Tü… Sü… Tüpock… Saipoch … was bitte? Und Simera – hieß nicht mal ein japanischer Kleinwagen so? Nein, den gab’s nicht. Und ja, Thypoch Simera dürfte den wenigsten sofort etwas sagen. Thypoch ist einer der jüngeren Hersteller aus China und hat inzwischen ein ordentliches Sortiment an M-Mount-Objektiven aufgebaut, darunter die Simera-Reihe. Höchste Zeit also, sie auch in den M-Files vorzustellen. Den Anfang macht der Thypoch Simera 1.4/50-Test, ein Artikel über das 1.4/28 folgt. Und das Aussprache-Rätsel löst sich auch noch.
Warum das 50er nach wie vor seinen Platz hat
Es überrascht nicht, dass 50 Millimeter über Jahrzehnte als Standardbrennweite galten, denn sie ist vielseitig, sorgt für einen unaufgeregten (um nicht „natürlichen“ zu schreiben, ich weiß nämlich gar nicht so genau, was das ist) Bildlook. Und sie lässt sich von Anfängern wie erfahrenen Fotografen gut beherrschen.
Das bleibt gültig, obwohl wir uns zunehmend an weitere Bildwinkel gewöhnt haben, nicht zuletzt durch die Smartphone-Fotografie. Hier dominierte ja lange ein 28er-Äquivalent, inzwischen wird’s eher noch weitwinkliger. Und gerade an der Messsucherkamera spricht von etwas anderes für das 50er: Es ist eine Brennweite, die sich noch gut handhaben lässt, während es bei lichtstarken 75ern oder gar 90ern bei Offenblende und auf kurze Distanz schon haarig werden kann.

Und Thypoch? Wurde laut eigener Website „aus einer tiefen Bewunderung für die zeitlosen Objektivrechnungen der Vergangenheit“ gegründet und wirbt mit einem hohen Anspruch an handwerkliche Verarbeitung. Und weiter: Man sei sich sicher, „dass ein Werkzeug mit Seele und Charakter mehr bedeutet als reine technische Perfektion.“ Und ist das nun alles nur Marketing-Prosa, oder steckt tatsächlich etwas Besonderes in diesen Produkten? Genau das versucht Folge der M Files herauszufinden.
Das Thypoch Simera 1.4/50: ein Objektiv von heute
Zunächst ein wenig Etymologie. „Thypoch“ soll laut Hersteller eine Verschmelzung aus „thy“ und „epoch“ sein. „Thy“ kommt aus dem alten Englisch und bedeutet „Dein“, „epoch“ erschließt sich selbst. Zusammengesetzt wird daraus etwas, was die Firma selbst mit „deine Ära“ oder „deine Zeit“ erklärt. Ausgesprochen werden soll es wohl am ehesten /ˈzaɪ.pɒk/ oder [saɪpɒk]. Nun denn, Thy will be done. Eindeutiger ist da schon „Simera“, griechisch für „heute“. Die Simera-Reihe soll also zeitgemäß sein, im Sinne einer modernen Objektivrechnungen. Sie besteht aus lichtstarken Objektiven mit einer Ausgangsöffnung von 1.4, und das beachtlicherweise in den klassischen Messsucher-Brennweiten 21, 28, 35, 50 und 75 mm.
Dieser moderne Ansatz unterscheidet die Simera-Reihe deutlich von der Ksana-Reihe desselben Herstellers (laut Thypoch von einem alten Sanskrit-Wort für „den flüchtigen Moment“ abgeleitet, man hat wohl ein besonderes Faible für alte Sprachen). Sie besteht, Stand jetzt, aus zwei lichtschwächeren Konstruktionen, einem 3.5/21 und einem 2/35, beide mit asphärischen Elementen. Die beiden Eureka-Objektive von Thypoch (2.8/28 und das versenkbare 2/50) werden als Nachbauten bekannter älterer Designs beworben.
Aber nun endlich zum eigentlichen Objektiv dieser Folge 31 der M-Files: dem Thypoch Simera 1.4/50, dem der Test gilt..
Technische Daten, Lieferumfang, Preis und Verfügbarkeit
Das Simera 1.4/50 kann mit seinen überaus klassischen Daten wohl als eine Art Aushängeschild des Herstellers für M-Bajonett gelten. Die Konstruktion ist komplex (mehr dazu weiter unten), und man ahnt, dass da einiges an Entwicklungsarbeit drinsteckt. Das Objektiv kam im August 2024 auf den Markt und ist seitdem unverändert geblieben, siehe hier bei leicalenslist.com (mehr über diese interessante Seite hier bei Macfilos). Es ist mit 53 Millimetern Länge (69 mit Gegenlichtblende) und 59 Millimetern Durchmesser recht kompakt. Das Gewicht liegt bei 268 Gramm für das Objektiv allein und bei 321 Gramm in der Praxis (mit Gegenlichtblende und beiden Deckeln). Das 49er-Filtergewinde ist über die Simera-Reihe weitgehend einheitlich, sodass ein einzelner Filtersatz für mehrere Objektive reicht – eine Kleinigkeit, die ich zu schätzen weiß.
Der Lieferumfang ist üppig: das Objektiv selbst, ein runder vorderer Deckel, ein hinterer Deckel, die Metall-Gegenlichtblende – sehr im Leica-Stil gehalten, aber mit Bajonett-Befestigung – sowie ein zweiter, rechteckiger vorderer Deckel mit abgeschrägten Ecken für die Nutzung mit aufgesetzter Gegenlichtblende.


