Die Leica Q – Hands on

Die Leica Q – Hands on

Kommentare

  
  1. Jens Lunecke sagt:

    Sehr, sehr schöner und informativer Blog ! Vielen Dank für die Infos,
    Jens Lunecke

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Ich freue mich, dass Sie mal „reingeschaut“ haben!
      Schöne Weihnachten (und gutes Licht) von einem M-Shooter zum anderen!

      Claus Sassenberg

  2. Jörg Lange sagt:

    Hallo Claus,
    ein sehr schöner Bericht, den ich voll unterschreibe . Hatte die Q auch 14 Tage hier und schreibe jetzt an einer Review und ich komme in eigentlich allen Punkten auf die selben Schlüsse wie Du (eigentlich kann ich mir die Arbeit sparen und gleich auf Deinen Bericht verlinken).
    Für alle M-Besitzer, Street- und Reportagefotografen ist diese Kamera eigentlich ein Muss und (zusammen mit der SL) nach einigen Irrwegen wie der X-Vario endlich mal wieder ein richtiges massives Statement von Leica!
    Beste Grüße
    Jörg

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Jörg,

      gut zu wissen, dass ich nicht ganz daneben liege, was die Q betrifft, dennoch bin ich auch auf deinen Bericht gespannt! Wenn er erscheint, werde ich ihn hier verlinken!

      Es scheint in der Tat so, als trifft Leica mit der Konzeption der Kamera nicht nur den üblichen Fanklub, sondern hat hier ein Produkt geschaffen, dass neben der Sony RX1R II eine breite Gruppe von Fotoenthusiasten und Profis anspricht.
      Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie ein Unternehmen mit einem so winzigen Marktanteil es schafft, so viel Beachtung in der Fotowelt zu finden (egal, ob es sich um negative oder positive „Vibrations“ handelt). Wenn sogar die Sony-Fans zugeben, dass die Q „gar nicht schlecht“ ist, hat Leica wirklich einen Treffer gelandet 🙂

      Schöne Grüsse,

      Claus

      • Matthias Schaad sagt:

        Von Canon über Konika Minolta und somit zu Sony, so sah es bisher bei mir aus. Als Fanboy würde ich mich als Ü50 nicht nennen ;-). Aktuell mache ich digitale Bilder mit einer Sony a6300 und dem neuen GM 24-70 f2.8 Glas. Daneben benutze ich die Topcon UNI meines Vaters (RIP) von 1964. Leica hat mich schon immer fasziniert. Nur hatte ich bisher andere Prioritäten in Sachen Finanzen zu setzte. Der 30. Dezember 2016 änderte alles. Mein Händler des Vertrauens drückt mir die Q in die Hand. Einen Tag später habe ich die Titangraue bestellt. Ich werde die a6300 weiterhin behalten, dazu die besten 5 Linsen. Der Rest wird verkauft. In den nächsten 36 Monaten wird komplett auf Leica umgestellt. Unterstützt sie mich doch genau dort, wo ich es brauche. Meine Bilder. Ich mag Technik, aber was da Heute abgeht….. Danke. Die M 240 wird sicher folgen, die M-A, M-D und vielleicht eine M3 dürfen es auch sein. Vernunft? Was ist das, in meinem Alter darf und muss ich nicht immer vernünftig sein. Wer den Werterhalt einer Leica mit anderen Kameras vergleicht und rechnen kann, der wird bald merken, dass dies nicht rausgeschmissenes Geld ist, wofür man bei einer anderen Marke 2 oder mehr Kameras mit Objektiv bekommt. Who cares?

        • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

          Hallo Matthias,

          manchmal erwischt einen Leica wie ein Fieber… allerdings würde ich mir noch überlegen, ob die M-A und die M3 nicht das gleiche sind (ich habe die M3, da ist die M-A für mich überflüssig), oder mich zwischen der M240 und der M-D entscheiden, die vom Output her identisch sind (natürlich nicht vom Handling). Nur mal so gesagt… du kannst dir dafür lieber ein Objektiv mehr leisten 🙂

          Die Preise können auch fiebersenkend wirken, allerdings stimme ich dir voll zu, was die Werterhaltung des Leica-Equipments angeht.

