einige M3s und M5s ausgestellt. Die Preise waren ganz Moderat. Vielleicht gönne ich mir eine zum Abi oder Studium. Eine M5 wird es nicht. Auf Bildern sieht sie ja schön aus, bloß aus kurzer Entfernung wirkt die Kamera im Vergleich zur M3 sehr klobig, gar hässlich.

    Liebe Grüße
    Konstantin

    • Claus Sassenberg

      Hallo Konstantin,

      dickes Lob zurück für die München-Bilder! Gute Massnahme, eine Blende überzubelichten, die Schatten danken es einem und die Bilder sind besser scanbar.

      Und ja, die Olympus ist nämlich ’ne Super-Kamera, vor allem gepaart mit dem f/1.4 Zuiko, das Raum für Kreativität lässt und dessen Lichtstärke auch Low-Light den Schrecken nimmt. Wenn du den Kodak Portra 400 anwendest, wirst du dich wundern, mit wie wenig Licht man trotzdem noch auf brauchbare Belichtungszeiten kommt! Auch für Langzeitbelichtungen (beleuchtete Stadt am Bodensee, Wasserfläche davor, Reflexion) auf Stativ (bei Blende f/4.0 liegt man da schon bei 2-6 Sekunden, je nachdem wie viel Licht noch da ist) bestens geeignet.

      Das mit der M5 ist leider wahr. Sie ist eigentlich eine ebenso gute M wie alle anderen (hat sogar Belichtungsmessser, was Leica dann erst zig-Jahre später wieder einfiel!), aber leider irgendwie hässlich (wirkt klobig). Ein „Underdog“. Die M3 ist natürlich der Klassiker schlechthin, aber denk daran, dass die oft erst (für schlappe 700 Euro) zum Service müssen, bevor sie wieder einsatzfähig sind. Ggf. ist eine M4-2 günstiger zu bekommen und sofort zu gebrauchen.

      Wenn du mit deinem Budget ein bisschen dem „GAS“ frönen willst, solltest du vielleicht nach einem 35mm f/2.0 Zuiko für deine Olympus Ausschau halten, wenn ich mich nicht irre, gibt’s die bei eBay zu realistischen Preisen.

      Ansonsten kann ich dich nur bestärken, deinen „fotografischen Weg“ weiter zu beschreiten. Du setzt dich vom Mainstream ab, beherrscht eine besondere traditionelle Technik (und damit jede Digitalknipse sowieso) und schärfst deinen Blick für Motive, weil man mit Film eben nicht drauflos rattert.

      Viele Grüße aus dem leider regentrüben Vlotho,

      Claus

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