Das alles kommt in einer aufwendig gestalteten Box daher, die dem Objektiv einen gewissen Touch von Luxus verpassen soll. Mir persönlich kommt das eher kitschig vor, aber ich bin sicher, dass der Hersteller selbst es ganz wunderbar findet und die Aufmachung bei manchen Käuferinnen und Käufern auch gut ankommt. Der Preis kann variieren; zum Zeitpunkt dieses Tests kostet die schwarze Version laut Thypoch 709 Euro mit Mehrwertsteuer (619 GBP, 749 USD). Die Laden- oder Versandpreise können niedriger liegen, ein Vergleich lohnt sich also. Das Objektiv ist sowohl in Mattschwarz als auch in Silber erhältlich.
Optik und Abbildungsleistung

Aufbau
Acht Linsen in sechs Gruppen – eine davon asphärisch, eine aus ED-Glas, drei mit hohem Brechungsindex – machen aus dem Thypoch Simera 1.4/50 alles andere als eine simple Konstruktion. Hier verspricht der Name nicht zu viel: Dieses Objektiv ist eine durch und durch moderne Konstruktion, zumal es ein interessantes Feature neuerer Leica-Objektive… sagen wir mal… aufnimmt. Fokussiert wird bis auf 45 Zentimeter, mit einem spürbaren Klick an der Messsucher-Grenze von 70 Zentimetern. Auch das floating element zeigt: Bei dieser Rechnung hat sich Thypoch wirklich ins Zeug gelegt.
Farbabweichungen und Vignettierung
Farbabweichungen („colour drift“) treten vor allem bei Objektiven auf, die das Licht zu den Rändern hin in einem sehr flachen Winkel auf den Sensor treffen lassen. Sichtbar wird das oft als grüner und magentafarbener Farbstich an den seitlichen Bildrändern. Ein 50-Millimeter-Objektiv neigt prinzipiell nicht besonders zu diesem Fehler, und so ist es auch beim Thypoch Simera 1.4/50-Test deutlich geworden. Die Vignettierung ist, wie man es von einem lichtstarken 50er erwartet: Offenblendig gibt es einen leichten Helligkeitsabfall zu den Rändern hin, dramatisch ist das aber keineswegs.