          Liebe Grüße, viel Freude mit der kommenden Q,

          Claus

          • Matthias Schaad sagt:

            M-A oder M3. Einmal eine neue Analoge, danach die Klassische. Auch als Sammlersück gedacht. Was ist von einer M6 zu halten? Auf Ebay verkauft ein Händler eine:
            Leica M6 Gehäuse, Leica Art. Nr. 10414.
            Übernahme von einem Sammler. Absolutes Sammlerstück, praktisch ohne Nutzspuren.
            Lieferung inkl. Gehäusedeckel, Garantiekarte, Aufbewahrungsbox, Trageriemen, Bedienungsanleitung & Originalverpackung.
            Alles wie bei Auslieferung..ein Traum ! Seriennummer 2184821.

          • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

            Diese M6 ist von 1995, mit all dem Beiwerk ein Sammlerstück. Wenn du sie praktisch nutzen willst, bitte bedenken, dass die Verschlusszeiten und der Messsucher nicht ganz exakt sein könnten, wenn sie lange Zeit wenig gebraucht wurde. Öle und Fette verharzen, dann sollte man sich einen „CLA-Job“ (=Clean,Lubricate, Adjust) gönnen, d.h. das gute Stück zur Wartung ins Werk senden.

            Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du die Negative einscannen willst. Hast du einen „vernünftigen“ Scanner? Das ist nämlich ein entscheidendes Glied in der Kette des hybriden Workflows.

            Viel Erfolg beim evtl. Erwerb der Kamera,

            Claus

  3. Thomas Wilhelm sagt:

    Hallo Claus,
    wie zufrieden bist du jetzt nach einigen Tagen mit der Q. In den Foren liest
    man immer etwas von Banding, ist dies wirklich ein Problem oder einfach nur von einigen Nutzern total überbewertet und spielt in der Praxis keine wesentliche Rolle. Stehe momentan vor dem Kauf.

    Lieben Gruß
    Thomas

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Thomas,

      ich war gestern mit der Q auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Oeynhausen und bin mit der Kamera weiterhin zufrieden. „Banding“ ist ja schon seit der M ein Problem, das viel besprochen und (wie in Foren üblich) zerredet wurde.
      Selbstverständlich tritt es auf… aber nur, wenn man bei der M über 3200 geht, respektive bei der Q über 12500 ISO (welch letzteren Wert ich noch nie brauchte). Bei niedrigeren ISO Werten fängt man es sich ein, wenn man in dunklen Bildbereichen gnadenlos an den Schatten zerrt. Es kommt auch auf die Art des Motivs und dessen Ausleuchtung an.
      Wenn mann beim postprocessing ein Bild mit fast lichtlosen Bereichen erst um zwei bis drei EV hochzieht und dann noch die Schatten 50% öffnet, muss man sich auch bei ISO 800 nicht wundern, das es Sch… aussieht.
      Die Q habe ich zu kurz, um felsenfeste Behauptungen aufzustellen, aber mit der M (die im Prinzip den gleichen Gesetzmässigkeiten bei niedrigeren ISO-Werten unterliegt), habe ich tausende von Low-Light-Aufnahmen gemacht und kann sagen, Banding war für mich nie ein Problem, wenn ich a) richtig belichtet und b) bei der Nachbearbeitung nicht „HDR“ als Ziel hatte.

      Ich hoffe, das hilft irgendwie weiter (ohne Anspruch auf Unfehlbarkeit…),

      viele Grüsse,

      Claus

      • Thomas Wilhelm sagt:

        Hallo Claus,
        das hilft mir auf jeden Fall schon mal weiter.
        Bekomme am Montag eine zum testen für einige Tage.
        Einen schönes Wochenende und viele Grüße
        Thomas

      • Thomas Wilhelm sagt:

        Hallo Claus,

        ich habe die Q jetzt einige Tage und bin vollauf zufrieden.
        Übrigens, was hast du für eine Tasche dazu?
        Schöne Weihnachten und lieben Gruß

        Thomas

        • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

          Gratuliere!
          Schön, dass du zufrieden bist, alles andere hätte mich auch gewundert! Obwohl – zugegeben, das mit den 28mm scheint nicht jedermanns Sache zu sein. Ansonsten zieht einen das kleine Teil schnell in seinen Bann, wie du vermutlich auch festgestellt hast.

          Was Taschen betrifft…für meine M habe ich die kleine Hadley-Digital und auf die lasse ich nichts kommen – robust, wasserdicht, trägt sich stundenlang ohne Mühe! Es passt eine ganze Menge hinein, das kannst du zum Beispiel hier sehen.

          Die Q und die M mit Objektiv passen zusammen in diese Tasche, dazu noch ein M-Ersatzobjektiv (vom Kleinkram im vorderen Fach noch abgesehen).

          Hätte ich einen längeren Gang nur mit der Q vor und wollte sie vor widrigem Wetter schützen oder ggf. verstauen, würde ich vermutlich die Hadley Digital auch nehmen, wenn die M nicht dabei ist. Z.B. Städtetour: Es hat den Vorteil, dass man seinen fotografischen Kleinkram (Lenspen, Mikrofasertuch, Ministativ, Ersatzakku, Speicherkarten, ND-Filter, Mini-LED-Lampe usw.) in dieser Tasche hat, die ohne weitere Objektive dann federleicht ist.

          Ich bin ein Feind von Halfcases und Bereitschaftstaschen, sie machen mir die Kamera zu klobig. Wenn ich nur die Q mitnehme, hänge ich sie mir quer über, sie liegt bequem und ohne zu stören vor oder hinter dem rechten Arm. Aber der mitgelieferte Kameragurt taugt nichts, ich benutze den von einer M (den ich sonst an meiner M3 habe), er passt sehr gut zu der Kamera, ausserdem kann man die Länge nach seinen persönlichen Bedürfnissen einstellen.

          Viel Freude mit der Q und schöne Weihnachten!

          Claus

  4. Klaus R. sagt:

    Zu Punkt 2: Korrekterweise sollte erwähnt werden, dass die Q in der Makroposition abblendet und Blende 1,7 nicht verfügbar ist, sondern max. 2,8 möglich ist. Blendet man mit der Fuji ab, nimmt die Schärfe ebenfalls zu.

    Interner RAW-Konverter und eingebauter Blitz stehen bei der X100 zusätzlich auf der Haben-Seite.

    Gruß vom X100-Fan und einen schönen 3. Advent, Klaus.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Klaus,

      nehme die Korrektur mit Demut entgegen… nichts gegen die X100!

      Liebe Grüsse nach Bad Salzuflen,

      Claus

  5. Klaus Henneberger sagt:

    Hallo Claus,
    herzlichen Glückwunsch zur Q !!
    Ich denke es war eine gute Entscheidung und die „Q“ ist eine tolle Ergänzung zur „M“. Das Porträtbild hat mir sehr gut gefallen, ich hätte nicht gedacht, dass ein 28er Objektiv dies so gut hinkriegt… Ich bin auch ständig auf der Suche nach einer guten Ergänzung zur „M-P“ und hatte die „Q“ auch schon mal in der Hand. Vielleicht muss man sich (oder ich) mit dem 28er besser auseinandersetzen. Immerhin sind die Smartphones damit ausgerüstet.
    Ich freue mich auf Deine nächsten Blog`s und wünsche Dir und Deiner Familie schöne Feiertage und einen gutes neues Jahr.
    Herzliche Grüße Klaus H.

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Klaus,

      danke für die Glückwünsche!

      Wie schon im Beitrag erwähnt, beim porträtieren genug Abstand halten, dann sonst sehen alle aus wie Donald Trump (vielleicht würde es ihm helfen, das Toupet mal richtig rum aufzusetzen)!