Chromatische Aberration
Bei einer optischen Konstruktion wie der des Simera 50 erwartet man eine geringe chromatische Aberration. Und tatsächlich: Ich konnte kaum etwas finden. Selbst notorische Motive wie eine Stromleitung vor hellem Himmel werden mit allenfalls minimalem Farbsaum wiedergegeben. Das zeigt, wie gut die laterale chromatische Aberration unter Kontrolle ist. Ich habe über die Jahre nicht wahnsinnig viele M-Mount-Objektive gesehen, die hier besser abschneiden. Violette oder grüne Farbsäume an unscharfen Bildbereichen (longitudinale CA) können zwar auftreten, sind aber nicht auffällig. Alles in allem: sehr gute Noten für die CA-Korrektur.


Schärfe
Das Thypoch Simera 1.4/50 ist scharf. Im Nahbereich ist es ab Offenblende sogar außergewöhnlich scharf, bis irgendwo um Blende 11 herum sichtbar Beugungseffekte einsetzen. Auch im mittleren Distanzbereich und bei Unendlich passt’s mit der Schärfe gut. Hervorragende Auflösung und guter Mikrokontrast spielen hier gut zusammen und ergeben Bilder voller sauber getrennter Details. Das gilt recht gleichmäßig von der Mitte bis in die Ecken; wer ganz genau auf die Ränder schaut, wird vielleicht auf 4 abblenden sollen. Es spricht aber nichts dagegen, das Objektiv bei schlechtem Licht auch offenblendig für Landschafts- oder Architekturaufnahmen einzusetzen.




Bokeh und Streulicht
Das Spiel mit der Schärfentiefe ist heute wohl der wichtigste Grund, sich ein 1.4er-Objektiv zuzulegen: Wenn wenig Licht da ist, sind Digitalkameras so gut geworden, dass das im Zweifelsfall kleinere und günstigere Zwonuller in aller Regel auch reicht. Also geht’s um die Freistellmöglichkeiten. Das Thypoch Simera 1.4/50 trennt scharfe und unscharfe Bereiche sehr schön, unscharfe Vorder- und Hintergründe schauen für meine Begriffe gut aus. Die einen mögen es cremig nennen, andere weich, aber gut strukturiert. Mir geht’s – das mal am Rande – beim Schreiben über Bokeh immer ein wenig wie beim Wein: Das Vokabular ist oft seltsam und trifft den tatsächlichen Eindruck nur selten. Am besten schaut man sich es einfach selbst an und entscheidet, ob einem das Bokeh auch gefällt.




Im Gegenlicht schlägt sich das Simera sehr wacker – selbst wenn ich es darauf angelegt habe, konnte ich kaum Schleier oder Geisterbilder provozieren. Das spricht für Thypochs Objektivvergütung und ist keine Kleinigkeit. Zumal die mitgelieferte Gegenlichtblende sich zwar hübsch montieren lässt, aber in ihrer optischen Wirkung eingeschränkt ist. Denn es handelt sich um die gleiche, die auch mit dem Simera 1.4/28 geliefert wird und somit für den vergleichsweise viel engeren Bildwinkel des 50er bei weitem nicht die maximal mögliche Verschattung liefert.
Mein Fazit, Optik
Das Thypoch Simera 1.4/50 ist für seinen Preis in meinen Augen optisch ein richtig gutes Objektiv, wenn auch noch ein Stückchen von exzellent entfernt. Zwar ist es nicht völlig frei von chromatischer Aberration, punktet aber bei der Schärfe, besonders im Nahbereich und offenblendig. Zudem zeigt der Test des Thypoch Simera 1.4/50, dass dessen Auflösung des Simera locker auch für Sensoren weit jenseits der 24 Megapixel der Leica M10 reicht – hier zu sehen in den Aufnahmen mit dem anspruchsvolleren Sensor der Leica M10 Monochrom (40 Megapixel, dazu ganz ohne Bayer-Filter).
Mechanik und Handhabung
Erster Eindruck
Das Thypoch Simera 1.4/50 ist weder besonders klein noch besonders wuchtig. Es verfügt sowohl über einen Entfernungsring im „Berg und Tal“-Stil als auch über den von vielen geschätzten Fokussierhebel mit Fingermulde. So kann jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Mit Designelementen aus den 1950er-Jahren (Entfernungseinstellung) und den 2010er-Jahren (Gegenlichtblende) wirkt das Produktdesign allerdings ein wenig eklektisch.