      Das mit den Brennweiten ist doch immer eine sehr persönliche Sache. Wenn man eher ein 50mm-Typ ist, kann man sich 28mm nur schwer anerziehen. Andererseits – wenn man sich ein bisschen zusammennimmt 🙂
      Die Q hat nur deswegen ein 28er Objektiv, weil es nur bei dieser Brennweite die optische Qualität und Lichtstärke haben kann, ohne zum Monsterteil zu mutieren. Ein 50mm Summilux mit Bildstabilisierung, Autofokus und Leicas optischen Ansprüchen müsste man mit einer Sackkarre transportieren.
      Deswegen ist ja damals die X-Vario so lichtschwach ausgefallen. Den Fehler wollten die nicht noch mal machen. Aber: Kleine Kamera – kleine Brennweite.

      Ich wünsche dir und deiner Familie eine schöne Weihnachtszeit!

      Viele Grüße,

      Claus

  6. Hallo Claus,

    so gratuliere ich herzlich zum vorzeitigen Weihnachtsgeschenk in Form einer excellenten Leica Q!

    Sie ist eine wahrhaftig schöne Kamera. Ich durfte Sie mal in München ausführen und war sofort begeistert – hier insbesondere vom einfachen Handling aber auch von dem erstklassigen elektronischen Sucher. Gerade hier überzeugte mich als Brillenträger die Fokuspeakingfunktion. Sie scheint mir als absolut ausgereift.

    So kann ich es absolut nachempfinden (… oder sollte ich besser sagen: … Mitleid haben …) , den inneren Kampf hier zu verlieren. Immerhin bist Du aus der „Arena“ aufrecht gehend mit der Waffe in der Hand und freudigem Lächeln … – so ist es doch, oder?!

    Und zu den jpeg´s: Die Funktion des Abspeicherns in RAW und jpeg nutze ich durchaus. Gerade beim Ansatz der Schwarzweissfotografie gibt es mir die Möglichkeit, die mögliche Wirkung des Bildes vorab sehen und einschätzen zu können. Dies auch natürlich später beim Umwandlungsprozess als Vergleich. Beim Import handhabe ich es so, dass die jpeg-Dateien in einen eigenen Ordner/Unterordner kopiert werden.

    So wünsche ich Dir viel Freude mit der Deiner neuen Leica Q!

    Herzliche Grüße,
    Martin

    • Claus SassenbergClaus Sassenberg sagt:

      Hallo Martin,

      herzlichen Dank für deine aufmunternden Worte zum „verlorenen Kampf“. Du hast recht, ich muss mir immer das infantile Grinsen verkneifen (das du netterweise als „freudiges Lächeln“ bezeichnetest), wenn ich die Kamera in die Hand nehme…

      Das mit den monochromen JPG’s ist ein gutes Argument!
      Ich habe auch schon darüber nachgedacht, dass das den Speicherplatz rechtfertigt. Nicole Struppert gibt in ihrem Blog sogar Tipps, wie man die JPG’s in der Kamera so einstellt, dass sie bereits ohne weitere Nachbearbeitung schon im richtigen „Film-Look“ aus der Kamera kommen. Das werde ich auf jeden Fall noch ausprobieren!

      Schönes Adventswochenende,

      Claus

      • Guten Abend Claus,

        danke für den Hinweis. So weit habe ich nun auch nicht gedacht, bei der Kamera die Möglichkeit der internen Bildanpassung für JPG´s vorzunehmen. Nach deren vorgesehener Nutzung lösche ich diese ja immer.

        Aber Vorsicht: Diese Einstellungen dürften das Histogramm entsprechend für die RAW´s verfälschen. Die Daten für das Histogramm werden ja aus den JPG´s gelesen. Somit wäre es dann problematisch, wenn man die Fähigkeiten des RAW bereits bei der Aufnahme ausreitzen möchten.
        Es ist halt wie so oft: Alles hat zwei Seiten … Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten. 😉

        Dennoch: Für die Schwarzweißfotografie sehe ich hier eine gute Möglichkeit seine eigenen Fähigkeiten für die Bildgestaltung zu trainieren. Das Ergebnis sieht man sofort.

        Auch Dir ein schönes Adventswochenende,

        Martin

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