Die Beschriftung ist schön weiß graviert (die Fuß-Skala in Rot). Was allerdings fehlt, ist eine Brennweitenangabe irgendwo am Tubus. Wer mehrere Simeras besitzt, muss immer erst den vorderen Deckel abnehmen, um zu sehen, ob man das 28er, das 35er oder das 50er in der Hand hält – so ähnlich sehen sie sich.

Auffällig ist die unregelmäßige Abstufung der Blendeneinstellung. Der Abstand zwischen den vollen Blendenstufen wird von offen bis geschlossen immer kleiner. So gibt es Drittelstufen von 1.4 bis 5.6, eine Halbstufe zwischen 5.6 und 8, und gar keine Zwischenschritte mehr bis zur minimalen Blende von 16.
Das ungewöhnlichste Merkmal des Thypoch Simera ist aber seine Schärfentiefe-Anzeige. Während fast alle anderen Objektive dafür eine einfache Gravur nutzen, lässt unser Kandidat je nach gewählter Blende rote Punkte erscheinen. Das erinnert an das Visifocus-Design des Schweizer Herstellers Kern aus den 1950er-Jahren. Der Preis dafür ist ein recht schmaler Fokusring. Das stört mich nicht weiter, einen großen Vorteil kann ich in dem extravaganten Feature aber auch nicht erkennen. Auf dem mattschwarzen Tubus fallen die roten Punkte nicht besonders gut auf, das dürfte bei der silbernen Version besser funktionieren.
Verarbeitung
Das Objektiv macht, ganz aus Metall und Glas gefertigt, einen sehr soliden Eindruck. Beide Deckel – ein runder für die Nutzung ohne Gegenlichtblende und ein quadratischer für die Nutzung mit ihr – bestehen aus massivem Metall. Gleiches gilt für die Gegenlichtblende selbst. Insgesamt liegt das Objektiv ganz beeindruckend in der Hand und steht darin M-Mount-Objektiven anderer, teurerer Hersteller in nichts nach. Die Leute bei Thypoch haben ihre Hausaufgaben gemacht.
Scharfeinstellung
Wie erwähnt, verfügt das Objektiv über einen geriffelten Ring und eine Fingermulde. Deren Sechs-Uhr-Position entspricht, wie bei vielen Messsucherobjektiven, einer Entfernungseinstellung von etwa 1 Meter. Der Ring dreht sich sehr geschmeidig, gut gedämpft, aber nicht zu schwergängig. Der Verstellweg von knapp 90 Grad zwischen Unendlich und dem Klick bei 70 Zentimetern erlaubt eine ausreichend genaue Einstellung. So weit, so gut. Aber das Objektiv lässt sich ja, auch dank floating element, bis auf 45 Zentimeter fokussieren. Und hier fehlt es dann massiv an Verstellweg zwischen den 70 und den 45 Zentimetern. Da etwas scharf zu bekommen, ist eher Glückssache.



Sucher
Der Sucher wird etwas blockiert, obwohl die 50er Rahmenlinien bei einer typischen Messsucherkamera reichlich Platz um sich herum lassen. Ohne Gegenlichtblende und bei Unendlich-Einstellung ist der verdeckte Bereich minimal, mit aufgesetzter Gegenlichtblende bei 0,7 m macht er aber rund 15 Prozent aus. Die Aussparung in der oberen linken Ecke der Blende hilft hier deutlich. Das ist gut gelöst.


Mein Fazit, Handhabung
Bei aller soliden Verarbeitung und einer vernünftigen Größe und Gewicht liegen die Schwächen des Thypoch Simera 1.4/50 eher in der Handhabung als in der optischen Leistung. Die Schärfentiefe-Anzeige ist zweifellos eine nette Idee, aber eine echte Verbesserung gegenüber der sonst üblichen Lösung kann ich darin nicht erkennen. Der ungleichmäßig gestufte Blendenring ist auch kein Meisterstück in Sachen Ergonomie. Trotzdem lässt es sich mit diesem Objektiv gut arbeiten.

Alternativen
Lichtstarke 50er für M-Mount gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Das hier getestete Thypoch Simera sticht durch sein floating element und die kurze Naheinstellgrenze von 45 Zentimetern zu einem fairen Preis hervor. Aber welche Alternativen gibt es?

Als Erstes fallen einem da natürlich die Leica-Summiluxe ein. Vom klassischen 1.4/50 gibt es mehrere Generationen, wobei die ASPH.-Konstruktion von 2004 einen besonders guten Ruf genießt. Inzwischen gibt es sie in einer neueren Version mit einer Naheinstellgrenze von 0,45 Metern. Das aktuelle Summilux zeigt, wie selbst Leicas legendärer Objektivkonstrukteur Peter Karbe betont hat, exzellente Abbildungsleistung nahe am APO-Niveau. Das hat allerdings seinen Preis – das aktuelle 50-mm-Summilux kostet 4.850 Euro, fast siebenmal so viel wie das Thypoch. Dafür bekommt man aber in der Gesamtabstimmung besseres Objektiv mit enormer Wertstabilität.
Nicht zu vergessen: Voigtländer und Zeiss
Zu den anderen lichtstarken Fünfzigern zählt das aktuelle Voigtländer Nokton 1.5/50 VM, ein enorm vielseitiges, kleines und recht erschwingliches (899 €) Objektiv – den ausführlichen Test dazu gibt es in Folge 27 der M-Files. Ein weiteres, derzeit noch neu erhältliches lichtstarkes 50er für M-Mount ist das Zeiss Sonnar 1.5/50 ZM (899 €). Das ist zweifellos ein umstrittenes Objektiv: Es kann exzellente Ergebnisse liefern, hat aber auch seine Schwächen. Mehr dazu in Folge 29 der M-Files.
Und es gibt noch mehr Optionen
Der Vollständigkeit halber sei auch das exzellente Zeiss Planar 1.4/50 aus dem Contax/Yashica-Spiegelreflexsystem erwähnt, in einem hervorragend gemachten Umbau von Skyllaney aus Schottland (Details dazu in Folge 15 der M-Files). Ein weiteres 1.4/50 stammt von TTArtisan, eine sehr günstige Option für 399 €. Dazu kann ich aber nichts sagen, da ich es bislang nicht getestet habe.
Das letzte Wort zum Thypoch Simera 1.4/50-Test
Ist das Thypoch Simera 1.4/50 also das lichtstarke 50er schlechthin? Ein vielseitiges Objektiv mit sehr guter Leistung ist es allemal. Die Abbildungsleistung bei offener Blende gehört zum Besten in dieser Klasse, und auch die Gegenlichtfestigkeit ist exzellent. Allerdings hat das Simera durchaus seine Schwächen bei der Handhabung, allen voran die ziemlich nutzlose Schärfentiefe-Anzeige. Meine Liebe zum Leica Summilux 50 hat das Thypoch nicht ins Wanken gebracht, und bei den preiswerteren Alternativen würde ich in der Gesamtbewertung das Voigtländer Nokton vorziehen, wobei es knapper ist, als man vielleicht denkt.

Wenn ein lichtstarkes 50er vielleicht das einzige Messsucherobjektiv sein oder bleiben soll, oder wenn man auf der Suche nach dem einen und einzigen 50er ist, sollte man meiner Überzeugung nach auch über ein originales Leica-Objektiv nachdenken. Das wäre dann eine Anschaffung fürs Leben. In diese Kategorie fällt das Thypoch Simera 1.4/50 eher nicht. Es kommt eher aus der Abteilung „man macht nichts falsch damit“. Es ist ein Allrounder. Ob es der Allrounder ist, muss am Ende jeder selbst entscheiden.

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